02.01.2017 | JAV-Wahl 2016

Glückwunsch an alle neu gewählten JAVen

Bild zum Thema Jugendbildungsarbeit

Wir beglückwünschen alle neugewählten Jugend- und Auszubildendenvertreter zur Wahl ins Amt. In Eurer neuen Funktion kommen viele Aufgaben auf Euch zu. Um Euch hierfür zu qualifizieren bieten wir als IG Metall Pfalz ein JAV-Grundlagen-Seminar an, in dem wir Euch die notwendigen Fertigkeiten vermitteln wollen.
Zwei Termine für das Seminar stehen zur Wahl:
Vom 05. bis 11 März oder vom 13. bis 19. August 2017.
Außerdem empfehlen wir den Besuch eines unserer Jugend 1-Seminare, in dem die Situation junger Beschäftigter sowie die Zusammenhänge mit unserem Wirtschafts- und Sozialsystem aufgezeigt werden.
Hier stehen ebenfalls zwei Termine zur Auswahl:
Vom 02. bis 08. April oder vom 08. bis 14. Oktober 2017.
Euer Arbeitgeber muss Euch für den Besuch dieser Seminare bezahlt von der Arbeit freistellen. Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung entstehen Euch als Teilnehmer nicht.
Bei Fragen wendet Euch an die IG Metall Neustadt.

01.09.2016 | Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen die neuen Auszubildenden und dual Studierenden in den Betrieben

Wir wünschen allen neuen Auszubildenden und dual Studierenden einen erfolgreichen Start in den neuen Lebensabschnitt.
Für die aufkommenden Fragen zu Ausbildung, Arbeitsbedingungen, Urlaub und Übernahme stellt die IG Metall in den Begrüßungsmaterialien bereits wertvolle Informationen zur Verfügung. Gemeinsam mit Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) und Betriebsrat werden in den Betrieben Begrüßungsrunden organisiert, in denen den neuen Auszubildenden und dual Studierenden aufgezeigt wird, welche tariflichen Erfolge, wie etwa 30 Urlaubstage, die IG Metall auch für sie erringen konnte.
Es ist wichtig, unsere neuen Kolleginnen und Kollegen gleich zu Beginn von einem Beitritt in die IG Metall zu begeistern, damit auch sie künftig ihre Arbeits- und Lebensbedingungen mit der IG Metall gestalten können. JAVen und Betriebsräte wenden sich bitte an die IG Metall Geschäftsstelle und erhalten dann Unterstützung bei der Begrüßung der neuen Kolleginnen und Kollegen.
Für alle Auszubildenden, dual Studierenden, die IG Metall-Mitglieder sind, gibt es außerdem kostenfrei über die IG Metall die ISIC-Karte. Die ISIC-Karte ist ein in über 130 Ländern akzeptierter Auszubildenden- und Studierendenausweis. Mit diesem erhaltet Ihr in Deutschland und weltweit zahlreiche Vergünstigungen, beispielsweise bei Hostel-Übernachtungen, Busfernreisen oder Mietwagen.

Weitere Informationen zu den Vergünstigungen gibt es unter:
isic.de/Vergünstigungen

Kostenfrei beantragen könnt Ihr die ISIC-Karte hier:
igmetall.de/isic

01.09.2016 | JAV-Wahl 2016

Wahlen der Jugend- und Auszubildendenvertretung 2016

Die Wahlen zur Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) sind nach den Betriebsratswahlen die wichtigsten Wahlen für die IG Metall auf betrieblicher Ebene. Damit beginnt bereits eine entscheidende Stufe der Nachwuchsförderung.
Die kommenden JAV-Wahlen finden unter dem Motto "Jugend- und Auszubildendenvertretung - stark im Betrieb" statt. Für die Durchführung der JAV-Wahlen schlagen wir die 46. Kalenderwoche vom 14. bis 18. November 2016 vor. Damit bestehen wieder gute Chancen, auch Auszubildende aus dem ersten Ausbildungsjahr für eine Kandidatur zu gewinnen.
Zur Unterstützung bei der Planung, Organisation und Durchführung der JAV-Wahl stellt die IG Metall entsprechende Materialien zur Verfügung.
Für alle, die sich vorstellen können für das JAV-Amt zu kandidieren, bieten wir im Rahmen der Kooperation Pfalz eine Kandidatenschulung an. Dabei wollen wir erste Einblicke in die Arbeit der Jugend- und Auszubildendenvertretung geben. Diese Schulung findet vom 23. bis 25. September in Hertlingshausen statt. Anmelden kannst Du Dich über Deine IG Metall Geschäftsstelle.
Für weitere Nachfragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung.
Weitere Informationen 

05.04.2016 | Koblenz

Hochschulinformationsbüro eröffnet

Das Hochschulinformationsbüro (HIB), eine gemeinsame Kooperation des AStA der Hochschule Koblenz und der DGB- Jugend in Koblenz wurde am vergangenen Montag eröffnet.

Ab Dienstag wird eine Anfangsberatung zum Schwerpunkt "arbeiten und studieren" an der Hochschule Koblenz (Räumlichkeiten der Sozialberatung, Raum HU 04, dienstags 12 bis 14 Uhr) stattfinden.

Viele Studierende arbeiten neben ihrem Studium, sind sich aber unsicher über ihre Rechten und Pflichten dabei oder dass auch für geringfügige Beschäftigung klare Regelungen gelten.

Die Beratung ist kostenfrei und steht allen Studierenden offen. Wer nicht zu einem persönlichen Beratungstermin kommen kann, kann sich auch online beraten lassen.

Ali Yener, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, und Hans-Josef Becker, Vorsitzender des ver.di-Fachbereichs Bildung und Wissenschaft betonten beide den hohen Stellenwert, den Studierendenarbeit für die Gewerkschaften hat.

26.10.2015 | BR- / JAV-Kongress in Koblenz

Mitmachen - mitgestalten - mitbestimmen

Rund 250 Jugend- und Auszubildendenvertreter und Betriebsräte aus Rheinland- Pfalz, Hessen, Thüringen und dem Saarland haben in den vergangenen zwei Tagen über Themen wie Berufsausbildung und Übernahme nach der Ausbildung, das duale Studium und Bildung, die Bildungsteilzeit in den Betrieben und wie die betriebliche Mitbestimmung für junge Arbeitnehmer besser und stärker genutzt werden kann, diskutiert. Stattgefunden hat der Kongress in Koblenz.

„Die Qualität der Ausbildung in Betrieb und Berufsschule weist oftmals deutliche Mängel auf. Gemeinsam haben wir anhand betrieblicher Praxisbeispiele viele Lösungsideen entwickelt“, so Ramona Kazmierz, Jugend- und Auszubildendenvertreterin bei ZF TRW in Koblenz.

„Wir müssen uns den betrieblichen Herausforderungen der Zukunft stellen und  Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen. Mit dem neuen Tarifvertrag Bildung haben wir das richtige Instrument dafür“, ergänzt Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär IG Metall Mitte.

Die gastgebende Geschäftsstelle hatte zu einer abendlichen Demonstration im Gedenken an diejenigen Flüchtlinge, die auf der Flucht ihr Leben gelassen haben, aufgerufen. Dem Aufruf sind neben rund 250 Mitgliedern der IG Metall Jugend Mitte auch Delegationen aus Betrieben der Metall- und Elektroindustrie und andere gefolgt. Am Josef-Görres-Platz haben sich die zumeist jugendlichen Teilnehmer gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Hass ausgesprochen.

„Das ist ein wichtiges Signal für mehr Menschlichkeit, auch an Flüchtende. Sie sind willkommen und können auf unsere Hilfe setzen. Denn sie fliehen nicht, weil es hier ein Taschengeld geben könnte, sondern weil sie und das Leben ihrer Familien bedroht sind. Neben Hilfe und Solidarität gegenüber Flüchtenden müssen endlich auch die Ursachen für die Flucht vor Krieg und Terror bekämpft werden“, so Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, Ali Yener.

17.08.2015 | ISIC-Card: Das besondere Angebot für Mitglieder

Ausweis für Studierende und Auszubildende

Mehr als nur ein Stück Plastik: Die ISIC-Card spart Stress und schont den Geldbeutel. Denn die ISIC-Card - die International Student Identity Card - ist der weltweit akzeptierte Nachweis des Schüler/innen-, Auszubildenden- und Studierendenstatus.

Die IG Metall bietet ihren Mitgliedern kostenfrei die "International Student Identity Card" (ISIC) an. ISIC ist der internationale Ausweis für Studierende, Auszubildende und Schüler/innen ab 12 Jahren. Sie gilt in über 130 Ländern. Du bekommst dadurch Zugang zu vielen exklusiven Rabatten und Vergünstigungen. Bei Auslandsaufenthalten kannst Du in Notlagen eine kostenfreie Helpline in Anspruch nehmen, überall auf der Welt und 24 Stunden am Tag. Und das Beste daran: Der Ausweis ist ab Ausstellung jeweils ein Jahr gültig und für Mitglieder der IG Metall kostenfrei erhältlich.

Bestellung der ISIC mit IG Metall-Logo über die Mitgliedsnummer:

igmetall.de/isic

31.07.2015 | Jugendmonat 2015 beginnt

Neue Gesichter in den Betrieben

Bild: IG Metall

Nach den Sommerferien starten wieder tausende junge Menschen in den Betrieben einen neuen Lebensabschnitt: eine Berufsausbildung oder auch ein duales Studium. Die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) und die IG Metall sind direkt vor Ort und unterstützen euch in allen Fragen rund um Ausbildung und Studium. Gemeinsam wollen wir euch den Start in einen neuen Abschnitt erleichtern und euren Einstieg begleiten. Bei Fragen, Wünschen und Anregungen könnt ihr euch an eure IG Metall Neustadt wenden.

