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3,2 Prozent in zwei Stufen

 | 2009-07-28

Tarifabschluss für Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie in Rheinland-Pfalz

Wahlalternative

Die rund 7000 Beschäftigten der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie in Rheinland-Pfalz erhalten ab 1. November 2009 in zwei Stufen insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld. Dazu wurden Einmalzahlungen von insgesamt 400 Euro vereinbart.
Für die Monate Mai bis September 2009 gibt es Einmalzahlungen von 40 Euro im Monat, die mit der September-Abrechnung 2009 als Einmalbetrag in der Gesamthöhe von 200 Euro ausbezahlt werden. Ab 1. November 2009 steigt das Einkommen um 1,5 Prozent, ab 1. November 2010 um weitere 1,7 Prozent. Der Stundenlohn für Facharbeiter steigt damit zum 1. November 2009 auf 14,29 Euro, zum 1. November 2010 auf 14,53 Euro an. Für die Monate Oktober 2009 bis Februar 2010 erhalten die Beschäftigten weitere Einmalzahlungen von 40 Euro im Monat, die als Gesamtbetrag von 200 Euro mit der Februar-Abrechnung 2010 überwiesen werden. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre.
Gefordert hatte die IG Metall 5,5 Prozent. Angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wertete Josef Windpassinger, der Verhandlungsführer der IG Metall, das Ergebnis als einen Erfolg: „Noch nie war es so wichtig wie heute, die Kaufkraft in Deutschland nachhaltig zu erhöhen. Die Entgelterhöhung entspricht damit auch dem Geist des Konjunkturprogramms der Bundesregierung, ist nicht nur eine Konjunkturspritze, sondern auch eine Anerkennung für die geleistete Arbeit."

IG Metall-Bezirkskonferenz in Lahnstein

 | 2009-06-17

Kurzarbeit und Kreditklemme lösen Krisenspirale nach unten aus

Wahlalternative

IG Metall Bezirk Frankfurt - BezKonf_2009.jpgLahnstein. Kurzarbeit und Kreditklemme sind in vielen Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie zur Regel geworden. Fast 60 Prozent aller Betriebe sind in Kurzarbeit. 71 Prozent der Betriebsräte geben an, dass in den Betrieben Investitionen gekürzt wurden. 22 Prozent berichten sogar von drastischen Fällen. Diese Zahlen wurden auf der Bezirkskonferenz des IG Metall Bezirks Frankfurt den rund 250 Delegierten und Teilnehmern im neusten Krisenbarometer des Bezirks vorgestellt. „Die Belegschaften geraten zunehmend in einen Schraubstock", sagte Bezirksleiter Armin Schild am Dienstag in Lahnstein.

Hier gibt es weitere Informationen:  
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Tarifergebnis für die westdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie

 | 2009-03-12

Auch 10.000 Beschäftigte im Bezirk Frankfurt bekommen mehr Geld

Wahlalternative
Das am 11. März in Gladbeck erzielte Tarifergebnis für die westdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie gilt auch auf die rund 10.000 Beschäftigten der Branche in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Dies erklärte der für die Textil- und Bekleidungsindustrie zuständige Tarifsekretär im Bezirk Frankfurt Wolfgang Kehr. Ohne den Druck der über 8.000 Warnstreikenden sei dieses Ergebnis in wirtschaftlich turbulenter Zeit nicht erzielt worden, so Kehr. Der Tarifabschluss beinhalte eine starke soziale Komponente. Besonders für die Beschäftigten in unteren Entgeltgruppen seien die vereinbarten Festbeträge ein zusätzliches Plus.
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Entscheidung der Tarifkommissionen zum Abschluss in der Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-11-21

Zustimmung zu einem "akzeptablen Kompromiss"

Wahlalternative
Friedberg. Die Tarifkommissionen für Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen haben in gemeinsamer Sitzung am 20. November den zwischen der IG Metall und den jeweiligen Arbeitgeberverbänden erzielten Tarifergebnissen mit großer Mehrheit zugestimmt.
Somit gilt für die Beschäftigten der Branche rückwirkend zum 1. November ein neuer Tarifvertrag. Der Abschluss sieht eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 4,2 Prozent ab dem 1. Mai 2009 vor. Zum 1. Februar 2009 erhalten die Beschäftigten davon eine Vorweganhebung von 2,1 Prozent. Für November 2008 bis Januar 2009 wird ein Pauschalbetrag von 510 Euro gezahlt, die Auszubildenden erhalten 133 Euro. Im September 2009 gibt es eine weitere Einmalzahlung von 122 Euro, die Azubis erhalten 32 Euro. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2010.

Dokument Flugblatt für Rheinland-Pfalz
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Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-11-18

Baden-Württemberger Verhandlungsergebnis soll 1:1 auf die Mittelgruppe übertragen werden

Wahlalternative

Frankfurt. Für die 420.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland soll das in der vergangenen Woche in Baden-Württemberg erzielte Ergebnis 1:1 übertragen werden. Darauf einigten sich am 17. November in Darmstadt IG Metall und Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe.

