Wir heissen die jungen Kolleginnen und Kollegen willkommen

Die "Neuen" sind da

Die große JAV von Daimler in Wörth freut sich über die neuen Kolleginnen und Kollegen beim Ausbildungsstart

Ausgestattet mit Informationsmappen und Geldbörsen begrüßen die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) sowie die Betriebsräte ihre neuen Auszubildenden.

In diesem Jahr werden 162 neue Auszubildende in Betrieben der Verwaltungsstelle eingestellt. Hinzu kommen 22 BA- und DA-Studenten. In nahezu allen Betrieben gibt es Informationsveranstaltungen. Es wird insbesondere die Bedeutung der Interessenvertretungen und der IG Metall erklärt.
Die Jugendlichen werden auf das Berufsleben vorbereitet. Rechte und Pflichten werden verdeutlicht und die Ansprechpartner vorgestellt. Die Aktion "Operation Übernahme" in Köln wurde in den Betrieben dargestellt und beworben, erläutert Kollegin Eri Feuerbach, die für Jugend zuständige Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Neustadt.

In Germersheim gibt es eine qualifizierte und attraktive Ausbildung

Ausbildungsstart bei Nolte Möbel

Neue Azubis bei Nolte mit JAV beim Ausbildungsstart

Nach einer schwierigen Situation bei Nolte werden in diesem Jahr 16 junge Auszubildende ins Berufsleben eingeführt. Ausbilder und Betriebsratsmitglied Jürgen Städler: "Ich freue mich sehr, in diesem Unternehmen den jungen Menschen eine gute Ausbildung zukommen zu lassen. Und nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch eine attraktive muss gewährleistet sein." Betriebsratsvorsitzender Paul Ring verdeutlicht die Bedeutung der IG Metall und der Tarifverhandlungen: "Diesmal hat die IG Metall für die Auszubildenden umgerechnet zirka acht Prozent mehr Ausbildungsvergütung ausgehandelt. Das gelingt aber nur mit einer starken IG Metall."
Operation Übernahme: Die Kampagne der IG Metall-Jugend für die unbefristete Übernahme in den Betrieben und gegen prekäre Beschäftigung hat am 1. Oktober 2011 mit dem Aktionstag in Köln einen Höhepunkt. Laut und stark treten wir für die Zukunft und die Perspektiven der jungen Generation ein. Mit einem Sternmarsch, einer Kundgebung und einem großen Festival.

Weitere Infos bei der IG Metall in Neustadt und unter www.operationuebernahme.de

Jugendaktionstag am 1. Oktober 2011

Auf nach Köln

Am 1. Oktober ist es soweit. An unserem großen, bundesweiten Aktionstag in Köln zeigen wir der Welt: Wir sind viele, wir sind laut und wir sind stark! Für die Zukunft und Perspektiven der jungen Generation - und für die unbefristete Übernahme!
Damit der Tag für alle Teilnehmenden ebenso erfolgreich wie erfreulich wird, hier vorab schon mal die wichtigsten Infos zur Vorbereitung.
Geplante Anreise in Klön ist bis 12:00 Uhr - an insgesamt drei Sammelplätzen in der Kölner Innenstadt. Nach den bezirklichen Kundgebungen werden wir in einem "Sternmarsch" zum Kölner Neumarkt ziehen. Dort findet unsere zentrale Kundgebung statt und wir werden dafür sorgen, dass wir gehört und gesehen werden - und zwar so laut und stark wie möglich.
Der Bezirk Frankfurt beteiligt sich gemeinsam mit dem Bezirk Küste mit einem Schiff an dem Aktionstag. Alle Details in Kürze hier.
Anschließend machen wir gemeinsam eine große Demonstration zur LANXESS-Arena. Und da ist das Line-up wirklich vom Feinsten: Mit dabei sind Culture Candela, Revolverheld, Jennifer Rostock, Mono und Nikitaman, Dolly Gun, Carolin Kebekus und andere.