Wenn ihr eine Vorstellung bekommen wollt, wer oder was die IG Metall ist, für was sie steht und wie sie für euch von Nutzen sein kann, dann klickt einfach hier rein und überzeugt euch selbst!

Studis in der IG Metall

Azubis in der IG Metall

20.07.2015 | Ferienbeschäftigte

Arbeiten statt Urlaub

Bild zum Thema Betriebe
Simon Vukosav beim Betriebsrat von Mercedes-Benz Wörth

In kleinen Grüppchen biegen die heute eingestellten Ferienbeschäftigten bei Mercedes-Benz Werk Wörth ins Büro des Betriebsrates ab. Hier werden sie von der Jugend- und Auszubildendenvertretung und vom Betriebsrat begrüßt.
Die Ferienbeschäftigten in den Großbetrieben sind seit Ende Juni in den Produktionshallen und in der Buchhaltung anzutreffen. Während andere ihren Urlaub genießen und die Reserven auffüllen, ist diese Zeit für viele Studierende eine Gelegenheit, die Finanzen fürs Studium aufzubessern und gleichzeitig betriebliche Erfahrungen zu sammeln.
Im Mercedes-Benz-Werk Wörth sind 2014 rund 92 Studierende zu Beginn ihrer Ferienbeschäftigung der IG Metall beigetreten. In diesem Jahr sind in Wörth bislang 297 Studierende beigetreten.

Hochschulinformationsbüro der IG Metall (hib)

IG Metall für Ferienbeschäftigte

"Auch hier, um Geld zu verdienen?"

Nicht wenige Studierende arbeiten in den Ferien in den Betrieben.

Die IG Metall unterstützt und berät Ferienbeschäftigte in allen Fragen, die dabei auftauchen können.

Hier geht's zum HIB

08.07.2015 | Jugendcamp Mellnau

IG Metall Jugend Mitte gegen Austeritätspolitik in Europa

Die IG Metall im Bezirk Mitte hat wie jedes Jahr zuvor in Mellnau gecampt und ein Wochenende mit politischen Diskussionen, viel Spaß und sommerlichem Wetter verbracht.

Das Programm in unterschiedlichen Workshops war vielseitig und reichte von sportlichen Aktivitäten über musikalische Darbietungen bis hin zu europapolitischen Diskussionen.

Die IG Metall Jugend Mitte positioniert sich eindeutig gegen die europäische Sparpolitik und solidarisierte sich im Vorfeld des griechischen Referendums mit der griechischen Bevölkerung.

27.03.2015 | Positionspapier des Bezirksjugendausschusses zu Pegida

Für eine solidarische Gesellschaft!

Nationale Abschottung und fremdenfeindliche Bewegungen wie PEGIDA und ihre regionalen Ableger wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Gerade durch Medien, wie beispielsweise die Springer-Presse, aber auch „neutrale" Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, werden Themen gesetzt, die bspw. PEGIDA aufgreift. Dadurch wird eine Grundlage geschaffen, um Fremdenhass und -angst weiter in die Gesellschaft zu tragen und in ihr zu festigen. Auch die Besuche hochrangiger Politiker/-innen werten PEGIDA auf und stärken die Wahrnehmung in den Medien und damit auch in der Öffentlichkeit. PEGIDA belastet das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Wer mit diffusen Ängsten spielt, Intoleranz predigt oder Fremdenfeindlichkeit schürt, für den hat die IG Metall kein Verständnis.

29.09.2014 | 20 000 für Bildung in Köln

Der Bezirk Mitte beim Jugendaktionstag

20 000 junge Beschäftigte, Auszubildende und Studierende kamen am 27. September nach Köln, um ein Zeichen für ein gerechteres und besseres Bildungssystem, für ein funktionierendes Weiterbildungsgesetz und für eine Reform des BAföG und des Berufsbildungsgesetzes zu setzen. Mit dabei waren rund 2 000 junge Metallerinnen und Metaller aus dem Bezirk Mitte. Hier einige Impressionen.
(Fotos: Timo Brücker) 

27.09.2014 | Jugendaktionstag in Köln

20 000 demonstrieren für gute Bildung

"Bildung. Macht. Zukunft" - unter diesem Motto haben heute in Köln 20 000 junge Metallerinnen und Metaller aus dem ganzen Bundesgebiet demonstriert. Damit haben sich weit mehr als erwartet auf den Weg gemacht, um ein Zeichen zu setzen für gute und gerechte Bildung für alle.

Viele von den 20 000 jungen Beschäftigten, Auszubildenden und Studierenden waren mitten in der Nacht aufgestanden und mit Bussen und Bahn aus dem ganzen Bundesgebiet angereist, um in Köln ein Zeichen setzen: Ein Zeichen für ein gerechteres und besseres Bildungssystem, für ein funktionierendes Weiterbildungsgesetz, für eine gerechte Reform des BAföG und des Berufsbildungsgesetzes. Und um sich stark zu machen für eine Bildungsteilzeit, die sie in der Metall-Tarifrunde 2015 verhandelt haben wollen.

Fotos auf Flickr

25.09.2014 | Bezirk Mitte beim Jugendaktionstag in Köln

Gemeinsam für bessere Bildung

Samstag ist der Tag auf den viele Jugendliche schon lange hingefiebert haben. Der Aktionstag für bessere Bildungsmöglichkeiten in Köln am Samstag den 27. September steht unmittelbar bevor. Hunderte Kolleginnen und Kollegen haben in Betrieben und Hochschulen mobilisiert, das Thema Weiterbildung immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt, Gespräche geführt – und das mit sehr großem Erfolg. Aus dem Bezirk Mitte werden rund 2000 Kolleginnen und Kollegen ihre Forderung nach mehr Zeit und Geld für Bildung auf die Straße tragen – in Form von vielen kreativen Aktionen, Redebeiträgen und Demonstrationen. 

Gute Gründe für Protest
„Ich merke bei mir im Betrieb, dass das Thema Weiterbildung den Jugendlichen unter den Nägeln brennt.  Wie geht es nach meiner Ausbildung weiter? Welche Möglichkeiten habe ich einen Techniker oder Meister zu machen? Unterstützt mich der Arbeitgeber? Das sind Fragen, die die Jugendlichen beschäftigen. Deshalb konnte ich viele Jugendliche begeistern mit nach Köln zu kommen“, so Angelina Ibehej, JAV-Mitglied bei Opel in Rüsselsheim. 

„Es fehlt an einem flächendeckenden und ausreichenden Weiterbildungsanspruch im Betrieb. Deshalb demonstrieren wir in Köln. Unsere Kernforderungen sind: Freistellung von der Arbeit für den Zeitraum der Weiterbildungsmaßnahme, ein Rückkehrrecht in den Betrieb, finanzielle Aufstockung durch den Arbeitgeber und bessere Mitbestimmungsmöglichkeiten“, sagt Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär. 

Der Bezirk Mitte beim Aktionstag
Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus den Bezirken Bayern, Niedersachen-Sachsen-Anhalt und Berlin-Brandenburg-Sachsen werden wir um 12 Uhr am Hans-Böckler Platz den Aktionstag beginnen. Dort werden unsere tarifpolitischen Forderungen für einen neuen Weiterbildungstarifvertrag thematisiert werden. Treffpunkt für die KollegInnen aus dem Bezirk Mitte ist am Infopoint auf dem Hans-Böckler-Platz. 

Im Anschluss an die bezirkliche Auftaktveranstaltung werden wir in Köln für unsere Forderungen demonstrieren und am Neumarkt mit tausenden KollegInnen aus dem Bundesgebiet unsere bundesweiten Forderungen nach einer Novellierung des Berufsbildungsgesetz (BBIG), einer Erhöhung des BaFöG-Satzes und einem Weiterbildungsgesetz laut und stark vertreten. 

Abgerundet wird der Tag durch ein Konzert in der Lanxess Arena mit den Künstlern Irie Revoltes, Bosse und Materia. 

„Ich freue mich sehr auf den Aktionstag. Wir werden dort unsere politischen und tarifpolitischen Forderungen klar artikulieren, wir werden viele Menschen erreichen und zum Ende des Tages gemeinsam feiern“, sagt Armin Schild, Bezirksleiter der IG Metall im Bezirk Mitte.
Aktionstag in Köln: Dein Tag. Deine Stadt. Deine Revolution. 

Medieninformation zum Jugendaktionstag

10.09.2014 | Jugendaktionstag am 27. September in Köln

Bildung. Macht. Zukunft

"Bildung. Macht. Zukunft" lautet das Motto des Jugendaktionstages der IG Metall am 27. September in Köln. Tausende Azubis, Studierende und junge Beschäftigte werden an diesem Samstag nach Köln kommen, um für bessere Bildung und bezahlte Freistellung zu demonstrieren. 

Der Jugendaktionstag ist der diesjährige Höhepunkt der IG Metall-Jugendkampagne "Revolution Bildung", die sich für ein besseres und gerechteres Bildungssystem einsetzt. 

Gleichzeitig will sich die IG Metall Jugend am 27. September lautstark in die laufende Diskussion, um Tarifforderungen für die Metall-Tarifrunde 2015 einmischen. Derzeit wird in den Betrieben und Gremien der IG Metall über verschiedene Forderungen diskutiert. Unter anderem über ein individuelles Anrecht auf bezahlte Freistellung für Bildung und Weiterbildung.  

Einen Gesamtüberblick über den Aktionstag, die Demo, das Konzert mit Materia, Bosse und Irie Révoltés sowie Informationen zur Anreise findet ihr hier: Aktionstag: Dein Tag. Deine Stadt. Deine Revolution.