Dokument Flugblatt

Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-11-12

Schild: Ohne Druck wäre dieses Ergebnis nicht erreicht worden

Wahlalternative
Frankfurt. Als „tragbaren Kompromiss, der unter besonders schwierigen Bedingungen zustande kam“, bezeichnete der Leiter des IG Metall Bezirks Frankfurt, Armin Schild, das am Mittwoch in Sindelfingen nach 23 Stunden vereinbarte Tarifergebnis für die baden-württembergische Metallindustrie. Er sei vor dem Hintergrund einer besonderen wirtschaftlichen Situation zustande gekommen, die in vielen Betrieben zu außergewöhnlicher Verunsicherung geführt habe. Schild sagte: „Das Tarifergebnis erfüllt voraussichtlich den Anspruch, die Reallöhne zu sichern und ist damit ein Beitrag zur Stabilisierung der Konjunktur, dem andere Beiträge folgen müssen.“

Er forderte die Bundesregierung und Landesregierungen erneut auf, ein Maßnahmenpaket aus Investitions- und Technologieförderung, der Förderung öffentlicher und der Stärkung privater Nachfrage zu schnüren. „Tarifliche Entgelterhöhungen sind ein Teil dieses Programms, reichen aber alleine nicht aus.“

Der Bezirksleiter wies darauf hin, dass ohne den Druck der Metallerinnen und Metaller dieser Abschluss nicht erreicht worden wäre. Allein im Bezirk Frankfurt gingen in einer Woche etwa 100.000 Beschäftigte auf die Straße. Bundesweit waren es rund 600.000 Metallerinnen und Metaller.

Das Ergebnis sieht im Einzelnen vor:

1.    Für die Monate November 2008, Dezember 2008 und Januar 2009 gelten die Entgelttabellen weiter.

2.    Für diese Monate erhalten die Beschäftigten einen Erhöhungsbetrag von 510,00 Euro.
Die Auszubildenden erhalten einen Erhöhungsbetrag von 133,00 Euro. Der Erhöhungsbetrag ist mit der Dezemberabrechnung fällig. Der Auszahlungszeitpunkt kann durch Betriebsvereinbarung auf Januar 2009 verschoben werden.

3.    Die Tariftabellen erhöhen sich um insgesamt 4,2 %, davon im Rahmen einer Vorweganhebung am 1. Februar 2009 um 2,1 % und in einem weiteren Schritt ab 1. Mai um weitere 2,1 %.
Durch freiwillige Betriebsvereinbarung kann die ab 1. Mai 2009 geltende Tariferhöhung bis zum 30. November 2009 verschoben werden.

4.    Mit der Abrechnung für den Monat September 2009 erhalten die Beschäftigten einen Pauschalbetrag von 122,00 Euro, die Auszubildenden erhalten einen Pauschalbetrag von 32,00 Euro.

5.    Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2010. Es wurde eine Erklärungsfrist bis 27. November 2008 vereinbart.


Schild kündigte an, er werde den am Nachmittag in Mörfelden-Walldorf zusammentretenden Tarifkommissionen empfehlen, das Ergebnis aus Sindelfingen für die rund 430.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen möglichst schnell zu übertragen.


Dokument Flugblatt vom 13. November 2008

Erster Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-11-07

Pallmann-Beschäftigte erhalten 5,2% mehr

Wahlalternative
Zweibrücken. Am 7. November hat als erstes Unternehmen im Bezirk Frankfurt das Maschinenbauunternehmen Pallmann aus Zweibrücken einen Tarifvertrag mit einer Entgelterhöhung von 5,2% für die rund 400 Beschäftigten abgeschlossen.

Der Leiter des IG Metall Bezirks Frankfurt, Armin Schild, begrüßte den Tarifvertrag. „Der Abschluss in Zweibrücken ist ein positives Signal für mehr Einsicht, Vernunft und Verantwortung auf der Arbeitgeberseite. Wir hoffen, dass die Arbeitgeberverbände und ihre Funktionäre dieses Signal in der aktuellen Tarifrunde wahrnehmen und ihre bisherige Blockadepolitik schnellstens beenden.“

„Pallmann beweist, dass es durchaus weitsichtige Arbeitgeber gibt, mit denen tragfähige Kompromisse auszuhandeln sind“, sagte Werner Cappel, 1.Bevollmächtigter der IG Metall Homburg-Saarpfalz. „Für die Arbeitnehmerhaushalte schafft das mehr Kaufkraft, die in der aktuellen Wirtschaftslage dringend notwendig ist, um den Binnenmarkt anzukurbeln. Mehr Geld in den Taschen der Arbeitnehmer bringt mehr Konsum und Nachfrage in die Region.“

Warnstreikbilanz im Bezirk Frankfurt

 | 2008-11-07

100.000 Beschäftigte gingen diese Woche auf die Straße

Wahlalternative
IG Metall Bezirk Frankfurt - TB_MuE_2008.jpgFrankfurt. Mit einer einmalig hohen Warnstreikbeteiligung geht diese Warnstreikwoche im Bezirk Frankfurt zu Ende. Am 11. November wird entschieden, ob eine Lösung in der Tarifauseinandersetzung der Metall- und Elektroindustrie gefunden werden kann, oder ob die IG Metall eine Urabstimmung einleitet. Die Tarifkommissionen der Metall- und Elektroindustrie im Bezirk Frankfurt entscheiden darüber in einer gemeinsamen Sitzung am 12. November in Mörfelden-Walldorf. Bereits am 17. November könnte es dann zu einem unbefristeten Arbeitskampf kommen.