Artikel mit allen Materialien zum Download: www.operationuebernahme.de

Am 11. August 2011 auf dem Rathausplatz

Roadshow für die junge Generation in Landau

Bild zum Thema 2011_Roadshow

Am 11. August 2011 tat sich was in der Landauer Innenstadt: Die IG Metall-Roadshow war zu Gast.
Mit dabei: JAV-Mitglieder von Daimler und Harman/Becker, Ortsvorstandsmitglieder und Mitglieder der Daimler-Vertrauenskörperleitung, welche mit Werner Dietrich, Uwe Schütz und Eri Feuerbach die Menschen in Landau zur Situation prekär beschäftigter junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und den Alternativen und Forderungen der IG Metall informierten. Großer Zuspruch und ein klares Votum der Passanten sagen uns: Dran bleiben und weiter gemeinsam für "Arbeit - sicher und fair" eintreten.

 

Erster gemeinsamer Betriebsräte- und JAV-Kongreß in Oberhof

Ein voller Erfolg

Vom 9. bis 10. Mai 2011 fand in Oberhof (Thüringen) der erste gemeinsamt JAV/BR Kongress statt. Über 300 Jugendvertreter und Betriebsräte aus vier Bundesländern nahmen am Kongress teil. Claudia Büchling, Bezirksjugendsekretärin stellte in Ihrer Rede die Ziele und Aktionen unter dem Motto „Jeden Tag stärker“ für den Bezirk Frankfurt vor. Kernthemen waren u.a. die Fokusierung auf betriebliche sowie gesellschaftspolitische Themen der Jugend, die betriebliche Aktivierung mit Hilfe des „Betriebschecks“ und die Charta der Jungen Generation.
Bezirksleiter Armin Schild sagte: „Wir wollen, dass die junge Generation gute Perspektiven hat, für diejenigen, die vor der Berufsausbildung stehen, die sich in Ausbildung befinden und die am Start ihrer Berufstätigkeit stehen. Wir werden sie alle schon morgen dringend als qualifizierte Fachkräfte benötigen.“
Thomas Steinhäuser (2. Bevollmächtigter Verwaltungsstelle Suhl/Sonneberg) ging auf die Situation der Schulabgänger ein. "In Thüringen wandern jedes Jahr mehrere hundert Schulabgänger in die alten Bundesländer ab; da ist der Fachkräftemangel am deutlichsten zu spüren.“

 

Erfolgreiche JAV-Wahlen im Bezirk Frankfurt

IG Metall findet Zuspruch bei jungen Menschen

Bezirksjugendsekretärin Claudia Büchling

Die IG Metall kommt bei den jungen Menschen gut an. Sowohl bei der Mitgliederentwicklung als auch bei den Wahlen zu Jugend- und Ausbildungsvertretungen (JAV), die im Herbst in den Betrieben der vier Bundesländer im Bezirk durchgeführt wurden, hat die IG Metall deutlich zugelegt. Bei den JAV-Wahlen stieg die Zahl der Betriebe mit Jugend- und Auszubildenden-Vertretern um 7%, die Anzahl der gewählten JAVis stieg um fast 14%. „Die Interessen der jungen Beschäftigten werden gemeinsam mit der IG Metall konsequent vertreten. Die Themen Zukunftsperspektiven für die junge Generation, Operation Übernahme, Qualität der Berufsausbildung und Leiharbeit sind die Themen, die unsere jungen Mitglieder in den Betrieben bewegen“, sagte die Bezirksjugendsekretärin der IG Metall Bezirk Frankfurt, Claudia Büchling.

 

Folienvortrag von Regina Görner

IG Metall geht Fachkräftemangel an

Die IG Metall fordert von den Arbeitgebern, dass die Ausbildungszurückhaltung endlich aufhört. Die Unternehmen müssen aufhören, auf die olympiareifen Mannschaften zu setzen, und auch Jugendlichen, die nicht mit den besten Voraussetzungen aus den Schulen kommen, eine Chance einräumen. Die Bundesagentur kann Jugendliche mit Problemen über ausbildungsbegleitende Hilfen fördern.

Wir über uns

Die IG Metall-Jugend im Bezirk Frankfurt stellt sich vor

Bild zum Thema Jugend der IG Metall im Bezirk Frankfurt

Als aktive Gewerkschafter/innen mischen wir uns dort ein, wo Interessen von jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Betrieb und in unserer Gesellschaft eine Rolle spielen. Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark!" setzten wir uns für euch im Bezirk ein. [...]