27.08.2014 | Jugend- und Auszubildendenvertretung begrüßt die neuen dual Studierenden

Willkommen im Betrieb

Für 13 junge Ingenieurinnen und Ingenieure beginnt bei Mercedes-Benz in Wörth demnächst das duale Studium. Das nahm die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) zum Anlass ihre neuen Kolleginnen und Kollegen im Werk des Automobilbauers Willkommen zu heißen. 

Die angehenden dual Studierenden befinden sich derzeit im Vorpraktikum und erlernen Grundtechniken der Metallbearbeitung. Das ist Grundvoraussetzung für das Studium und bietet einen guten Einblick in das Studien- und Berufsfeld. Ab Oktober beginnt für sie dann das Studium – entweder mit der Praxisphase im Betrieb oder direkt an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe. 

Informationen für dual Studierende
Bei der Begrüßung der dual Studierenden klärt die JAV gleich zu Beginn ihren rechtlichen Staus im Betrieb und informiert sie über die bestehende Steuer- und Sozialversicherungspflicht. Dann stellen Betriebsrat und JAV ihre Aufgaben vor. Die JAV wirbt dafür, dass auch dual Studierende bei der im November stattfindenden JAV-Wahl kandidieren, damit sie als Gruppe mit eigenen Interessen vertreten sind. Einige Studierende zeigten großes Interesse. 

Anschließend wird über Bezahlung, Urlaub, Arbeitszeiten und andere Ansprüche gesprochen. Constanze Krätsch vom Studierendenprojekt der IG Metall im Bezirk Mitte informiert über die Leistungen, die Mitgliedern der IG Metall nach Tarifvertrag zustehen und wie dieser zu Stande kommt. Interessiert zeigen sich die dual Studierenden auch an den weiteren Angeboten der IG Metall für ihre Mitglieder – etwa Seminare zur Vorbereitung auf die Theoriephase oder eine Exkursion zur CeBIT nach Hannover. 

Die JAV wird die dual Studierenden während des gesamten Studiums begleiten. „Es ist wichtig, das die Studierenden den Kontakt zu uns und zum Unternehmen haben, während sie an der DHBW sind“, sagt Max, Jugendvertreter bei Mercedes-Benz. Talisha,  ebenfalls Jugendvertreterin ergänzt: „Wir können unser Wissen aus dem betrieblichen Alltag an die dual Studierenden weitergeben und ihnen so beim Studium unter die Arme greifen.“ Auch den dual Studierenden hat es gefallen: „Es ist toll, dass wir hier so gut informiert werden und mit JAV und IG Metall Ansprechpartner während des Studiums haben“, sagt ein Studierender nach der Veranstaltung. 

Im September findet die nächste Informationsveranstaltung der JAV bei Mercedes-Benz in Wörth statt.

16.07.2014 | Tipps für Ferienbeschäftigte

Was beim Ferienjob zu beachten ist

Foto: lakov Filimonov / PantherMedia.

Sommer- und Semesterferien sind nicht nur eine gute Gelegenheit Sonne zu tanken, sondern auch, um die Finanzen durch Ferienjobs aufzubessern. Doch ab wann muss man Beiträge zu Renten- oder Krankenversicherung bezahlen? Wir haben einige Informationen rund um den Ferienjob zusammengestellt.

Sommerferien oder vorlesungsfreie Zeit - viele nutzen die Wochen von Juni bis September, um Geld zu verdienen. Arbeiten dürfen Jugendliche ab 15 Jahren. Wenn sie noch zur Schule gehen, maximal vier Wochen pro Jahr. Wer noch keine 18 ist, darf nicht am Wochenende und nach 20 Uhr arbeiten. Schwere körperliche und gefährliche Arbeit ist in diesem Alter ebenfalls tabu.

Steuern und mehr
Studierende, die nebenbei jobben, müssen verschiedene Grenzen beachten. Bei Ferienjobs bleiben sie von der Sozialversicherungspflicht befreit, wenn sie innerhalb eines Jahres maximal 2 Monate oder 50 Tage arbeiten. Ledige zahlen ab einem Jahreseinkommen von 8.354 Euro Steuern (Grundsteuerfreibetrag). Wer unterhalb der Grenze liegt und Steuern gezahlt hat, bekommt sie mit dem Lohnsteuerjahresausgleich zurück. Ein Antrag lohnt sich auch bei höheren Einkommen, da Kosten den Freibetrag erhöhen können.
Das Einkommen kann sich auf andere Leistungen auswirken. Beim BAföG liegt die Hinzuverdienstgrenze beispielsweise bei 406 Euro im Monat (4.880 Euro je Bewilligungszeitraum von zwölf Monaten). Verdient man dauerhaft mehr, droht die Kürzung. Keine Rolle spielt das Einkommen dagegen seit 2012 beim Kindergeld.

Mehr für Gewerkschaftsmitglieder 
Schülerinnen, Schüler und Studierende, die in der IG Metall angehören, dürfen in Betrieben, die an die Metall-Tarife gebunden sind, nicht mit Billiglöhnen abgespeist werden. Sie haben genauso wie die festangestellte Belegschaft Anspruch auf Tarifentgelt. Die Metalltarife gelten zum Beispiel in Automobilwerken, in Stahlwerken oder bei Textil- und Bekleidungsfirmen.
Wenn der Ferienjob mindestens einen (Kalender-)Monat dauert, stehen den Gewerkschaftsmitgliedern drei Tage Urlaub zu - ein Tag mehr als das Gesetz für jeden vorschreibt. Wer zwei Monate jobbt, hat fünf Urlaubstage statt der gesetzlichen drei.
Das alles ist nicht umsonst, ist aber auch nicht teuer - gemessen daran, was dafür geboten wird: Der Gewerkschaftsbeitrag beträgt ein Prozent des Bruttoverdienstes. Wer danach in der IG Metall bleibt, zahlt als Schüler/in oder Studierende/r nur 2,05 Euro im Monat.

Die IG Metall bietet weitere Vorteile für ihre Mitglieder:

  • Beratung zur Studienfinanzierung, z.B. BAföG und Stipendium
  • Rechtsschutz in arbeits- und sozialrechtlichen Fällen
  • Kostenfreie Seminare zum Thema Berufseinstieg, Zeitmanagement und politischen Themen
  • Informationen und Tipps zu den Themen Einstiegsgehälter und Arbeitsvertrag
  • Informationen zu Praktikumsplätzen über unser großes Betriebsrätenetzwerk
  • Studierendenmagazin „Die Schnittstelle“
  • Freizeitunfallversicherung (ab einem Jahr Mitgliedschaft)
  • Freikarten für die CeBIT und Hannover-Messe
  • Die Möglichkeit sich in der IG Metall zu engagieren

Rund 22.000 Studierende, die an ihre berufliche Zukunft denken, sind schon in der IG Metall.

Online-Beratung zum Nebenjob

23.05.2014 | Informationstag an der Fachhochschule Kaiserslautern

IG Metall informiert Studierende

Am 20. Mai stattete die IG Metall der Fachhochschule Kaiserslautern einen Besuch ab, um die Studierenden rund um das Thema Studium und Berufsstart zu informieren. Organisiert wurde der Informationstag vom Studierendennetzwerk der IG Metall im Bezirk Mitte, mit Unterstützung der IG Metall Kaiserslautern, IG Metall Bezirksleitung Mitte und des DGB Kaiserslautern.

„Wie hoch ist das Einstiegsgehalt“, „wie kann ich mich in Gehaltsverhandlungen durchsetzen“ und „was darf in einem Arbeitsvertrag stehen“. Das waren einige der Fragen, zu denen sich die Studierenden in Vorträgen und am Stand der IG Metall informierten . Dort erhielten sie außerdem Informationsmaterialien und Wissenswertes zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung und den Leistungen der IG Metall. Viele nutzten die Möglichkeit sich in Einzelgesprächen genauer beraten zu lassen. 

„Wir erkennen den Bedarf der Studierenden an qualifizierter Beratung und Unterstützung beim Berufsstart. Viele kommen auf uns zu und haben Fragen zu Tarifverträgen oder welche Betriebe in der Umgebung tarifgebunden sind“, sagt Gewerkschaftssekretär Philipp Nerger, der für die IG Metall Kaiserslautern beim Infotag vor Ort ist. 

Um den Austausch zu studentischen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit dem Arbeitsleben zu erleichtern, hat die IG Metall im Bezirk Mitte unter anderem ein Studierendennetzwerk eingerichtet. 

„Heute war zu spüren, dass auch bei den Studierenden die Bereitschaft zunimmt sich für die eigenen Interessen gewerkschaftlich zu engagieren. Das ist ein positives Signal“, sagt die Jugendbildungsreferentin der Bezirksleitung, Pia Bräuning. 

Auch Sven Mattheß, selbst Studierender und aktiv beim Studierendennetzwerk im Bezirk Mitte, ist zufrieden: „Die meisten meiner Mitstudierenden wissen kaum etwas über ihre Rechte im Studium und im Berufsleben danach. Mir ist es wichtig das zu ändern“. „Das ist einer der Gründe, weshalb ich IG Metall-Mitglied bin und mich im Studierendennetzwerk engagiere“, so Mattheß weiter.

20.05.2014 | BJA Mitte verabschiedet Resolution

IG Metall Jugend Mitte fordert Mindestlohn ohne Ausnahmen

Die Diskussion um den Mindestlohn reißt nicht ab. So haben auch die Delegierten des Bezirksjugendausschusses (BJA) im IG Metall Bezirk Mitte am vergangenen Wochenende über die Ausnahmeregelungen des Mindestlohns diskutiert. Sie haben im Namen der rund 10.000 Auszubildenden in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles aufgefordert, die Ausnahmeregelungen beim Mindestlohn für Jugendliche unter 18 Jahre aufzuheben.