„Die Arbeitgeber haben es in der Hand, uns ein Signal zu geben, ob sie eine Lösung diesseits eines Arbeitskampfes wollen“, sagte Bezirksleiter Armin Schild. „Die angebotenen 2,1% waren als Provokation gedacht und werden als solche auch von den Menschen verstanden. Wir wollen einen Tarifabschluß, der über dem von 2007 liegt. Dafür sind in dieser Woche Belegschaften aus 350 Betrieben im Bezirk Frankfurt auf die Straße gegangen.“ Die Menschen seien nicht bereit, eine Reallohnsenkung per Tarifvertrag in Kauf zu nehmen. Die hohe Warnstreikbeteiligung zeige, daß die Beschäftigten mit großer Einmütigkeit hinter der Forderung der IG Metall nach 8% mehr Geld stünden.


Bilder unserer Warnstreiks haben wir in unserer BILDARCHIV gestellt.
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Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-11-06

Beteiligung erneut auf sehr hohem Niveau

Wahlalternative
IG Metall Bezirk Frankfurt - 2008_11_05_Herborn.jpgNachdem am gestrigen Nachmittag mit einer zusätzlichen Warnstreikkundgebung bei FORD in Saarlouis unter Beteiligung von zehn weiteren Betrieben mit 3.200 Teilnehmern ein weiterer Höhepunkt der Warnstreikbewegung markiert wurde, ist der heutige Tag geprägt von zwei großen Kundgebungen, zu denen mehrere tausend Beschäftigte erwartet werden.
Die Metallerinnen und Metaller im Bezirk Frankfurt stellen damit auch am Donnerstag ihre ungebrochene Bereitschaft unter Beweis, für 8% mehr Geld auf die Straße zu gehen.

Bis zum Mittag um 13.00 Uhr nahmen mehr als 10.430 Beschäftigte aus 29 Metall- und Elektrobetrieben in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen an den Warnstreiks und Kundgebungen teil.
Schwerpunkt des heutigen Tages ist die Pfalz. Allein in Zweibrücken demonstrierten zusammen mehr als 4.000 bei einer zentralen Kundgebung vor dem Terex-Demag Gelände. An der Aktion nahmen auch Beschäftigte aus zwölf anderen Betrieben, wie John Deere, Schaeffler u.a. teil.

IG Metall Bezirk Frankfurt - zweibruecken_2008_11_06.jpg

In Kaiserslautern werden heute Nachmittag bis zu 3.000 Warnstreikende bei einer Aktion in der Innenstadt erwartet, darunter Beschäftigte aus sieben Betrieben u.a. Opel Kaiserslautern und GKN.
In Hessen waren die Schwerpunkte in Hanau, Herborn, Offenbach und dem Rhein-Main-Gebiet.
Im Saarland gingen 7.480 Menschen auf die Straße, vor allem aus den Betrieben Bosch, Schaeffler, Terex-Demag, ThyssenKrupp, John Deere und Otis. In Thüringen waren es die Betriebe von Kaeser Kompressorenwerk, BMW Eisenach, Benteler und Demag Ergotech. Seit dem Ende der Friedenspflicht waren damit im Bezirk Frankfurt bis jetzt über 81.400 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt.


Bilder unserer Warnstreiks haben wir in unserer BILDARCHIV gestellt.

Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-11-05

Warnstreikbeteiligung auf sehr hohem Niveau

Wahlalternative
IG Metall Bezirk Frankfurt - 2008_05_11_ffm.jpgDie Warnstreikbeteiligung der Metallerinnen und Metaller im Bezirk Frankfurt ist seit Tagen ungebrochen hoch. Auch am Mittwoch gingen bis zum Mittag um 13.00 Uhr mehr als 18.000 Beschäftigte aus Metall- und Elektrobetrieben in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen auf die Straße, um für ihre Forderung nach 8% mehr Geld zu demonstrieren. Allein am Opel-Aktionstag beteiligten sich rund 10.000 Opelanerinnen und Opelaner. In Rüsselsheim nahmen rund 7.000 Beschäftigte an einer Kundgebung teil, davon 2.000 Beschäftigte aus dem Angestelltenbereich. Vor dem Opel-Werk in Kaiserslautern legten rund 2.500 Beschäftigte von Opel, Opel-Powertrain und GKN zeitweise die Arbeit nieder.

In Eisenach werden rund 450 Beschäftigte der Spätschicht ab 14 Uhr vor dem Tor erwartet. Bis zum Mittag waren weitere Schwerpunkte in Ludwigshafen mit 1.800 Teilnehmern, in Saarbrücken mit 2.000 Teilnehmern, am Mittwochnachmittag werden in Völklingen, Ford-Saarlouis und 11 Betriebe mit 2.000 Teilnehmern erwartet, 1.500 in Saarbrücken und 700 in Kirchheimbolanden.


Bilder unserer Warnstreiks haben wir in unserer BILDARCHIV gestellt.

Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-11-04

Warnstreiks ausgeweitet

Wahlalternative
Woerth_Rathausplatz_031108_003.jpgAm Dienstag, dem 04. November, haben sich an den Warnstreiks der IG Metall im Bezirk Frankfurt bis zum Mittag über 16.000 Metallerinnen und Metaller beteiligt.
Für ihre 8%-Forderung traten in Rheinland-Pfalz am Vormittag 4.750 Beschäftigte in den Warnstreik. Schwerpunkte bildeten Kundgebungen in Koblenz und Speyer, an denen insgesamt über 2.650 Kolleginnen und Kollegen u.a. aus den Pfälzer Flugzeugwerken sowie den Betrieben Steahle, Mann&Hummel, Aleris, Stabilus und TRW teilnahmen.