Wir haben ein Recht auf Perspektiven

Operation Übernahme

Eine Kampagne der IG Metall Jugend

Immer mehr jungen Menschen wird der Berufseinstieg verweigert. Ohne Ausbildung, Übernahme und Festanstellung keine Sicherheit. Das muss anders werden. Auszubildende und junge Beschäftigte haben ein Recht auf berufliche Zukunft. Zu fairen Bedingungen — und mit gerechter Bezahlung. Dafür werden wir aktiv.

 

Kurswechsel für ein gutes Leben

Neues Bildungsprogramm 2011

Bildungsarbeit hat im Bezirk Frankfurt einen hohen Stellenwert. Die Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen und die Sicherung einer guten Zukunft für die Menschen in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft sind ohne gewerkschaftliche Bildungsarbeit nicht möglich. Das Bildungsprogramm 2011 bietet Einführungs- und Grundseminare als Basis für betriebs- und gesellschaftsppolitisches Handeln. 

am 30. September 2010 in Kassel

Jugendtarifkommissionssitzung

Am 30. September tagte die Jugendtarifkommission zum zweiten Mal. In Kassel diktuierten die Jugend- und Ausbildungsvertrterinnen und -vertreter die Situationen der jungen Menschen und ihre Zukunftsperspektiven.
Stefan Schaumburg, Tarifsekretär der Bezirksleitung Frankfurt, unterrichtete über den Stand der Gespräche mit den Arbeitgeberverbänden.

Die Präsentation als PDF finden sie hier

Junge Metaller und Metallerinnen sind aktiv

Zukunft sichern heißt Ausbildung stärken

Daniel Gerlich, Samantha Bosch von der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) von Daimler Wörth

Nichts klappt von allein. Und während manche Politiker und Vertreter von Interessenverbänden darüber reden, wie einem drohenden Fachkräftemangel begegnet werden könne, handeln junge Kolleginnen und Kollegen in den Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) für die Zukunft junger Menschen und die Zukunft der Betriebe.
"Es fehlen nach wie vor Lehrstellen - und nicht junge Menschen, die eine Ausbildung machen wollen", sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Regina Görner am 3. August 2010 gegenüber der Presse. Trotzdem wird der Eindruck erweckt, man könne dem Problem eines drohenden Fachkräftemangels nur mit Hilfe von Fachkräften von außen entgegentreten. Diese Kolleginnen und Kollegen sind uns in den Betrieben willkommen. Aber wir fordern gleichzeitig Ausbildung und Übernahme.
Mercedes Benz Werk Wörth
Am 16. August 2010 begannen 144 Auszubildende ihre Ausbildung im Mercedes Benz Werk Wörth. Anschließend wurden sie von der Jugend- und Auszubildendenvertretung, dem Betriebsrat und der IG Metall in ihren Ausbildungsgruppen begrüßt. Hierbei erhielten sie Informationen zur betrieblichen Arbeitnehmervertretung und zur IG Metall im Betrieb. Besonderer Diskussionsstoff: die derzeit bestehende Regelung zur Übernahme der Auszubildenden. Im Werk Wörth werden derzeit 90 Prozent der Auslerner unbefristet und zehn Prozent in ein auf zwölf Monate befristetes Arbeitsverhältnis übernommen. diese Regelung läuft zum 31. Dezember 2011 aus. Ab dem 1. Januar 2012 gibt es dann noch die tarifliche Übernahmeregelung von zwölf Monaten. "Jeder Jugendliche ist es wert, dass er nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz erhält. Dafür werden wir uns in unserem Werk stark machen", sagt Daniel Gerlich, Vorsitzender der JAV des Werkes Wörth. "Dies können wir nur mit Solidarität, einer starken IG Metall und einer guten Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat erreichen" ergänzt die Vorsitzende des Ortsjugendausschusses Samantha Bosch.