Bezirksjugendsekretär Javier Pato-Otero erklärte: „Der Gesetzentwurf von Frau Nahles hat nichts mit dem von den Gewerkschaften geforderten Mindestlohn zu tun. Die Begründung der Bundesregierung, Jugendliche sollten vom Mindestlohn ausgenommen werden, damit der Anreiz eine Berufsausbildung zu beginnen weiterhin bestehen bliebe und sie nicht in einem besser bezahlten Aushilfsjob arbeiteten, zeigt deutlich, wo das Problem liegt: Nicht der Mindestlohn ist zu hoch, sondern die Ausbildungsvergütungen sind in vielen Branchen nicht existenzsichernd, Ausbildungsplätze stehen nicht ausreichend zur Verfügung und Perspektiven nach der Berufsausbildung sind auch nicht selbstverständlich.“

In einer Resolution fordern die IG Metall-Jugenddelegierten die Ausnahmen beim Mindestlohn zu streichen und im Gegenzug die duale Berufsausbildung zu stärken und attraktiver für junge Menschen zu machen.

Kritik übten die Gewerkschafter an den Lobbyverbänden, die massiv öffentlich gegen die Rente mit 63 hetzten. Damhat Sisamci, Jugend - und Auszubildendenvertreter bei ZF in Saarbrücken: „Mit Horrorszenarien von Frühverrentungswellen und massiven Kostensteigerungen für nachfolgende Generationen wird versucht, Alt und Jung gegeneinander aufzuhetzen und die Beschlüsse der großen Koalition ins Wanken zu bringen. Fakt ist, dass ein großer Teil der Beschäftigten weder ein Renteneintrittsalter von 65 geschweige denn 67 Jahren erreicht. Die körperlichen Belastungen über viele Jahre hinweg, zwingen die Menschen, Rentenabschläge in Kauf zu nehmen und steigern das Risiko im Alter in die Armutsfalle zu tappen. Die jungen Beschäftigten zeigen sich solidarisch mit ihren älteren Kolleginnen und Kollegen.“

16.05.2014 | IG Metall auf Firmenkontaktmesse vertreten

IG Metall informiert Studierende

„Ich bin als Werksstudent bei einem Unternehmen beschäftigt. Ich habe mich schon öfter gefragt, ob mit meinem Arbeitsvertrag alles ok ist. Denn mein Urlaub ist mit meinem Entgelt abgegolten“, so ein junger Student auf der Treffpunkt Messe in Kaiserslautern, der den IG Metall Messe-Stand besuchte.

Die IG Metall war dieses Jahr erstmalig auf der Firmenkontaktmesse vom 13.-14. Mai in der Pfalz vertreten. Neben den 50 Unternehmen, die Nachwuchs suchten, versorgte die IG Metall die Absolventinnen und Absolventen, wie auch Studierende mit Informationen rund um die Themen Einstiegsgehälter, Arbeitsvertrag, Werksvertrag und Praktikum.

Wie sich das Entgelt zusammensetzt, wie hoch das Einstiegsgehalt für Ingenieurinnen und Ingenieure ist und worauf man im Arbeitsvertrag achten sollte, wurde im Rahmen eines 20 minütigen Vortrags erläutert.

Die ehren- und hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen, die den Messestand betreuten, beantworteten fachliche Fragen zu Einstiegsgehältern. Sie informierten aber auch über betriebliche Interessenvertretung und die Arbeit von Gewerkschaften. „Was ist eine Gewerkschaft und wie funktioniert sie?“ war die Frage die dabei im Mittelpunkt stand.

Darüber hinaus konnten Befürchtungen, Ängste und Hoffnungen angesprochen werden. Für viele ist das Thema „Work Life-Balance“ wichtig. Arbeiten soll Spaß machen, aber klar ist auch, dass man arbeitet um zu leben.

Jugendbildungsreferentin Pia Bräuning zieht eine positive Bilanz des Messebesuchs. „Es ist wichtig, dass wir auch bei Messen präsent sind. Wir führten viele Gespräche mit Studierenden, die keine Ahnung von ihren Rechten im Praktikum oder als Werksstudentin oder Werksstudent hatten. Das müssen wir dringend ändern! Dabei bietet sich eine Firmenkontaktmesse gut an.“

14.03.2014 | Junge berichten, warum sie zum Betriebsrat kandidieren

Nicht alles den Alten überlassen!

Auf den Wahlzetteln zu den diesjährigen Betriebsratswahlen finden sich viele alte Bekannte aber auch zahlreiche neue Gesichter. Wir stellen euch junge Kolleginnen und Kollegen aus dem Bezik Mitte vor, die zum ersten Mal zur Betriebsratswahl angetreten sind. 

Revolution Bildung

Revolution auf Weihnachtsmärkten

Junge Revolutionäre auf dem Weihnachtsmarkt

Seit Jahren ist es bei der IG Metall Jugend Tradition, mit einer Nikolausaktion in der Adventszeit die Bevölkerung über aktuelle gewerkschaftliche Themen zu informieren.
2013 fand die Aktion erstmalig innerhalb der Kooperation der IG Metall Pfalz statt.
Rund 25 bunt verkleidete Aktive informierten die Besucher der Weihnachtsmärkte in Deidesheim, Frankenthal und Kaiserslautern am 14. Dezember über die Inhalte der Jugendkampagne "Revolution Bildung".
Mit der "Revolution Bildung" hat es sich die IG Metall-Jugend zur Aufgabe gemacht, Missstände im betrieblichen wie auch gesamtgesellschaftlichen Bildungssystem anzuprangern und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. "Wir wollen die Menschen zu einer Diskussion über die Missstände im deutschen Bildungssystem anregen", formulierte Ann-Kathrin Weiß, stellvertretende Ortsjugendausschuss-Vorsitzende der IG Metall Neustadt, das Ziel der Aktion auf den Weihnachtsmärkten.
Die Aktiven verteilten an die Besucher Glückskekse mit eingebackenen Fragen zum Thema Bildung sowie Aktionskarten zur Kampagne. "Mittels auf den Aktionskarten aufgedruckten QR-Codes konnten sich die Besucher direkt per Smartphone über die richtigen Antworten sowie weitere Inhalte der "Revolution Bildung" im Internet informieren", so Melanie Geißler, Mitglied im Ortsjugendausschuss Kaiserslautern. Auf diesem Wege kamen sehr viele angeregte Diskussionen zwischen Weihnachtsmarktbesuchern und Aktionsteilnehmern zustande.
"Wir waren selbst überrascht, wie positiv unsere Aktion angekommen ist- und welchen Zuspruch wir für die Ziele der Revolution Bildung seitens der Weihnachtsmarktbesucher erhalten haben", fasste Florian Wacker, Mitglied des Ortsjugendausschusses Ludwigshafen/Frankenthal, die Aktion auf den drei Weihnachtsmärkten zusammen.

28.10.2013 | Studierendenarbeit FH Kaiserslautern

IG Metall ist auch an Hochschulen präsent

Pünktlich zum neuen Semesterbeginn haben die Studentinnen und Studenten der FH Kaiserslautern die Möglichkeit sich über mögliche Arbeitgeber zu informieren. Die IG Metall hat die Chance vor Ort genutzt sich ebenfalls mit ihren Themen und Leistungen insbesondere für Studierende vorzustellen. Mit Erfolg.
„Wir merken schon, dass sich die Studierenden angesprochen fühlen, neugierig sind und auf uns zu kommen. Wir finden es wichtig auch darüber zu informieren, wieso Gewerkschaften notwendig sind, auch gerade im Studierendenbereich“, erklären Tina Sofsky und Marcel Divivier-Schulz vom DGB in Kaiserslautern, die den Infostand im Foyer der FH betreuen. In einer 20-minütigen Präsentation informiert Daniel Schmitt, Mechatronik-Student und aktives IG Metall Mitglied, die Studierenden in den Vorlesungen über die Vorteile einer IG Metall Mitgliedschaft.
„Auch Wochen später kommen noch Studierende auf mich zu, die sich an meinen Input erinnern. So entwickelt sich auch oft nochmal ein längeres Gespräch“, erzählt Daniel Schmitt. Obwohl das Feedback der Studierenden durchaus positiv ist, haben Gewerkschaften zum Teil Schwierigkeiten in den Hochschulen präsent zu sein. „Normalerweise kommen wir nicht in die Vorlesungen rein, deshalb müssen wir solche Tage, wie ‘get informed- Unternehmen stellen sich vor‘ nutzen“, erklärt Schmitt. „Wir erleben immer wieder, dass Hochschulen es nicht gerne sehen, wenn wir als Gewerkschaften präsent sind, oder uns sogar den Zugang verwehren. Für Unternehmen ist das kein Problem. Das ist ein Zustand, den wir dringend ändern müssen“, sagt Pia Bräuning, Jugendbildungsreferentin im Bezirk Mitte.

Weitere Informationen:

IG Metall

Hochschulinformationsbüro

10.10.2013 | Übernahme nach der Ausbildung

"Wir lassen uns unsere Zukunft nicht zerstören"

Der größte Ausbildungsbetrieb in Zweibrücken, die Terex Cranes Germany GmbH, hat angekündigt alle Auszubildenden des Abschlussjahrganges, die ohne besonderen Kündigungsschutz sind, nicht in Arbeitsverhältnisse zu übernehmen. 15 gewerbliche Auszubildende sind von dieser Maßnahme direkt betroffen. "Hier wird jungen Menschen ihre Zukunft unnötig verbaut," so Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär der IG Metall im Bezirk Mitte.