In Hessen legten bis zur Stunde insgesamt über 5.600 Beschäftigte für mehrere Stunden die Arbeit nieder, u.a. in Nordhessen, Herborn und im Rhein-Main-Gebiet.

Im Saarland unterstützen über 5.000 Kolleginnen und Kollegen die Forderung der IG Metall. Alleine in Saarbrücken beteiligten sich über 2.100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus 16 Betrieben an einer zentralen Kundgebung und setzten ein deutliches Zeichnen für 8 Prozent mehr Geld. 2.930 engagierte Metallerinnen und Metaller aus den Firmen Bosch, Terex-Demag, John Deere und Pallmann legten in der Region Homburg-Saarpfalz ebenfalls die Arbeit nieder.

In Thüringen beteiligten sich ca. 1.000 Beschäftigte an den Aktionen. So folgten in Eisenach und Erfurt 520 Kolleginnen und Kollegen dem Aufruf der IG Metall und beteiligten sich an den Warnstreiks. Im Laufe des Nachmittags wird es noch zu weiteren Warnstreiks kommen.



Bilder unserer Warnstreiks haben wir in unserer BILDARCHIV gestellt.

Tarifbewegung in der Metall und Elektroindustrie

 | 2008-11-03

Starke Beteiligung an den Warnstreiks in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen

Wahlalternative
IG Metall Bezirk Frankfurt - voelklingen_2008_11_03.jpg

Am Montag, dem 3. November, haben sich an den Warnstreiks der IG Metall im Bezirk Frankfurt bis zum Mittag mehr als 16.000 Metallerinnen und Metaller beteiligt.

Alleine in Rheinland-Pfalz nahmen knapp 7.000 Kolleginnen und Kollegen teil. Schwerpunkt waren u.a. das Mercedes Benz Werk in Wörth und der Weißblechhersteller Rasselstein in Andernach.

Schwerpunkte in Hessen waren Kassel, Herborn und Mittelhessen, sowie Betriebe im Rhein-Main-Gebiet. Bei Federal Mogul beteiligten sich 800 Kolleginnen und Kollegen.

Im Saarland gab es ebenfalls eine massive Beteiligung an der ersten Warnstreikwelle mit über 7.000 Kolleginnen und Kollegen, u.a. 11 Betriebe in Völklingen mit 4.500 Beschäftigten und weiteren Betrieben in der Region Homburg-Saarpfalz mit über 2.000, sowie Neunkirchen.

In Thüringen waren es über 750 Metallerinnen und Metaller, die die 8%-Forderung der IG Metall eindrucksvoll unterstützten. Hier waren am Mittag die Tarifverhandlungen in Erfurt für die 21.000 Beschäftigten der thüringischen Metall- und Elektroindustrie ergebnislos agbebrochen worden.

Für Dienstag den 4. November rechnet die IG Metall mit annähernd 30.000 Warnstreikenden im Bezirk Frankfurt. Im einzelnen werden die Belegschaften von 42 hessichen, 22 rheinland-pfälzischen, 28 saarländischen und 9 thüringischen Betrieben die Arbeit befristet niederlegen.
 

3. Tarifverhandlung in der Mittelgruppe

 | 2008-11-01

Schild: Das Angebot ist eine Giftspritze für die Wirtschaft

Wahlalternative
Sulzbach. „Als fatales Signal für die Konjunktur und schlimme Enttäuschung für die Beschäftigten" wertete der Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Frankfurt am Freitag das Angebot der Arbeitgeber der Mittelgruppe. „Das ist keine Konjunkturspritze, sondern eine Giftspritze", sagte Schild unmittelbar nach der 3. Verhandlungsrunde für die 430.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Sulzbach/Taunus. „Diese Mogelpackung bedeutet Absenkung des Lebensstandards durch Reallohnsenkung. Die Reaktion der Menschen werden die Arbeitgeber schon in dieser Nacht spüren, wenn die ersten Warnstreikenden nach dem Ende der Friedenspflicht auf die Straße gehen. Ab Null Uhr wird es zu ersten Arbeitsniederlegungen kommen, ab Montag werden wir den Druck erhöhen." Schild kündigte „eine außergewöhnlich intensive Warnstreikwelle für die kommende Woche" an.

Dokument Flugblatt

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Mittelgruppe: 3. Tarifverhandlung wird auf 31. Oktober vorverlegt

 | 2008-10-27

Schild begrüßt neuen Verhandlungstermin

Wahlalternative
Frankfurt. Auf Vorschlag der IG Metall haben sich die Tarifvertragsparteien der Mittelgruppe am heutigen Montag auf die Vorverlegung der ursprünglich für den 6. November anberaumten 3. Verhandlungsrunde verständigt.

Die 3. Verhandlungsrunde findet nunmehr am Freitag, dem 31. Oktober, um 10 Uhr, an einem noch festzulegenden Ort im Rhein-Main-Gebiet statt.