BR+JAV Kardex
Frauenpower im Metallbetrieb: Betriebsrats-Vorsitzende Ursula Hitschler und Jugendvertreterin Natalja Zizer

Kardex Bellheim
Natürlich sind die Zeiten der Krise nicht einfach. Aber das Kind mit dem Bade ausschütten? Nein. Die Geschäftsleitung stellte die Übernahme der Azubis, welche eben im Sommer ausgelernt hatten, in Frage. JAV und Betriebsrat nicht. Und die Arbeitnehmervertretung setzte sich in Zusammenarbeit mit der IG Metall durch. Den Azubis konnte die tarifliche Übernahme von zwölf Monaten gesichert werden.

BR+JAV Nolte Möbel
Die Jugend- und Auszubildendenvertretung von Nolte: Yilmaz Zekeriya, Omar El Faris, Valleri Knaus mit den Betriebsratsvorsitzenden

Nolte Möbel, Germersheim
Jetzt kommen die neuen Auszubildenden. Die JAV und der Betriebsrat bereiten die elf Auszubildenden auf die neue Situation im Betrieb vor. "Die Übernahme von Ausgebildeten ist unser wichtigtes Thema", sagt Kollege Paul Ring, Betriebsratsvorsitzender. "Wir haben eine betriebliche Ausbildungsstätte und legen sehr viel Wert auf Fachkräfte für unsere Zukunft."

Endlich online !!!

Gewerkschaften in den Schulen (GidS)

Die neue GidS-Website ist endlich online!
Einfach mal reinschnuppern:

www.gids-was.de

 

Klausur des OJA war vom 4. bis 6. Dezember 2009

OJA-Klausur in Roes

Mit Spaß und Eifer hat sich die IG Metall-Jugend an ihrer diesjährigen Ortsjugendausschuss (OJA)-Klausur mit den aktuellen Parteiprogrammen auseinandergesetzt. Ziel war es, die brisanten Themen Bildung und Rente zu durchleuchten.
Schon bald wurde uns während dieser Diskussionsrunde klar, welch enorm wichtige Rolle die Politik in unserem Leben spielt und das die mitunter wichtigste Aufgabe darin besteht, sich politisch zu engagieren und unsere Kolleginnen und Kollegen über die Thematik zu informieren.
Am letzten Klausurtag hat sich der OJA mit der Jahresplanung 2010 beschäftigt. Man wird, wie immer, von der Tarifrunde über die Betriebsratswahl bis zu den JAV-Wahlen mit der IG Metall-Jugend rechnen müssen.

Praxisnah und informativ

Gewerkschaft in den Schulen

Unterricht anders und praxisbezogen: Gewerkschafter in Schulen

Realschulbesuch in Landau: Mitglieder der Aktion Gewerkschaft in den Schulen, kurz GidS, waren wieder mal in der Schule unterwegs. Das Ziel ist, den Unterricht lebendig zu gestalten, Informationen zu vermitteln und damit die Jugendlichen einzubinden.
Eingeladen waren wir diesmal am 6. und 7. Oktober 2009 mit insgesamt 6 Schulklassen in Landau, um unser Projekt vorzustellen. Und nicht nur das, ein Infostand wurde in der Schulhalle aufgebaut, an dem die Schulklassen sich informieren konnten. Unsere Kollegen Helmut Dumser und Pedro Gallego erklärten sehr genau, welche Rechte und Pflichten auf die Schüler zukommen, wenn sie im Arbeitsleben stehen und welch eine Rolle die Betriebsräte oder die Jugend- und Auszubildendenvertreter haben. Während die beiden den Infostand betreuten und die Schüler informierten, machten sich die Kollegen Hellgard Penno und Eri Feuerbach auf den Weg zum Unterricht. Erst zaghaft, aber doch mit viel Eifer, haben sich die Schüler am Unterricht beteiligt und mit uns diskutiert. Schüler, aber auch Lehrer arbeiteten richtig gut mit. Ein toller Erfolg. Am Ende der zwei Tage war alles klar, wir sind wieder eingeladen im nächsten Jahr.
Ein solches Projekt zu haben, ist große Klasse. Ohne die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen wäre dieses Projekt nicht durchführbar, erklärt Kollegin Eri Feuerbach, zuständige Gewerkschaftssekretärin, voller Stolz. Eine solche Gruppe vor Ort zu haben, mit der sich das alles realisieren lässt, das ist keine Selbstverständlichkeit. Hier an dieser Stelle herzlichen Dank an das GidS-Team.