Das Unternehmen stellt diese Maßnahme als Bestandteil eines Stellenabbaus da. Der Betriebsrat hat bereits Gegenkonzepte vorgestellt und ist der Meinung, dass alle Auszubildenden übernommen werden können.
Deshalb findet am Samstag in Zweibrücken eine Demonstration der Auszubildenden von Terex Cranes unter dem Motto: "Wir lassen uns unsere Zukunft nicht zerstören", statt.

"Das Unternehmen schadet sich selbst, indem es gut ausgebildete Fachkräfte einfach gehen lässt und klagt andererseits über einen Fachkräftemangel", so Pato Otero weiter.
"Das wollen wir uns nicht gefallen lassen und gehen deshalb am Samstag in Zweibrücken auf die Straße um auf die Situation bei Terex Cranes aufmerksam zu machen.", so der zuständige Gewerkschaftssekretär der IG Metall Peter Vollmar.

29.08.2013 | Für eine Revolution der Bildung!

Flagge zeigen für den Politikwechsel

"Wir werden nach Frankfurt kommen und wir werden laut sein, damit unsere Forderungen auch nach den Landtags- und Bundestagswahlen nicht in Vergessenheit geraten. Der Aktionstag ist dafür die richtige Plattform", sagt Dennis Poss, Vorsitzender des Bezirksjugendausschuss. Beim Aktionstag "Flagge zeigen für den Politikwechsel", am 7. September in Frankfurt, wird die IG Metall-Jugend mit einem LKW präsent sein. Laut, bunt und keine "Latschdemo" - das ist das Format, das wir wollen. Durch Redebeiträge und mit bunten Aktionen wird die Gewerkschaftsjugend ihre Forderungen für ein emanzipiertes Bildungssystem, gegen die rigiden Spardiktate, für einen Mindestlohn und für faire Bildungschancen für Alle auf der Demonstration kundtun.

Beim anschließenden Fest auf dem Römer ist die IG Metall-Jugend mit einem Themenstand zur Kampagne "Revolution Bildung" vertreten.

12 Uhr: Auftakt Baseler Platz
14 bis 16 Uhr: Fest auf dem Römer

Jugend-Check zur Bundestagswahl

02.07.2013 | Das Jugendcamp des Bezirks Mitte

Mellnau feiert 20jähriges Jubiläum

Ein kleines Dorf in Mittelhessen ist Kult im Bezirk Mitte: Mellnau! Seit 20 Jahren findet dort das Jugendcamp der Metallerinnen und Metaller statt. 
Die Jubiläumsfeierlichkeiten und das bunte Angebot an Workshops, Bands und Sportaktivitäten zogen am Wochenende vom 28. bis 30. Juni 2013 rund 360 Jugendliche und Teilnehmende aus den Gründungsjahren an, die den Zeltlagerplatz am Rande der Burg zum "gallischen Dorf" verwandelten. 
"Mellnau hat einen besonderen Reiz, weil man viele engagierte Leute trifft. Man führt nette Gespräche, diskutiert inhaltlich, feiert und hat einfach eine gute Zeit", sagte Samantha Bosch, stellvertretende Vorsitzende des Bezirksjugendausschusses und des Ortsjugendausschusses Neustadt an der Weinstraße. 

Inhaltlicher Schwerpunkt war die Podiumsdiskussion am Samstagnachmittag. 100 Jugendliche diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern von Jusos, Grüne Jugend und Linksjungend solid über die Themen Bildung und politischer Streik. Bezirksleiter Armin Schild eröffnete die Diskussionsrunde. Darüber hinaus wurde die Mellnauer Erklärung verabschiedet, die 6-Punkte zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa beinhaltet.
„Das Interesse an den inhaltlichen Themen ist groß. Mit der Mellnauer Erklärung haben wir ein klares Zeichen für bessere Perspektiven für die Jugend in Europa gesetzt. Die Jugend ist systemrelevant. Wer dreistellige Milliardenbeträge für die Rettung der Banken zur Verfügung stellen kann, muss jetzt im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit kräftig investieren, sonst wird die Zukunft ganzer Generationen verspielt“, so der Vorsitzende des Bezirksjugendausschuss‘, Dennis Poß. 

Der politische Streik war auch das Thema des Workshops der Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen aus Marburg. Mit Rassismus und Geschlechterverhältnissen, sowie der Geschichte der Antifa setzen sich die Teilnehmenden im Workshop der Antifaschistischen Linken International aus Göttingen auseinander. 

„Im Freundeskreis diskutieren wir öfters warum es keinen politischen Streik in Deutschland gibt. Jetzt weiß ich mehr darüber. Ich find‘s super, dass es die Workshops in Mellnau gibt“, sagte Marvin Nein, Mitglied des Ortsjugendausschuss‘ aus Mittelhessen. 

Neben den inhaltlichen Angeboten bestand die Möglichkeit sich auf der Slakelines (zwischen zwei Bäumen gespannte Gurte zum balancieren) und im Graffitisprühen zu versuchen. An verschiedenen Ständen informierten sich Interessierte über die Hans-Böckler-Stiftung, kauften T-Shirts oder Bücher. 

Zu den sportlichen Highlights zählten zweifelsohne das traditionelle Volleyball- und das Kickertunier am Samstagnachmittag. Von 15 bis 20 Uhr traten 16 Teams gegeneinander im Volleyball an, um die begehrten Pokale zu ergattern. Wie im vergangenen Jahr waren die Jugendlichen aus Koblenz unschlagbar. Emotional ging es auch beim Kickertunier zu. 

„Die toten Ärzte“, die „Dirty Dogs“ und DJ Ulle sorgten abends für musikalische Unterhaltung. Diejenigen, die sich müde getanzt hatten, konnten sich an einem der von den Ortsjugendausschüssen organisierten Getränke- und Essenstände wieder auffrischen. 

„Ich bin beeindruckt, was wir alles auf die Beine gestellt haben. Mellnau war eine rundum gelungene Veranstaltung. Ich danke allen Beteiligten für das schöne Wochenende und freue mich schon auf nächstes Jahr“, sagte Bezirksjugendsekretär Javier Pato-Otero. 

02.07.2013 | Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Mellnauer Erklärung

Auf dem Jugendcamp der IG Metall in Mellnau wurde eine Erklärung zur Jugendarbeitslosigkeit in Europa verabschiedet. Die Erklärung fordert ein Recht auf eine qualifizierende Ausbildung, mit ausreichender Ausbildungsvergütung und einer unbefristete Übernahme. Dieses Ziel wird durch den "Jugendgarantie" der europäischen Union nicht erreicht.

24.06.2013 | Das Team für gewisse Schulstunden!

GidS-Tagesveranstaltung in Flemlingen

Am Montag, 24.06.2013, fand die alljährliche Tagesveranstaltung der GidS- (Gewerkschaften in den Schulen-) Arbeitsgruppe statt. Neben den Team-Mitgliedern wurden als Gäste begrüßt: 
Koll. Andy Fricke, VKL Daimler Sindelfingen (GidS-Kooperation-Baden-Württemberg) bot dem Team einen Erfahrungsaustausch mit dem neuen GidS-Schulkonzept. 
Koll. Jan Laging, IG Metall Bezirksleitung Mitte, stellte das "Bezirkliche Projekt B.B.Z. (Beruf. Bildung. Zukunft)" vor. Schüsselziele des Projektes sind: 
1. Die IG Metall als kompetenten Partner für Jugendliche bereits während der Ausbildungsplatzsuche erfahrbar machen. 
2. Den Kreis potentieller Nachwuchskräfte für die IG Metall erweitern (Qualifizierung für "Ausbildungs-Scouts" in Schulen). 
3. Durch ein Ranking der Ausbildungsbetriebe die Voraussetzungen schaffen, veränderte arbeitsmarktpolitische/ demografische Rahmenbedingungen zu nutzen. 
"Aktuelles aus Schule und Arbeitswelt" berichtete Koll. Bernd Kassebaum, IG Metall Vorstand
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften unterstützen und vernetzen alle, die aktiv an einer positiven Entwicklung des Schullebens mitwirken. Gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Gruppen engagieren sie sich für mehr Bildungsgerechtigkeit und für eine gute Schule für alle. Schwerpunkte und Ziele der Initiative "Schule - Arbeitswelt": 
Eine gute Schule für alle, Gestaltung des Schullebens vor Ort, Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien, gute Arbeitswelt- und Berufsorientierung für Jugendliche, Dialog zwischen Schulen und Betrieben fördern, Gewerkschaftspositionen in die Schulen bringen.  
Das GidS-Team der IG Metall Neustadt bedankte sich bei den Gästen für die Vorträge und die Beiträge zu einer rundum gelungenen Veranstaltung, an deren Ende die Zusage zur vollsten Unterstützung des Bezirklichen Projektes und der Initiative "Schule - Arbeitswelt" durch das GidS-Team stand. 

14.03.2013 | Kampagne Revolution Bildung

"Für gute Bildung kämpfen wir"

IG Metall Jugend beim Kick-Off am 9. Mai in Frankfurt

"Revolution" hallte es am Samstagabend durch die Frankfurter Innenstadt. Viele Passanten blieben neugierig am Wegesrand stehen und verfolgten das Geschehen. Mit bunten Schildern und Fahnen riefen rund 400 Mitglieder der IG Metall Jugend die Revolution aus – genauer gesagt die Revolution Bildung

Die Demonstration war der Höhepunkt der Kick-Off Veranstaltung für die Kampagne Revolution Bildung. Im Rahmen der Kampagne wird sich die IG Metall Jugend in den kommenden drei Jahren intensiv mit den verschiedenen Formen von Bildung - an Schule, Berufsschule, Hochschule und Kitas - auseinandersetzen. 

