Armin Schild, IG Metall-Bezirksleiter für Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen bewertete das erzielte Tarifergebnis als guten Abschluss in schwieriger Zeit. „Wir konnten angemessene Tariferhöhungen durchsetzen. Das sichert die Einkommen und stabilisiert die Nachfrage. Mit den Regelungen zur Beschäftigungssicherung sind gute Voraussetzungen geschaffen, um ohne Entlassungen durch die Krise zu kommen. Jetzt geht es darum, alle an Bord zu halten." Schild verwies darauf, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihrem Beitrag zur Sicherung der Beschäftigung in Vorleistung gegangen seien. „Jetzt sind die Arbeitgeber in der Verantwortung, diesen Spielraum zu nutzen. Wer dennoch Entlassungen ankündigt, muss mit betrieblichem und öffentlichem Widerstand der Metallerinnen und Metaller rechnen", so Schild.
Darüber hinaus wollen die Tarifvertragsparteien bis zum 30. September 2010 entscheiden, ob zusätzliche tarifliche Regelungen zur Weiterbildung und zur Vermeidung von Fachkräftemangel erforderlich sind.
Für die Monate Mai 2010 bis März 2011 erhalten die Beschäftigten einen Einmalbetrag von insgesamt 320 Euro. Die Auszahlung von zweimal 160 Euro erfolgt im Mai und Dezember 2010; Auszubildende erhalten insgesamt 120 Euro. Zum 1. April 2011 steigen dann die Entgelte um 2,7 Prozent an. Die Laufzeit des Entgelttarifvertrages endet nach 23 Monaten zum 31. März 2012.