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Jugend

Zukunft, Ausbildung, Politik

Die IG Metall-Jugend Neustadt -vielfältig, engagiert und frech!

Du bist jung oder in der Ausbildung?
Dann bist du hier richtig! Vieles von dem, was sich in Sachen Ausbildung getan hat, geht auf das Konto der IG Metall.

Nicht von ungefähr; denn mit über 2,4 Millionen Mitgliedern bringt sie jede Menge Power in die Verhandlungen mit den Arbeitgebern ein.

Ob vor Ort, in der Firma und im Betrieb oder in den regionalen Tarifauseinandersetzungen.

Aber auch gegenüber Wirtschaft und Politik macht die IG Metall kräftig Dampf. Und die IG Metall-Jugend mischt dabei tatkräftig mit.

Sie gibt Impulse und drückt auf´s Tempo:

... für ein ausreichendes Angebot an Ausbildungsplätzen
... für die Qualität der Ausbildung und bessere Ausbildungsbedingungen
... für eine höhere Ausbildungsvergütung
... für die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
... für soziale Gerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft.


Die IG Metall-Jugend, das sind mehr als 200.000 Jugendliche in ganz Deutschland.
Entsprechend vielfältig sind unsere Themen und unser Engagement.

Her mit dem schönen Leben
Ein schönes Leben - das bedeutet für jeden und jede von uns etwas anderes.
Und das ist gut so. Wäre doch auch langweilig, wenn wir alle das gleiche mögen und wollen würden.

Jede/r von uns hat so seine Wünsche, Vorstellungen, Träume. Nur: Damit wir sie auch umsetzen können, darf es nicht ein Luftschloss bleiben oder dass andere uns alles Mögliche vorschreiben. Wir wollen nicht fremd bestimmt und nicht herumgeschubst werden.

Wir wollen Arbeit, die Spaß macht. Wir wollen eine Welt, in der es sich auch in Zukunft zu leben lohnt. Das heißt für uns:

Soziale Gerechtigkeit - Umverteilung des Reichtums von oben nach unten

Aktive Beschäftigungspolitik - Arbeit und Ausbildung für alle
Gleiche Chancen im Bildungssystem - Fördern statt Auslesen
Kein Fußbreit für Rassismus und Rechtsextremismus
Ökologische Verantwortung
Menschenrechte schützen - Gewerkschaftsrechte verteidigen
Gerechte Globalisierung - gleiche Chancen weltweit
Aktive Friedenspolitik

Dafür setzen wir uns ein. Denn eins ist klar: Wir können auch anders!!!
Du willst mehr wissen und aktiv mitmachen? Schau bei uns rein und mach mit!

Unter der Rubrik Termine findest Du auch die Sitzungen unseres Ortsjugendausschusses (OJA), in denen JugendvertreterInnen und interessierte Mitglieder vor Ort Probleme beraten und Hilfe erhalten.

Aus dem OJA werden Delegierte in den Bezirksjugendausschuss entsandt. Die unterschiedlichen Problemlagen der Jugendlichen werden im Bezirksjugendausschuss (BJA) gesammelt und diskutiert.

Im Bezirksjugendausschuss wird auch (z.B. vor einer Tarifrunde) eine gemeinsame Position beraten und festgelegt. Denn was im Betrieb gilt, gilt natürlich auch für den Bezirk: Nur gemeinsam sind wir stark!

Neben vielen interessanten Diskussionen über Wahlen zur und über die Arbeit von Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV), über Tarifpolitik und Mitgliederwerbung, über die Anzahl und die Qualität von Ausbildungsplätzen und über das Engagement gegen Rassismus und Faschismus planen wir hier auch die traditionellen Jugendevents, wie zum Beispiel:

Mellnau: Das Bezirksjugendcamp in Mellnau bei Marburg findet immer am letzten Wochenende im Juni statt.

JAV-Kongress: Alle zwei Jahre findet ein JAV-Kongress zur Schulung und Hilfe der neu gewählten JugendvertreterInnen statt.

Kampagnen: Die IG Metall-Jugend führt Kampagnen zur besseren Durchsetzung ihrer politischen Zielen durch.

Seminare: Die IG Metall-Jugend führt selbstständig Jugendseminare zu Themen durch, die wir für unsere Arbeit im Betrieb und vor Ort benötigen.

Kombi-Seminare: Im Sommer und im Winter findet jeweils ein Kombi-Seminar statt.

Hier gibt es eine Woche Seminar mit interessanten und spannenden Inhalten und eine Woche Urlaub mit viel Erholung und Spaß.

Gemeinsame Aktionen zu Themen, die uns unter den Nägeln brennen.

Der Bezirksjugendausschuss ist also das Kommunikationsgremium zwischen dem Jugendausschuss beim Vorstand, den Ortsjugendausschüssen in den Verwaltungsstellen und der Bezirksleitung.


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Jugendbildungsarbeit
Wir machen kompetent!
Jeden Tag wird die Welt verändert. Indem wir Menschen die Welt verändern, verändert die Welt auch uns selbst. Mit dem Wandel steigen die Anforderungen an uns, auf die Veränderungen zu reagieren, Antworten zu finden und zu handeln!

Jungen Menschen stehen heute mehr Möglichkeiten zur Verfügung als früher. Insbesondere die Konsumangebote sind stark gestiegen.

Rosige Zeiten also?
Keineswegs - denn diesem Konsumangebot stehen große Probleme gegenüber: fehlende Ausbildungsplätze, steigende Jugendarbeitslosigkeit, sinkende Zukunftsperspektiven. Anders als bei der Nachkriegsgeneration ist kein Vorwärts, kein Aufschwung, kein Wirtschaftswunder in Sicht.