"Es gilt vor allem den derzeitigen Bildungsbegriff kritisch zu hinterfragen. Es geht nicht bloß darum das Bildungssystem so zu modernisieren, dass es sich noch besser in die Marktlogik einfügt, sondern eben darum den emanzipativen und gesellschaftskritischen Charakter von Bildung zu fördern", sagt Pia Bräuning, Jugendbildungsreferentin der IG Metall im Bezirk Mitte. 

"Ziel der Kampagne ist es das Bildungssystem nachhaltig zu verändern", meint Bezirksjugendsekretär Javier Pato Otero. "Zunächst steht ein intensiver Diskussionsprozess an, bis wir konkrete Forderungen formulieren können. Dabei ist vor allem die Einbindung unserer ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen wichtig", so der Gewerkschaftssekretär.

Bei jungen Metallern stößt die Kampagne auf breite Zustimmung. "Ich freue mich sehr auf die Auseinandersetzung. Das Thema ist mir ein besonderes Anliegen, da alle Menschen eine Perspektive brauchen und eine Chance auf qualifizierte und kostenlose Bildung haben müssen", so eine Teilnehmerin der Veranstaltung. 

09.03.2013 | Unbefristete Übernahme

Tarifvertrag zur Übernahme läuft gut an

Javier Pato-Otero

Der Tarifvertrag zur unbefristeten Übernahme der Auszubildenden läuft in den Betrieben im Bezirk Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) gut an. Ende Februar wurden 85 % der Ausgebildeten übernommen. „Das sind deutlich mehr unbefristete Übernahmen als noch in 2012“, sagte der Jugendsekretär des Bezirks, Javier Pato Otero. 
Im vergangenen Jahr wurde im Tarifvertrag die unbefristete Übernahme der Auszubildenden festgeschrieben. Auszubildende der Metall- und Elektroindustrie, die ab Ende Februar 2013 ihre Ausbildung erfolgreich beenden, haben grundsätzlich einen Anspruch auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag. 
"Die Jugendlichen brauchen Sicherheit und Zukunftsperspektiven und mit der Erhöhung der unbefristeten Arbeitsverträge nach der Ausbildung ist ein erster wichtiger Schritt gemacht ", sagte Pato Otero. Im Bezirk Mitte konnte der Anteil derjenigen, die nach der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen von 15% auf 60% gesteigert werden. Lediglich 3% erhalten keinen Arbeitsvertrag.
Dennoch gibt es in einigen Betrieben weiterhin Handlungsbedarf. Die Umsetzung der Übernahme in den Betrieben ist längst nicht beendet. Es bleibt das erklärte Ziel der IG Metall, die unbefristete Übernahme zur Regel und nicht zur Ausnahme zu machen.
Nach Einschätzung des Jugendsekretärs ist die rückläufige Ausbildungsbereitschaft in vielen Betrieben ein Problem. Selbst Großbetriebe wollen in den nächsten Jahren ihre Ausbildungsplätze reduzieren. „Wer seine Fachkräfte von morgen sichern will, muss bei den Jüngsten anfangen. Die Anstrengungen müssen deutlich verstärkt werden, mehr Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu geben und auch Fördermöglichkeiten auszuloten. Die eigene Berufsausbildung rechnet sich für Betriebe in hohem Maße“, erklärt Pato Otero. 

20.12.2012 | Eine gute Nachricht zum Jahresende:

Mehr Bildungsurlaub für Auszubildende in Rheinland-Pfalz

Am Mittwoch, den 12. Dezember wurde das novellierte Bildungsfreistellungsgesetz im Landtag von Rheinland-Pfalz verabschiedet. Auszubildende haben jetzt in der gesamten Ausbildung nicht mehr nur drei Tage Anspruch auf Bildungsfreistellung, sondern 5 Tage pro Ausbildungsjahr (nach 6 Monaten ab Ausbildungsbeginn).

 

IG Metall Jugend und DGB Jugend haben eine Umstellung gefordert und freuen sich über die Ausweitung des Anspruchs. In drei von vier Bundesländern im Bezirk Mitte besitzen Auszubildende nun gute Möglichkeiten für ihre (Weiter-) Bildung. In Thüringen dagegen gibt es noch immer kein Bildungsurlaubsgesetz. 

11.12.2012 | IG Metall Jugend zeigt sich in der Krise kämpferisch und solidarisch II

Bezirkliche Jugend unterstützt die Beschäftigten von Delphi

Dass die Krise kein südeuropäisches Phänomen ist, müssen im Bezirk Mitte derzeit u.a. die Belegschaften der Betriebe Faurecia (Scheuerfeld) und Delphi (Langenlonsheim) erfahren. Die KollegInnen kämpfen dort für den Erhalt ihrer Standorte und erhielten vom BJA eine Solidaritätsbekundung. „Gerade in dieser schwierigen Zeit erklären wir uns als IG Metall Jugend solidarisch mit den Beschäftigten bei ihrem Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze. Diese unternehmerische Logik ist nicht nachvollziehbar und ist eine schwere Belastung für die Beschäftigten und deren Familien“, sagte Javier Pato Otero, Bezirksjugendsekretär im Bezirk Mitte.

08.12.2012 | IG Metall Jugend zeigt sich in der Krise kämpferisch und solidarisch I

BJA fordert einen Neustaat für die Jugend

Im Rahmen des Bezirksjugendauschusses (BJA) machten rund 70 Mitglieder am Samstag, den 08.12.12 in der Marburger Innenstadt auf die Probleme der gegenwärtigen Krise aufmerksam. Trotz eingestandener Zukunftsängste, angesichts zunehmender Jugendarbeitslosigkeit in Europa und der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen Arm und Reich, machten die jungen MetallerInnen vor allem eins klar: Die Gewerkschaftsjugend erklärt rechtspopulistischen und nationalistischen Krisenerklärungen und (vermeintlichen) -lösungen eine klare Absage! 

Dies geschah unter anderem durch zwei Redebeiträger an Marburger Weihnachtsmärkten, das Verteilen eigens gestalteter Flyer und einen lautstarken Zug durch die Marburger Altstadt.

13.10.2012 | Erfolgreiches Treffen zum Netzwerkstart

IG Metall schafft Plattform zum Vernetzen und zum Austausch

Bei einem Vernetzungstreffen in Frankfurt kamen Mitte Oktober zwanzig Vertreter/ innen aus dreizehn IG Metall Geschäftsstellen zusammen, um sich über Strukturen, Ansprachekonzepte und gewerkschaftlicher Präsenz an den Hochschulen auszutauschen. "Wir bieten den Studierenden neben Fachkompetenz die Möglichkeit zum Austausch und Vernetzen. Dazu zählen u.a. Seminare, Rechtsberatung z.B. in Fragen von Praktika, Informationsmaterialien und die Möglichkeit in der IG Metall aktiv zu werden“, sagt Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär der IG Metall Bezirk Mitte. „Bei Praktikumsstellen oder Fragen bei der Eingruppierung beim Übergang in den Beruf möchten wir die Studierenden unterstützen und unsere guten Kontakte in die Betriebe nutzen.“
Bei dem Treffen wurden verschiedene inhaltliche Schwerpunkte vorgestellt und diskutiert. So war neben einer Einführung in die Studierendenarbeit der IG Metall durch Diana Kiesecker vom IG Metall Vorstand, auch das bereits laufende Studierendenprojekt in Darmstadt Thema. Tobias Woelfle als zuständiger Gewerkschaftssekretär in der IG Metall Darmstadt stellte die Positivbeispiele, wie Informationsveranstaltungen zum Semesterstart und ein spezielles Kernseminar „Wandel des Ingenieurberufs“ dar. Als weiterer Input wurden von der Kollegin Pia Bräuning von der AGF aus Marburg (Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen) die Möglichkeiten gewerkschaftlicher Bildungsarbeit dargestellt, um Studierenden attraktive Angebote zu machen und sie an die IG Metall heranzuführen. „Der Tag in Frankfurt hat gezeigt, wie vielschichtig die gewerkschaftliche Studierendenarbeit sein kann. Hier möchten wir anknüpfen, den bezirklichen Austausch verstätigen und damit ein attraktives Netzwerk für Studierende aufbauen“, sagte der Jugendbildungsreferent der IG Metall im Bezirk Mitte Jan Laging.

10.07.2012 | Jugendcamp der IG Metall im Bezirk Mitte

Das war Mellnau 2012

Foto: Timo Brücker

250 Jugendliche aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen zog es vom 22. bis 24. Juni nach Mellnau bei Marburg, um beim traditionsreichen Jugendcamp der IG Metall dabei zu sein.
Der Freitagabend begann für die meisten mit dem gemeinsamen Schauen des Viertelfinales der Fußball-Europameisterschaft auf Großbildleinwand. Daran schloss sich eine lange Nacht bei Live- und Dosenmusik an. Trotzdem starteten viele Teilnehmer am Samstag schon früh in den Tag, um an einem der Workshops teilnehmen zu können. Das Angebot reichte von Streetart- und Siebdrucktechniken, bis hin zum Klassiker "Arbeiterlieder singen". In der Mittagsrunde diskutierten 60 Teilnehmende, unter dem Titel "Wir zahlen nicht für eure Krise!- oder doch?", über die Folgen der Krise auf die Jugend in Europa. Der Samstagnachmittag gehörte dann ganz dem Kicker- und Volleyballturnier und dem Ortsjugendausschuss Koblenz, der den Siegelpokal errang. Musikalisches Highlight war der vierstündige Liveauftritt der saarländischen Band Buhää & The Rhabarbers am Abend.
"Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ablauf des Wochenendes: Nicht nur, dass wir jede Menge Spaß hatten, auch das Interesse an den inhaltlichen Themen war riesig", sagt der Jugendbildungsreferent der Bezirksleitung, Jan Laging. 
2013 wird das Sommercamp der IG Metall im Bezirk Mitte wieder in Mellnau stattfinden - dann jährt es sich bereits zum zwanzigsten Mal.  