Bezirksleiter Armin Schild begrüßte, dass die Arbeitgeber doch zu einem früheren Termin noch innerhalb der Friedenspflicht bereit seien. Gleichzeitig forderte er die Arbeitgeber auf, die nächste Verhandlung zu nutzen, um noch innerhalb der in der Nacht zum 1. November endenden Friedenspflicht ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. „Terminangebote sind das eine, ein gutes Verhandlungsangebot ist das andere“, sagte Schild. „Wir erwarten, dass die Arbeitgeber ihr Gezocke nun endlich beenden.“

Unabhängig der neuen Terminvereinbarung laufen die Vorbereitungen für die Warnstreiks auf vollen Touren. Erste Warnstreiks sind bereits Freitagnacht geplant. Die erste große und intensive Warnstreikwelle soll dann zu Wochenbeginn rollen. In den Betrieben würde damit die notwendige Vorsorge für den Fall getroffen, dass die Arbeitgeber ihre Blockadehaltung doch beibehielten oder nur ein Scheinangebot vorlegen sollten.

2. Tarifverhandlung in der Mittelgruppe ohne Angebot

 | 2008-10-24

4.000 Beschäftigte demonstrieren in Mainz für 8 %

Wahlalternative

IG Metall Bezirk Frankfurt - mainz_01.jpg

Mainz
. Ohne ein Angebot der Arbeitgeber ging die zweite Tarifverhandlung der Metall- und Elektroindustrie in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Donnerstag zu Ende.
Der Leiter des IG Metall Bezirks Frankfurt, Armin Schild, erklärte, das Verhalten der Arbeitgeber sei unverantwortlich und provoziere die Menschen in den Betrieben. „Wir lassen uns nicht am Nasenring durch die Manege führen“, rief er rund 4.000 Beschäftigten aus rheinland-pfälzischen und hessischen Betrieben zu, die zu Beginn der Verhandlungen für die 8%-Forderung der IG Metall demonstrierten. 

Bilder der Demonstration haben wir in unserer BILDARCHIV gestellt.


Dokument Flugblatt vom 24. Oktober 2008

Dokument Bürgerinfo vom 22. Oktober 2008

Dokument Rede des Bezirksleiters Armin Schild vor der 2. Verhandlung in Mainz

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Nach Einigung bei Altersteilzeit Streit um Entgelt - Verhandlungsauftakt in der Mittelgruppe

 | 2008-10-03

IG Metall: Kein Respekt vor der Leistung der Menschen

Wahlalternative
IG Metall Bezirk Frankfurt - darmstadt_01.jpg

Darmstadt. Die Tarifverhandlungen für die rund 430.000 betroffenen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sind am Donnerstag, den 02. Oktober, in Darmstadt auf den 23. Oktober vertagt worden. Die Arbeitgeber legten erwartungsgemäß kein Angebot vor. Die IG Metall fordert eine Entgelterhöhung von 8% einschließlich einer sozialen Komponente. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.
In der bundesweit ersten Tarifverhandlung tauschten beide Tarifvertragsparteien ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Lage aus. Die IG Metall bewertet ihre Forderung als „wirtschaftlich sinnvoll, bezahlbar und gerecht“.


Dokument Flugblatt
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Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-10-02

IG Metall Verhandlungsführer Armin Schild: Branche steht trotz Finanzkrise stark da

Wahlalternative


Vor den ersten Tarifverhandlungen für die Metall- und Elekrtoindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland begründet der Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Armin Schild in einem Radiointerview mit dem Deutschlandfunk die Forderung der IG Metall nach einer Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 8 Prozent. 


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Link zum Interview 

Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-10-02

Neue Altersteilzeit für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland vereinbart

Wahlalternative
Darmstadt – Für die rund 430.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben IG Metall und die Arbeitgeber der sog. Mittelgruppe eine neue Altersteilzeitregelung vereinbart. Zukünftig können insgesamt 4 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes die Altersteilzeit in Anspruch nehmen. Der Tarifvertrag zum flexiblen Übergang in die Rente tritt am 1. Januar 2010 in Kraft und kann erstmals Ende 2016 gekündigt werden.

Der Tarifvertrag sieht zwei Modelle vor, nach denen die Beschäftigten vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden können: Vom Modell der sechsjährigen Altersteilzeit profitieren Beschäftigte in Schichtarbeit und mit dauerhaft hoher Belastung. Sie können mit 60 Jahren in die Freistellungs- und mit 63 Jahren in die vorzeitige Rentenphase gehen. Alle anderen Beschäftigten haben die Möglichkeit, das Modell einer vierjährigen Altersteilzeit in Anspruch zu nehmen. Das heißt, mit frühestens 63 Jahren in die Feistellungs- und mit 65 Jahren in die Rentenphase zu gehen.
Der Arbeitgeber zahlt bei beiden Modellen je nach Einkommen und Steuerklasse 85 bis 89 Prozent des letzen Nettoentgeltes.
Armin Schild, IG Metall-Bezirksleiter für Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen, bewertet die Übernahme des Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg als tragfähigen Kompromiss. Er betont aber, „die IG Metall wird die Politik nicht aus der Verantwortung entlassen und weiterhin gegen die falsche Politik der Rente mit 67 streiten."

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Umfrage im Auftrag des Stern

 | 2008-10-01

Mehrheit der Bevölkerung hält Forderung der IG Metall in der laufenden Tarifbewegung für angemessen

Wahlalternative


IG Metall Bezirk Frankfurt - tarif_2008.jpg

In einer Umfrage für den Stern stimmten über die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger (53 Prozent) der Forderung der IG Metall nach einer Erhöhung der Entgelte und Ausbildungs-vergütungen um acht Pro-zent zu.
36 Prozent sind der Ansicht, die Forderung, mit der die IG Metall in die bevorstehende Tarifrunde geht, sei zu hoch. Fünf Prozent der Befragten halten sie für zu niedrig. Sechs Prozent äußerten keine Meinung. Datenbasis: 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 25. und 26. September 2008.