Die Gewerkschaft in den Schulen-Gruppe (GidS) arbeitet in eigener Verantwortung konzeptionell

Planung und Eigenqualifizierung

"Gut informiert und qualifiziert, das ist unser Motto: Um im Schulunterricht zu bestehen, lernen wir selbst immer wieder aufs Neue dazu", sagt Kollege Helmut Dumser, Leiter der GidS-Gruppe. Unsere diesjährige Klausur war vom 23. bis 25. Oktober 2009. Ein Jahr voller Aktionen und Arbeit passierte Revue. Sich neuen Herausforderungen zu stellen, das ist ein absolutes Muss. Die Ziele sind gesteckt: so zum Beispiel die Erstellung oder das Verlinken einer eigenen GidS-Homepage. Das gesamte Material wurde gesichtet und weiterentwickelt, wo es notwendig war.
Es soll ein neuer Flyer entworfen werden. Die Termine der Schulbesuche sollen für das laufende Jahr 2010 abgesprochen und mit den Schulen festgelegt werden. Alle 14 Teilnehmer der Klausurtagung waren sich einig, dass das praktizierte Konzept, nämlich Aufklärung in den Schulen, erfolgversprechend ist. Es findet Anerkennung und Interesse bei Schülern und auch bei den Lehrkräften. als Fazit der Klausurtagung: Unser Weg ist der richtige. Mit Motivation und guter Betreuung erreichen wir viel.

Kontakt zur GidS-Gruppe
Wer hat Lust, bei uns mitzumachen?
Ansprechpartner sind:
Helmut Dumser, Betriebsrat 07274/564219
Bernhard Hochhäuser, Betriebsrat 07271/716145
Eri Feuerbach, Verwaltungsstelle Neustadt 06321/924723

GidS-Gruppe
GidS-Gruppe

Neue Auszubildende kommen in die Betriebe

Wir heißen die Azubis willkommen

Auch der Ortsjugendausschuss freut sich auf die "Neuen".

Das Motto der IG Metall-Jugend: "Die Zukunft gehört uns."
Rein in die Ausbildung und schlau gemacht. Die ersten Tage im Betrieb sind die wichtigsten. Deshalb werden sofort in den Betrieben Informationsveranstaltungen mit der zuständigen Jugendsekretärin, den Betriebsräten und der Jugendvertretung (JAV) angeboten. Es wird klar gemacht, dass die JAV und der Betriebsrat im Betrieb sich für die Belange der Azubis stark machen, aber auch die IG Metall-Position wird deutlich gemacht. Die Möglichkeiten sind vielseitig. Es wird darauf hingewiesen, dass sich jeder in die Arbeit einbringen kann. Bei uns kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Wir sparen nicht an Aktionen und Seminaren - auch Partys und Jugendcamps werden angeboten. Die ersten Kontakte sind hergestellt, die ersten Schritte getan. Gehen wir es an.
Am 5. September 2009 fahren wir gemeinsam nach Frankfurt zur Großkundgebung. wir fordern nicht nur, dass noch mehr Ausbildungsplätze angeboten werden müssen, auch die Übernahme nach der Ausbildung bleibt unsere Forderung, jetzt mehr denn je. Dort sagen wir unsere Meinung. "Mit uns, weil ohne uns nichts geht."
Die IG Metall Neustadt wünscht allen Azubis einen erfolgreichen Start ins neue Ausbildungsjahr 2009/2010.

Aktion des Ortsjugendausschusses (OJA) der IG Metall Neustadt

"Übernahme - find ich gut"

Bild zum Thema 2009_Maikundgebung
Samantha Bosch, Vorsitzende des Ortsjugendausschusses

Die Übernahme der Azubis nach erfolgreicher Ausbildung ist neben der Auseinandersetzung um mehr Ausbildungsplätze "Dauerbrenner" gewerkschaftlicher Jugendarbeit. Die Daimler-Azubis konnten durch solidarische Aktionen vorerst ihre vollzählige Übernahme erreichen.

Der Ortsjugendausschuss (OJA) hat sich mit einer eigenständigen Aktion zum Thema "Übernahme" an der Maikundgebung 2009 in Wörth beteiligt. Anwesende wurden interviewt und zum Aufschreiben eines Slogans auf ein Transparent aufgefordert. Weitere Aktionen sind in Planung.