Wachsende Anforderungen bei sinkenden Zukunftschancen - das schreit nach Antworten!
Darum haben wir ein Bildungsprogramm für Jugendliche entwickelt. Wir machen junge Menschen fit für die Herausforderungen und Konflikte im Betrieb und im Leben. Wir arbeiten mit den jungen Mitgliedern im Seminar an Alternativen.

Für unsere Zukunft!
Damit fördern wir nicht nur die einzelnen Jugendlichen. Wir stärken damit auch die Politik der IG Metall-Jugend betriebs- und gesellschaftspolitisch.

Jugend 1
Jugend1 ist das allgemeine Einstiegsseminar für Jugendliche in unserem Seminarprogramm. Dort geht es eine Woche lang rund um dein Arbeits- und Ausbildungsleben.

Jugend 2
Jugend 2 ist das Aufbauseminar zu Jugend 1. Während sich das Jugend-1-Seminar an deinen betrieblichen Fragen und Interessen orientiert, geht das Jugend-2-Seminar einen Schritt weiter: Wir verbinden deinen betrieblichen Alltag mit gesellschaftlichen Ereignissen. Zum Beispiel: Warum steigt die Jugendarbeitslosigkeit immer weiter an, und welche Lösungen haben wir für dieses Problem?

Jugend 3
Jugend 3 ist das Aufbauseminar zu Jugend 2. Nachdem wir uns im Jugend-1 und 2-Seminar mit betrieblichen und gesellschaftlichen Problemen und deren Lösungen beschäftigt haben, setzen wir im Jugend-3-Seminar noch einen drauf: „Wie müssen wir unsere Gesellschaft gestalten, damit unser Motto der Kampagne „Wir können auch anders !!!“ real wird?“

JAV-Seminar
Das JAV-Seminar richtet sich an die Jugend- und Auszubildendenvertreter der Betriebe. In ihm könnt ihr lernen, was ihr als JAVis machen könnt und wie ihr das am besten angeht.

Anti-Chaos-Training
Das Anti-Chaos-Seminar ist ein Seminar für JugendvertreterInnen, denen es um eine effektive und sinnvolle Gestaltung der JAV Praxis geht.

MedienMacht - macht Medien
Wir werden in diesem neuen Seminar die Rolle unterschiedlicher Medien im Zusammenhang mit unsere Ökonomie genau untersuchen.

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DGB-Ausbildungsreport 2008

40 Prozent leisten regelmäßig Überstunden

Regelmäßige Überstunden, mangelnde fachliche Anleitung und geringe Aussichten auf Übernahme – das sind zentrale Kritikpunkte Jugendlicher an ihrer Ausbildung. Dies ergab der Ausbildungsreport der DGB Jugend, den die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock am Mittwoch in Berlin  vorgestellt hat. Der Ausbildungsreport basiert auf einer bundesweiten Befragung von 4700 Auszubildenden aus den, laut Bundesinstitut für Berufsbildung, 25 häufigsten Ausbildungsberufen.

Im Schnitt machen 40 Prozent der Auszubildenden regelmäßig Überstunden, bei den Hotelfachleuten sind es sogar 70 Prozent. Nur 20 Prozent der Befragten können sicher sein, nach der Ausbildung übernommen zu werden. „Wenn der Facharbeitermangel so groß ist, wie die deutsche Wirtschaft immer behauptet, ist es nicht nachvollziehbar, warum nur so wenige Unternehmen ihren Auszubildenden eine berufliche Perspektive eröffnen“, kritisierte Sehrbrock. Sie forderte die Unternehmen auf, mehr ausgebildete Jugendliche zu übernehmen: „Wenn es gar nicht anders geht, wenigstens für ein halbes Jahr. Sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis zu bewerben ist allemal leichter als aus der Arbeitslosigkeit.“

Auch mit der fachlichen Anleitung sind viele Auszubildende unzufrieden. 32 Prozent der Befragten gaben an, nur „manchmal“, „selten“ oder „nie“ fachlich angeleitet zu werden. Alle Kritikpunkte ließen sich „in den Griff kriegen“, so Sehrbrock. Notwendig sei jedoch eine verstärkte Qualitätskontrolle der Ausbildungsbetriebe durch die Kammern. „Sie sollten personell so ausgestattet sein, dass Ausbildungsberaterinnen und -berater unangemeldet Betriebe besuchen können“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende. In der Praxis würden Betriebe jedoch erst dann aufgesucht, wenn es bereits Klagen gegeben habe.

Im Ranking der 25 häufigsten Ausbildungsberufe werden die Industrie­mechaniker am besten beurteilt: fachliche Anleitung, Ausbildungsinhalte und Vergütung stimmen. Dies trifft auch auf Kaufleute für Bürokommunikation und Bankkaufleute zu. Schlechte Beurteilungen gab es vor allem für Gastronomie­berufe, Bäcker und Maler. Die Auszubildenden kritisieren mangelnde fachliche Anleitung, ausbildungsfremde Tätigkeiten sowie viele Überstunden.

Der DGB sieht vor allem „auf den letzten Plätzen“ erheblichen Verbesserungsbedarf. Von zentraler Bedeutung seien dabei kompetente Ausbilderinnen und Ausbilder. Sehrbrock forderte, bei der laufenden Überarbeitung der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) die Qualitätskriterien zu erweitern und den Ausbilderinnen und Ausbildern ein Recht auf Weiterbildung einzuräumen.

Der Ausbildungsreport 2008 ist abrufbar unter www.dgb.de, weitere Informationen bietet das Online-Forum www.doktor-azubi.de


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