06.06.2012 | Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie

Unbefristete Übernahme und mehr Geld für Auszubildende

Foto: IG Metall

Die Auszubildenden der Metall- und Elektroindustrie haben in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie richtig was erreicht. Dank zahlreicher Aktionen und Warnstreiks der Jugend ist es der IG Metall am Verhandlungstisch gelungen mit den Arbeitgebern neben mehr Geld auch die unbefristete Übernahme für Auszubildende als Regel zu vereinbaren. Das ist ein schöner Erfolg, für den die IG Metall Jugend seit Jahren gekämpft hat. 
Wie hoch die neuen Ausbildungsvergütungen sind und wie das mit der unbefristeten Üernahme funktioniert im Folgenden: 
Mehr Ausbildungsvergütung
Ab Mai 2012 steigen die Ausbildungsvergütungen in der Metall- und Elektroindustrie um 4,3 Prozent. Die neuen Ausbildungsvergütungen betragen dann 824 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 883 Euro im zweiten Ausbildungsjahr, 952 Euro im dritten Ausbildungsjahr und 987 Euro im vierten Ausbildungsjahr. 
Unbefristete Übernahme
Bei der Übernahme haben die Tarifvertragsparteien geregelt, dass die Ausgebildeten nach bestandener Abschlussprüfung unbefristet in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Ausnahme sind bei personenbedingten Gründen oder akuten Beschäftigungsproblemen eines Unternehmens möglich. Die Umsetzung und Überwachung der neuen Regel liegt in den Händen der Betriebsräte. Denn der genaue Bedarf an Ausbildungsplätzen wird von den Betriebsparteien im Rahmen der Personalplanung festgelegt. Dabei gibt es zwei Varianten: 
• Variante 1: Vor Beginn der Ausbildung wird in einer freiwilligen Betriebsvereinbarung der Ausbildungsbedarf festgelegt. In diesem Fall besteht der Anspruch auf unbefristete Übernahme für die Zahl der Auszubildenden, die als Bedarf festgelegt wurden. 
• Variante 2: Falls vor Ausbildungsbeginn keine Vereinbarung zum Ausbildungsbedarf abgeschlossen wird, muss der Arbeitgeber mit dem Betriebsrat mindestens sechs Monate vor Ende der Ausbildung den dann absehbaren Bedarf festlegen. Dabei müssen unter anderem die Auftragslage, die zu erwartende wirtschaftliche Entwicklung und der mittelfristige Personalbedarf berücksichtigt werden. Auch in diesem Fall wird den Ausgebildeten im Rahmen des gemeinsam festgelegten Bedarfs ein unbefristetes Arbeitsverhältnis angeboten. 
Nur in dem Fall, dass akute Beschäftigungsprobleme vorliegen, kann mit Zustimmung des Betriebsrates von einer Übernahme in ein unbefristetes oder befristetes Arbeitsverhältnis abgesehen werden. Stimmt der Betriebsrat dem nicht zu, so kann der Arbeitgeber die tarifliche Schlichtungsstelle anrufen. 

Seit 15. Mai 2012 ist Philipp bei der IG Metall Neustadt und Kaiserslautern politischer Sekretär

Philipp Nerger ist neuer Jugendsekretär

Philipp Nerger
Philipp Neger

Sein Schwerpunkt ist die Jugendarbeit bei der IG Metall in Neustadt und Kaiserslautern. Zuvor hat der 29-jährige in Marburg an der Lahn sein Studium der Politikwissenschaften abgeschlossen, bei dem er sich schwerpunktmäßig mit der Arbeiterbewegung und den Sozialsystemen beschäftigte. Bereits zu seiner Zeit als Student war er ehrenamtlich für die IG Metall als Jugendbildungsreferent im Bezirk Mitte tätig. Der gebürtige Norddeutsche bringt somit Erfahrungen für seine neue Tätigkeit im Jugendbereich in der IG Metall mit. 
Kontakt: 
Philipp.Nerger(at)igmetall.de
Telefon 06321-924725

Bezirksjugendkonferenz in Landau

Jugend macht in der Tarifrunde mobil

Bild zum Thema 2012_Bezirksjugendkonferenz

Die Tarifrunde ist gestartet. Eine wichtige Forderung der IG Metall neben der Entgelterhöhung von 6,5 Prozent und der fairen Regelung der Leiharbeit ist die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten. Auf der 23. ordentlichen Bezirksjugendkonferenz in Landau am 19. und 20. März 2012 machten die jungen Leute im Bezirk  noch einmal mobil: Am Montag, 19.03.2012, um 17:00 Uhr fand eine Kundgebung auf dem Rathausplatz mit mehreren hundert Teilnehmern statt. Wir wollen damit Druck machen, damit die Arbeitgeber "Ja zur unbefristeten Übernahme" sagen. In verschiedenen Foren fand die inhaltliche Arbeit zu Zukunftsthemen der Jugend statt. 

23.03.2012 | Bezirksjugendkonferenz

Dennis Poss ist neuer BJA-Vorsitzender

Dennis Poss, stellvertretender Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung wurde am Donnerstag auf der 23. ordentlichen Bezirksjugendkonferenz in Landau zum neuen Vorsitzenden des Bezirksjugendausschusses (BJA) gewählt. Der 25jährige Saarländer ist bei der Dillinger Hütte als Elektriker in der Instandhaltung beschäftigt und absolvierte dort eine Ausbildung zum Mechatroniker. Poss gehört ferner als stellvertretender Vorsitzender dem Ortsjugendausschuss Völklingen und der kleinen Kommission des Bezirksjugendausschusses und des Jugendausschusses beim IG Metall Vorstand an. 
Seit 2005 macht er aktive Gremienarbeit. 

25.02.2012 | Abstimmung in Landau

Die Mehrheit ist für die unbefristete Übernahme

Aktion in Landau

Am Samstag, den 25. Februar 2012, haben die Ortsjugendausschüsse (OJA) Neustadt und Bad Kreuznach eine Abstimmung zur Forderung der IG Metall nach der unbefristeten Übernahme aller Auszubildenden in der Landauer Fußgängerzone durchgeführt. Die jungen Kolleginnen und Kollegen stellten die gleichen Fragen wie auch schon in etlichen Betrieben zur Diskussion. Wie positioniert sich die Öffentlichkeit zur Verbesserung der Zukunftsperspektiven der jüngeren Generation? Eindeutig: Mehr als 94 Prozent der befragten Passanten unterstützt die Forderung nach unbefristeter Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung. Die vorgetragenen Argumente der Metall-Arbeitgeber erreichen die Menschen nicht, die Menschen lehnen die häufig prekären Arbeitsverhältnisse, mit denen junge Menschen zufrieden sein sollen, deutlich ab.
Samantha Bosch, Vorsitzende des OJA Neustadt: "Es war für uns sehr ermunternd zu spüren, dass auch von der Bevölkerung unsere Forderung nach der unbefristeten Übernahme aller Auszubildender in ein Normalarbeitsverhältnis unterstützt wird.
Gerade ältere Passanten waren bestürzt, von uns zu erfahren, wie die Arbeitsrealität vieler junger Beschäftigter heute aussieht. Dieses Ergebnis werten wir auch als Auftrag, nachdrücklich für die Durchsetzung unserer Forderungen einzutreten."

20.02.2012 | Woche der Abstimmungen

Jugend votiert für unbefristete Übernahme

Foto: IG Metall / BR KBA

Die erste Woche der Abstimmungen der IG Metall Jugend zur unbefristeten Übernahme ist zu Ende. In den Betrieben wurden Karten verteilt, mit denen die Jugendlichen abstimmen konnten. Die Abstimmungskarten werden in einer gelben Box gesammelt und bei der ersten Verhandlung den Arbeitgebern übergeben. Die Beteiligung in vielen Betrieben in den vier Bundesländern des Bezirks Frankfurt war beachtlich. Mit ihrem Votum haben sich die jungen Menschen für bessere Perspektiven ausgesprochen. Die IG Metall will die unbefristete Übernahme für Ausgebildete in der anstehenden Tarifrunde zum Thema machen. Die Arbeitgeber lehnen bisher eine tarifliche Übernahme in Normalarbeitsverhältnisse ab. Sie drohen damit, weniger auszubilden, vor allem nicht mehr über Bedarf. Die IG Metall hält dagegen: Ausbildung ist eine Investition in die Fachkräftesicherung für die künftigen Jahre. Außerdem erhöht eine unbefristete Übernahme die Attraktivität der betrieblichen Ausbildung. 
Die Votings sind starke Statements, mit denen die Jugendlichen Zeichen setzen. Höchste Zeit, sich jetzt zu beteiligen und abzustimmen. Abstimmungskarten gibt es im Betrieb bei der Jugend- und Auszubildendenvertretung, beim Betriebsrat oder der IG Metall Neustadt. 

Wir heissen die jungen Kolleginnen und Kollegen willkommen

Die "Neuen" sind da

Die große JAV von Daimler in Wörth freut sich über die neuen Kolleginnen und Kollegen beim Ausbildungsstart

Ausgestattet mit Informationsmappen und Geldbörsen begrüßen die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) sowie die Betriebsräte ihre neuen Auszubildenden.