Link Link zum Artikel 

Beschluss der Tarifkommissionen für die Metall- und Elektroindustrie

 | 2008-09-16

IG Metall Bezirk Frankfurt fordert acht Prozent

Wahlalternative
IG Metall Bezirk Frankfurt - Logo_TB_MuE_2008.jpgFrankfurt. Die Tarifkommissionen im Bezirk Frankfurt fordern für die rund 450.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen eine Entgelterhöhung von acht Prozent. Darin enthalten ist eine soziale Komponente. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Damit liegen die Tarifkommissionen des Bezirks am oberen Rand des Forderungskorridors, den der IG Metall-Vorstand empfohlen hat. Bezirksleiter Armin Schild erklärte im Anschluss an die Sitzung in Frankfurt: „Mit durchsichtigen Versuchen wollen die Arbeitgeberverbände die außerordentlich gute Ertragslage in der Metallwirtschaft verschleiern. Sie verharmlosen dabei die Konjunkturrisiken, die aus der völlig unzureichenden Binnennachfrage entstehen. Wir brauchen eine Kompensation der Preissteigerungen, vor allem bei Energie und Lebensmitteln.“ Mit einer Forderung nach einem niedrigen Tarifabschluss wollten Gesamtmetall und die regionalen Arbeitgeberverbände die negative Verteilungsentwicklung fortschreiben. Das werden wir verhindern. „ Es geht um mehr", sagte Schild. Ein guter Abschluss müsse auch die Konjunktur stützen und den Respekt der Arbeitgeber vor der Leistung der Beschäftigten ausdrücken. Innerhalb des Bezirks werde man sich auf eine harte Tarifauseinandersetzung einstellen. Nach Ablauf der Friedenspflicht müssen die Arbeitgeber Anfang November mit massiven Warnstreiks rechnen, wenn sich in den Verhandlungen nicht schnell etwas bewege. Auch die Leiharbeitnehmer wolle der Bezirk in die Tarifauseinandersetzungen einbinden, wo dies möglich sei. Der IG Metall Bezirk Frankfurt wird bundesweit als erster Bezirk am 2. Oktober in der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) die erste Verhandlung führen. In Thüringen ist die 1. Verhandlung am 8. Oktober 2008.

Dokument Flugblatt

IG Metall Vorstand empfiehlt Forderungskorridor von sieben bis acht Prozent für Tarifrunde

 | 2008-09-08

Es geht um mehr Gerechtigkeit und um mehr Wachstum

Wahlalternative
Logo_TB_MuE_2008.jpgDer Vorstand der IG Metall hat für die anstehenden Verhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie eine Tarifforderung im Volumen von sieben bis acht Prozent empfohlen. Das teilte der Erste Vorsitzende, Berthold Huber, am Montag in Frankfurt mit. Auf dieser Basis werden die regionalen Tarifkommissionen in den nächsten zwei Wochen ihre Forderungsanträge stellen, den endgültigen Forderungsbeschluss wird der IG Metall-Vorstand in einer außerordentlichen Sitzung am 23. September treffen.
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Durchbruch geschafft

 | 2008-09-04

Verhandlungsergebnis zur Altersteilzeit in Baden-Württemberg erzielt

Wahlalternative
IGM_nATZ-LogoRot.jpgBei den Tarifverhandlungen zur Altersteilzeit in Baden-Württemberg wurde am 3. September endlich der Durchbruch geschafft: Die IG Metall und der Arbeitgeberverband Südwestmetall haben sich auf einen neuen Altersteilzeit-Tarifvertrag geeinigt. Bezirksleiter Armin Schild ist zuversichtlich, dass das Sindelfinger Ergebnis auf den Bezirk Frankfurt übertragen werden kann. 

Dokument Flugblatt

Verhältnis Gewerkschaften-SPD in der Diskussion

 | 2007-06-13

57. Bezirkskonferenz am 13. Juni in Friedrichroda

Wahlalternative

IG Metall Bezirk Frankfurt - ypsilanti_peters.jpgAm 13. Juni sind im thüringischen Friedrichroda rund 100 Delegierte und etwa 80 Gäste unter dem Motto "Gute Arbeit - mehr vom Leben" zur 57. Bezirkskonferenz zusammen gekommen. Schwerpunkt war eine Diskussion zum Verhältnis von Gewerkschaften und Parteien, insbesondere zur SPD. Die Diskussion wurde eingeleitet durch Statements von Jürgen Peters, Erster Vorsitzender der IG Metall, Andrea Ypsilanti, hessische SPD-Vorsitzende und Spitzenkandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin bei der Landtagswahl Anfang 2008 (Foto mit Jürgen Peters), sowie von Detlef Hensche, ehemaliger Vorsitzender der IG Medien und Mitglied der WASG. (Mehr zur Diskussion unter -> weiterlesen). Außerdem hat Bezirksleiter Armin Schild Rechenschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr abgelegt. Kernaussagen sind in unserer MedienInfo zusammengefasst. Die evangelische Junge Gemeinde aus Jena hat die Georg-Bernard-Plakette erhalten.