Meinungen zur Übernahme:
- Find ich gut
- Ohne Jugend keine Zukunft und Sicherheit
- Würdig in die Gesellschaft aufnehmen
- Jeder hat Recht auf Arbeit
- Steht im Tarifvertrag
- Fachkräfte von morgen
- Für die Katz auszubilden, ist blöd
- Ist verdammt wichtig
- Jugend braucht Arbeit und Perspektive
- Wissen der Älteren übernehmen

Der Konzern will nur noch 80 Prozent der Ausgebildeten übernehmen - 17 Azubis in Wörth droht Hartz IV.

Solidarisch mit den Daimler-Azubis

Bild zum Thema 2009_Uebernahme_Daimler_Azubis

Nach dem Willen der Konzernzentrale droht 17 Auszubildenden des Werkes Wörth, bei Hartz IV zu landen. Nur noch 80 Prozent der Azubis sollen unter Berufung auf eine Gesamtbetriebsrats-Vereinbarung ab Sommer 2009 übernommen werden. Betriebsratsvorsitzender Ulli Edelmann protestiert: "Bis vor kurzem stand die Übernahme aller Azubis nicht in Frage. Jetzt will sie der Vorstand für die Wirtschafts- und Finanzkrise bestrafen, obwohl sie am wenigsten dafür können." Im Werk Wörth seien bereits rund 1400 Arbeitsplätze abgebaut worden. Die Azubis seien eine wichtige Zukunftsinvestition. Durchgängig gewissenhaft ausgewählt, passe deren Entlassung überhaupt nicht zu der viel beklagten Facharbeiternot. In die derzeitige "Wildbahn" ausgesetzt, gehe der Wert der ausgezeichneten Ausbildung bei Daimler schnell verloren. Das Verhalten der Konzernspitze sei verantwortungslos und schäbig. Einige Manager könnten die über die Azubis angestrebten Einsparungen aus ihrer privaten Portokasse begleichen. Die Auszubildenden machen mit verschiedenen Aktionen auf die Forderung zur 100-prozentigen Übernahme aufmerksam, auch mit einem Spruch auf der Fahrbahn unterhalt des Büros der Werkleitung (Foto). Die stellvertretende JAV-Vorsitzende Samantha Bosch: "Wegen angedrohter kollektiver Abmahnung mussten wir die Fahrbahn schrubben. So mancher Geist hätte das auch nötig."
Werner Dietrich, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Neustadt, kündigt an: "Wir werden unsere politischen Möglichkeiten zur Durchsetzung der Übernahme nutzen." Die Delegiertenversammlung der IG Metall Neustadt erklärte sich in Form von viel Beifall solidarisch mit den Daimler-Azubis.

Jugend der IG Metall Neustadt hat sich viel vorgenommen

"Wir wollen mitreden und mitmachen"

Klausur des Ortsjugendausschusses: Aktionen für das nächste Jahr geplant.

Ergebnis der Arbeitsplanung für 2009 des OJA (Ortsjugendausschuss) während einer Wochenendklausur: Eigene Themen in die IG Metall einbringen; sich als IG Metall-Jugend bei verschiedensten Veranstaltungen mit eigenen Beiträgen beteiligen. Samantha Bosch, neue OJA-Vorsitzende: "Als Mitglied der Tarifkommission möchte ich, dass wir weiterhin jugendspezifische Forderungen aufstellen und mit phantasievollen Aktionen zur Durchsetzung guter Tarifabschlüsse beitragen." Weitere wichtige Themen sind für den OJA die Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus, die Verbesserung des Berufsschulunterrichtes und die Kampagne "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" bezüglich Leiharbeit. Dieses Thema sei besonders wichtig, weil vom Umgang mit Leiharbeit die Übernahmechancen für Auszubildende insbesondere in Klein- und Mittelbertrieben abhängen. Darüber hinaus wolle die Jugend nicht ihre berufliche Perspektive auf schlecht bezahlte und ungesicherte Leihjobs ausrichten müssen.
Thomas Vogl wurde mit Dank als Vorsitzender verabschiedet. Er wird sich weiter in der Jugendarbeit engagieren.

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