 |
|
|
 |
IG Metall widerspricht Arbeitgeberverband „M+E Mitte“ |
Immer wieder gebe es Klagen über "Nasenpolitik", das heißt über subjektiv gefärbte und zum Teil willkürlich erscheinende Bewertungen. Auch seien Versuche der Arbeitgeber zu beobachten, die im Lauf der Jahre herausgebildeten Niveaus der Leistungszulagen zu reduzieren und damit den Beschäftigten Geld wegzunehmen.
Schild bezeichnete die Aussagen von Seiten des Arbeitgeberverbandes als den durchsichtigen Versuch, Geschäftsleitungen, Betriebsräte und Beschäftigte von einem Verfahren zu überzeugen, das nur selten in der betrieblichen Praxis zur Zufriedenheit aller Beteiligter geführt habe. Viel sinnvoller sei es, statt der Beurteilung Verfahren anzuwenden, bei denen die Leistung der Beschäftigten objektiv dargestellt und nachvollzogen werden könne. Schild nannte in diesem Zusammenhang Prämien- und Kennzahlen-Systeme oder das neue tarifliche Instrument der Zielvereinbarungen. Diese Instrumente seien nicht zuletzt deswegen zu bevorzugen, weil damit ein besserer Schutz der Beschäftigten vor leistungsmäßiger Überforderung möglich sei. |
2010-03-05 | |
DRUCKAUSGABE
|
|
|