 presseinfo MedienInfo zum Geschäftsbericht      
                 
  Dokument Laudatio Wolfgang Lemb

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Tarifkommissionen nehmen Ergebnis an

 | 2007-05-09

Fast 100-prozentige Zustimmung

Wahlalternative

IG Metall Bezirk Frankfurt - tk_abschluss.jpg
Die Tarifkommissionen für die Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen haben am 9. Mai in Rüsselsheim die jeweiligen Verhandlungsergebnisse angenommen. Von den rund 200 Mitgliedern der Tarifkommissionen votierten lediglich zwei gegen die Annahme. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild bewertete das Ergebnis als einen "sehr guten Kompromiss". 



presseinfo MedienInfo   

Dokument Tabellen Rheinland-Pfalz

Tarifergebnis für Mittelgruppe

 | 2007-05-07

Baden-Württemberger Abschluss eins zu eins übertragen

Wahlalternative

IG Metall Bezirk Frankfurt - unterschrift_tv.jpgNach einer nur halbstündigen Verhandlung haben am
7. Mai die Verhandlungsführer Armin Schild (Foto) für die IG Metall und Eduard Kulenkamp für die Arbeitgeber der Mittelgruppe das Ergebnis unterschrieben. Es beinhaltet die Eins-zu-Eins-Übernahme des am 4. Mai in  Sindelfingen für Baden-Württemberg erzielten Abschlusses. Die Metallerinnen und Metaller in  Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland können sich somit auf eine käftige Erhöhung ihrer Löhne, Gehälter oder Ausbildungsvergütungen freuen.


presseinfo MedienInfo         Dokument Flugblatt

Montag und Dienstag Übernahmeverhandlungen

 | 2007-05-04

Bezirksleiter Schild geht von "Übertragung eins zu eins" aus

Wahlalternative

IG Metall Bezirk Frankfurt - ws_bosch_esa.jpgVor dem Hintergrund nochmals kräftiger Warnstreiks auch im Bezirk Frankfurt (MedienInfo) hat es am Mittag des 4. Mai in Sindelfingen eine Einigung für Baden- Württemberg gegeben
(Homepage IG Metall-Vorstand).

Diese enthält auch eine Übernahmeempfehlung für andere Tarifgebiete.

Die  Verhandlungen über die Übernahme des Tarifergebnisses für die Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) sind am Montag, 7. Mai, ab 11 Uhr in Mörfelden-Walldorf.

In Thüringen wird am Dienstag, 8. Mai, ab 15 Uhr, in Weimar über die Übertragung verhandelt.
Bezirksleiter Armin Schild geht dabei jeweils von einer Übertragung eins zu eins aus, was Volumen und Struktur betrifft. (Medieninfo

Mehr als 40.000 am 3. Mai vor den Toren

 | 2007-05-03

Warnstreiks: Rekord-Beteiligung im Bezirk Frankfurt

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IG Metall Bezirk Frankfurt - ws_05_03.jpgAm 3. Mai, Tag der Aufnahme der fünften Verhandlung in Sindelfingen, haben im Bezirk Frankfurt mehr als 40.000 Beschäftigte aus über 140 Betrieben mit Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber noch einmal verstärkt. 
Zahlenmäßig herausragende Aktionen gab es bei Opel in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach, bei DaimlerChrysler in Wörth.
In Nordhessen waren mehrere tausend Beschäftigte aus rund 40 Betrieben draußen. 
Auch für den 4. Mai sind in großem Umfang Warnstreiks geplant. Bezirksleiter Armin Schild hat  daran erinnert, dass die IG Metall umgehend einen richtigen Streik vorbereiten werde, wenn die Arbeitgeber bis zum Wochenende nicht zu einer Einigung bereit seien.
                                                       
presseinfo MedienInfo vom Mittag

Bilder der Warnstreik-Aktionen ganz aktuell in unserem BILDARCHIV
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3000 Metallerinnen und Metaller zogen über die Brücke

 | 2007-04-25

Kraftvoller Auftakt in Wiesbaden und Mainz

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IG Metall Bezirk Frankfurt - wi_mz.jpgRund 3000 Metallerinnen und Metaller aus Hessen und Rheinland-Pfalz haben am Dienstag, 24. April, öffentlich gezeigt: Wir stehen hinter unserer Forderung und lehnen das bisherige Arbeitgeber-Angebot als völlig unzureichend ab. Dafür sind sie über die Theodor-Heuss-Brücke von Wiesbaden nach Mainz zu einer Kundgebung demonstriert. Dort haben IG Metall-Hauptkassierer Bertin Eichler und Bezirksleiter Armin Schild unterstrichen: Wenn es vor Ende der Friedenspflicht zu keiner Einigung kommt, geht es danach sofort mit Warnstreiks los. Letzte Chance in der Mittelgruppe ist am Donnerstag, 26. April. Dann ist in Mörfelden-Walldorf die vierte Verhandlung.

Bilder der Veranstaltung haben wir in unserer BILDARCHIV gestellt.

