Zugleich forderte die IG Metall die Bundes- und Landesregierungen mit Opel-Standorten auf, in gemeinsamer Anstrengung alle Instrumente und Mittel zu prüfen, damit Arbeitsplätze, Standorte und Technologie erhalten bleiben. Schild: „Wir stehen zu unseren vertraglich vereinbarten Beiträgen, aber das Unternehmen muss die Finanzierung gewährleisten und in die Lage versetzt werden, auf den Kapitalmärkten die notwendigen Kredite für die vereinbarten Produkte und Investitionen zu erhalten.“ Wenn GM durch die Verweigerungshaltung der Politik in die Lage versetzt werde, eine rein betriebswirtschaftliche Entscheidung zu treffen, sei es durchaus denkbar, dass zukünftig Corsas in Korea statt in Eisenach und Zafiras in Polen statt in Bochum gefertigt werden. „Dann würden sich Steuerausfälle, die Kosten tausendfacher Arbeitslosigkeit, Technologieabwanderung und die Erdbeben, die das ganze bei Zulieferern und Händlern auslöst, zu einer Lawine an Folgekosten ausweiten, die den beantragten Bürgschaftsrahmen um das Mehrfache überschreitet“, so Schild. |