Oberste Priorität in der beginnenden Tarifrunde habe das Thema Beschäftigungssicherung. Dazu gehört für die Gewerkschaft auch die Übernahme aller Auszubildenden. Ferner soll die Leiharbeit in den Betrieben der Metall und Elektroindustrie besser reguliert werden. „Schon jetzt tragen die Leiharbeitnehmer die Hauptlast der Krise, zeitgleich ist deutlich spürbar, dass in der Branche das Fieber eines neuen Booms bereits ausgebrochen ist", so Schild. Die IG Metall sieht in der fairen und solidarischen Verteilung der Arbeitzeitverteilung ein unverzichtbares Instrument der Beschäftigungssicherung. Die vereinfachte und verlängerte Kurzarbeit sei das entscheidende Fundament dafür. Zusätzlich seien aber weitere arbeitszeitpolitische Initiativen erforderlich. Dabei gehe es nicht nur um die Reduzierung der Stundenzahl, sondern vor allem um die Finanzierung. Klar müsse sein, dass Arbeitgeber und ggf. die Politik sich daran beteiligen und die Lasten der sozialen Bewältigung der Krise keinesfalls alleine den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufgebürdet werde. |