Link Titelseite Wiesbadener Kurier

Verhandlungen ohne Annäherung auf 26. April vertagt

 | 2007-04-19

Arbeitgeber haben in dritter Runde ihr Angebot nicht verbessert

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IG Metall Bezirk Frankfurt - aktion_nordh.jpg
Ohne verbessertes Angebot und ohne Annäherung ist am 18. April in Darmstadt die dritte Tarifverhandlung für die 410.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland beendet worden Die vierte Runde wurde für den 26. April vereinbart. Komme dabei nichts rum, "müssen wir mit massiven Warnstreiks in allen unseren Tarifgebieten Druck machen", sagte Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild. Einen Vorgeschmack bekamen die Arbeitgeber in Nordhessen. Dort haben Beschäftigte mehrerer Betriebe den Verhandlungstag zum Aktionstag gemacht und öffentlich für ein besseres Angebot demonstriert (Foto).  

presseinfo MedienInfo          

 Dokument Flugblatt

"Das ist Hohn statt Lohn für Leistung"

 | 2007-03-30

2,5-Prozent-Angebot der Arbeitgeber zurückgewiesen

Wahlalternative

IG Metall Bezirk Frankfurt - tv_2_migr.jpg
In der zweiten Tarifverhandlung für die Mittelgruppe am 30. März in Mainz haben die Arbeitgeber Magerquark aufgetischt: 2,5 Prozent, dazu 0,5 Prozent Geld, das nach einem Jahr verfällt, und variables Weihnachtsgeld.

"Das ist Hohn statt Lohn für Leistung", hat unser Verhandlungsführer Armin Schild (auf Foto re.) dieses
Angebot gegenüber Arbeitgeber-Verhandlungsführer
Eduard Kulenkamp (auf Foto li.) als "vollkommen unzureichend" zurückgewiesen.


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 Dokument Flugblatt

"Arbeitgeber jammern auf Höchstniveau"

 | 2007-03-14

Armin Schild: Enttäuschende erste Verhandlung in der Mittelgruppe

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IG Metall Bezirk Frankfurt - tv_1_migr.jpg
"Enttäuscht" zeigte sich Bezirksleiter und IG Metall-Verhandlungsführer Armin Schild von der ersten Verhandlung für die rund 410.000 Beschäftigten der
Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Arbeitgeber hätten in dieser ersten Runde am 14. März in Wiesbaden "auf Höchstniveau gejammert".

Ihr einziges Ziel sei es, 2007 niedriger als 2006 abzuschließen. Das sei eine Missachtung der Leistung der Beschäftigten, warf Armin Schild dem neuen Arbeitgeber-Verhandlungsführer Eduard Kulenkamp unter anderem vor.


presseinfo MedienInfo

Dokument Flugblatt

Metaller verlangen 6,5 Prozent

 | 2007-02-08

Bezirk Frankfurt: Bundesweit erster Forderungsbeschluss

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tk_me_beschluss.jpgNach der Forderungsempfehlung des Vorstands vom 6. Februar haben die Metall-Tarifkommissionen im Bezirk Frankfurt am 8. Februar als erste bundesweit ihre Forderung für die Tarifrunde 2007 beschlossen. Sie verlangen für die rund 430.000 Beschäftigten der Branche in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen 6,5 Prozent mehr Entgelt und Ausbildungsvergütungen. Sie sind damit der Empfehlung des Vorstands gefolgt. Dieser wird am 26. Februar die endgültige Forderung beschließen.
Die Verhandlungen beginnen in der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) am 14. März, in Thüringen am 15. März.

presseinfo MedienInfo

Dokument Flugblatt

Tarifpolitische Konferenz des IG Metall Bezirks Frankfurt

 | 2006-10-05

Schild fordert Mindestlohn für Zeitarbeitsbranche

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tarifpolitisches_forum_061005.jpgBezirksleiter Armin Schild hat sich auf der tarifpolitischen Konferenz seines Bezirks in Frankenthal für einen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche ausgesprochen.
Angesichts der Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse in den Betrieben sei es höchste Zeit, dass eine tariflich abgesicherte Untergrenze der Entlohnung vereinbart werde.

"Der Mindestlohn muss dem niedrigsten Tariflohn der Zeitarbeitsbranche entsprechen", fordert Schild. Nach dem Gebäudereiniger-Handwerk sei die Zeitarbeit die nächste Branche, die in Angriff genommen werden muss.
Der Gesetzgeber müsse schnellstmöglich die rechtlichen Grundlagen schaffen, dass dieser Branchen-Mindestlohn verbindlich für jeden Beschäftigten einklagbar sei. Er müsse ihn dazu für allgemeinverbindlich erklären.

Dokument Referat Armin Schild

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Netzwerk für Akteure in der Zeitarbeitsbranche

 | 2006-09-20

IG Metall bietet Plattform für Info-Austausch

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Die Zeitarbeit nimmt stetig zu. Immer mehr Unternehmen nutzen anstelle von Neueinstellungen die Personalangebote von Zeitarbeitsfirmen. Viele dieser Firmen gehören Verbänden an, mit denen der DGB Tarife ausgehandelt hat. Aber es gibt auch eine Menge schwarzer Schafe. Die Beschäftigten von Zeitarbeitsfirmen sind - wegen ihrer flexiblen Einsätze - für Gewerkschaften meist schwer zu erreichen. Deshalb und weil der Informationsbedarf groß ist hat die IG Metall eine Internet-Plattform errichtet, in der direkt Betroffene aber auch Betriebsräte von Betrieben, die Zeitarbeiter beschäftigen, sich informieren und austauschen können.


Link Netzwerk Zeitarbeit
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 IG Metall Bezirk Frankfurt - Krisenbarometer

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