 |
|
|
 |
Zustimmung der Tarifkommissionen der IG Metall im Bezirk Frankfurt |
Von den Banken verlangt die IG Metall, dass diese ihrer volkswirtschaftlichen Verpflichtung nachkommen und Kredite für die Unternehmen zur Verfügung stellen. „Die Banken versorgen sich mit billigem Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB), fordern aber von den Betrieben überhöhte Zinsen und obendrein ungerechtfertigte Risikozuschläge“, kritisierte IG Metall-Bezirkschef Schild. Die Arbeitgeber forderte die Tarifkommission auf, nun schnellstmöglich Vereinbarungen zu treffen, um den in weiten Teilen der Branche drohenden Fachkräftemangel zu verhindern. Dies sei eine zentrale industriepolitische Herausforderung und eine notwendige Investition in die Zukunft der jungen Generation.
Beim Thema Leiharbeit sieht die IG Metall jetzt die Bundesregierung in der Pflicht, zügig die erforderliche Anpassung an die EU-Richtlinie vorzunehmen. Aufgrund der totalen Blockadehaltung der Arbeitgeberverbände bei diesem Thema strebe die IG Metall außerdem gemeinsam mit den Betriebsräten einzelbetriebliche Besservereinbarungen für Leiharbeitsbeschäftigte an.
Für die Zeit von Mai 2010 bis März 2011 gibt es eine Einmalzahlung von 320 Euro. Auszubildende erhalten 120 Euro. Im April 2011 steigen die Entgelte und Ausbildungsvergütungen dann um 2,7 Prozent. Der Tarifvertrag für die Entgelte hat eine Laufzeit bis Ende März 2012. |
2010-03-23 | |
DRUCKAUSGABE
|
|
|