In diesem Jahr werden 162 neue Auszubildende in Betrieben der IG Metall Neustadt eingestellt. Hinzu kommen 22 BA- und DA-Studenten. In nahezu allen Betrieben gibt es Informationsveranstaltungen. Es wird insbesondere die Bedeutung der Interessenvertretungen und der IG Metall erklärt.
Die Jugendlichen werden auf das Berufsleben vorbereitet. Rechte und Pflichten werden verdeutlicht und die Ansprechpartner vorgestellt. Die Aktion "Operation Übernahme" in Köln wurde in den Betrieben dargestellt und beworben, erläutert Kollegin Eri Feuerbach, die für Jugend zuständige Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Neustadt.

In Germersheim gibt es eine qualifizierte und attraktive Ausbildung

Ausbildungsstart bei Nolte Möbel

Neue Azubis bei Nolte mit JAV beim Ausbildungsstart

Nach einer schwierigen Situation bei Nolte werden in diesem Jahr 16 junge Auszubildende ins Berufsleben eingeführt. Ausbilder und Betriebsratsmitglied Jürgen Städler: "Ich freue mich sehr, in diesem Unternehmen den jungen Menschen eine gute Ausbildung zukommen zu lassen. Und nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch eine attraktive muss gewährleistet sein." Betriebsratsvorsitzender Paul Ring verdeutlicht die Bedeutung der IG Metall und der Tarifverhandlungen: "Diesmal hat die IG Metall für die Auszubildenden umgerechnet zirka acht Prozent mehr Ausbildungsvergütung ausgehandelt. Das gelingt aber nur mit einer starken IG Metall."
Operation Übernahme: Die Kampagne der IG Metall-Jugend für die unbefristete Übernahme in den Betrieben und gegen prekäre Beschäftigung hat am 1. Oktober 2011 mit dem Aktionstag in Köln einen Höhepunkt. Laut und stark treten wir für die Zukunft und die Perspektiven der jungen Generation ein. Mit einem Sternmarsch, einer Kundgebung und einem großen Festival.

Weitere Infos bei der IG Metall in Neustadt und unter www.operationuebernahme.de

01.10.2011 | Über 2000 Jugendliche aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen beim Aktionstag

Jugend-Aktionstag "Laut und Stark"

Foto: Volker Beck

Unter dem Motto "LAUT und STARK - Zukunft und Perspektive für die junge Generation" fand am 1. Oktober 2011 ein Jugend-Aktionstag der IG Metall in Köln statt. Allein aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen nahmen über 2.000 Jugendliche daran teil. Insgesamt waren mehr als 20.000 junge Menschen in Köln. 
Mit dem Aktionstag wollten junge Metallerinnen und Metaller auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen. Während die Arbeitgeber einerseits über einen drohenden Fachkräftemangel klagen, übernehmen sie andererseits Ausgebildete aber nicht in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis. 
"Seit Jahren wird jungen Menschen in einem der reichsten Industrieländer der Welt der Zugang zu Ausbildung oder einer sicheren Beschäftigungsperspektive verwehrt. Über 15 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren sind erwerbslos, jede/r Dritte ist nur befristet beschäftigt. Wir nehmen diesen Zustand nicht länger hin! In Köln sagten mehr als 20.000 junge Menschen: "Es reicht." Sie kämpfen weiterhin gemeinsam mit ihrer IG Metall für einen sicheren Einstieg ins Arbeitsleben um endlich eine verlässliche Zukunftsperspektive zu haben", sagt Bezirksjugendsekretärin Claudia Büchling aus dem IG Metall Bezirk Frankfurt.

Am 11. August 2011 auf dem Rathausplatz

Roadshow für die junge Generation in Landau

Bild zum Thema 2011_Roadshow

Am 11. August 2011 tat sich was in der Landauer Innenstadt: Die IG Metall-Roadshow war zu Gast.
Mit dabei: JAV-Mitglieder von Daimler und Harman/Becker, Ortsvorstandsmitglieder und Mitglieder der Daimler-Vertrauenskörperleitung, welche mit Werner Dietrich, Uwe Schütz und Eri Feuerbach die Menschen in Landau zur Situation prekär beschäftigter junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und den Alternativen und Forderungen der IG Metall informierten. Großer Zuspruch und ein klares Votum der Passanten sagen uns: Dran bleiben und weiter gemeinsam für "Arbeit - sicher und fair" eintreten.

 

Erster gemeinsamer Betriebsräte- und JAV-Kongreß in Oberhof

Ein voller Erfolg

Vom 9. bis 10. Mai 2011 fand in Oberhof (Thüringen) der erste gemeinsamt JAV/BR Kongress statt. Über 300 Jugendvertreter und Betriebsräte aus vier Bundesländern nahmen am Kongress teil. Claudia Büchling, Bezirksjugendsekretärin stellte in Ihrer Rede die Ziele und Aktionen unter dem Motto „Jeden Tag stärker“ für den Bezirk Frankfurt vor. Kernthemen waren u.a. die Fokusierung auf betriebliche sowie gesellschaftspolitische Themen der Jugend, die betriebliche Aktivierung mit Hilfe des „Betriebschecks“ und die Charta der Jungen Generation.
Bezirksleiter Armin Schild sagte: „Wir wollen, dass die junge Generation gute Perspektiven hat, für diejenigen, die vor der Berufsausbildung stehen, die sich in Ausbildung befinden und die am Start ihrer Berufstätigkeit stehen. Wir werden sie alle schon morgen dringend als qualifizierte Fachkräfte benötigen.“
Thomas Steinhäuser (2. Bevollmächtigter IG Metall Suhl/Sonneberg) ging auf die Situation der Schulabgänger ein. "In Thüringen wandern jedes Jahr mehrere hundert Schulabgänger in die alten Bundesländer ab; da ist der Fachkräftemangel am deutlichsten zu spüren.“

GidS-Klausur in Wallhalben: Konzepte weiterentwickelt

Gewerkschafter in den Schulen - kurz GidS - sie sind in der Region und darüber hinaus wohlbekannt für interessante und praxisnahe Gestaltung des Unterrichts an allgemeinbildenden Schulen: das Team aus betrieblichen Funktionären. Wie jedes Jahr traf sich die Gruppe zur Klausur, überprüfte die eigene Praxis, entwickelte Konzepte weiter, legte Patenschaften für die Schulen mit bestehenden Kontakten fest.

Folienvortrag von Regina Görner

IG Metall geht Fachkräftemangel an

Die IG Metall fordert von den Arbeitgebern, dass die Ausbildungszurückhaltung endlich aufhört. Die Unternehmen müssen aufhören, auf die olympiareifen Mannschaften zu setzen, und auch Jugendlichen, die nicht mit den besten Voraussetzungen aus den Schulen kommen, eine Chance einräumen. Die Bundesagentur kann Jugendliche mit Problemen über ausbildungsbegleitende Hilfen fördern.

Wir über uns

Die IG Metall-Jugend im Bezirk Frankfurt stellt sich vor

Bild zum Thema Jugend der IG Metall im Bezirk Frankfurt

Als aktive Gewerkschafter/innen mischen wir uns dort ein, wo Interessen von jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Betrieb und in unserer Gesellschaft eine Rolle spielen. Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark!" setzten wir uns für euch im Bezirk ein. [...]

Wir haben ein Recht auf Perspektiven

Operation Übernahme

Eine Kampagne der IG Metall Jugend

Immer mehr jungen Menschen wird der Berufseinstieg verweigert. Ohne Ausbildung, Übernahme und Festanstellung keine Sicherheit. Das muss anders werden. Auszubildende und junge Beschäftigte haben ein Recht auf berufliche Zukunft. Zu fairen Bedingungen — und mit gerechter Bezahlung. Dafür werden wir aktiv.

 

am 30. September 2010 in Kassel

Jugendtarifkommissionssitzung

Am 30. September tagte die Jugendtarifkommission zum zweiten Mal. In Kassel diktuierten die Jugend- und Ausbildungsvertrterinnen und -vertreter die Situationen der jungen Menschen und ihre Zukunftsperspektiven.
Stefan Schaumburg, Tarifsekretär der Bezirksleitung Frankfurt, unterrichtete über den Stand der Gespräche mit den Arbeitgeberverbänden.

Die Präsentation als PDF finden sie hier

Junge Metaller und Metallerinnen sind aktiv

Zukunft sichern heißt Ausbildung stärken

Daniel Gerlich, Samantha Bosch von der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) von Daimler Wörth

Nichts klappt von allein. Und während manche Politiker und Vertreter von Interessenverbänden darüber reden, wie einem drohenden Fachkräftemangel begegnet werden könne, handeln junge Kolleginnen und Kollegen in den Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) für die Zukunft junger Menschen und die Zukunft der Betriebe.
"Es fehlen nach wie vor Lehrstellen - und nicht junge Menschen, die eine Ausbildung machen wollen", sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Regina Görner am 3. August 2010 gegenüber der Presse. Trotzdem wird der Eindruck erweckt, man könne dem Problem eines drohenden Fachkräftemangels nur mit Hilfe von Fachkräften von außen entgegentreten. Diese Kolleginnen und Kollegen sind uns in den Betrieben willkommen. Aber wir fordern gleichzeitig Ausbildung und Übernahme.
Mercedes Benz Werk Wörth
Am 16. August 2010 begannen 144 Auszubildende ihre Ausbildung im Mercedes Benz Werk Wörth. Anschließend wurden sie von der Jugend- und Auszubildendenvertretung, dem Betriebsrat und der IG Metall in ihren Ausbildungsgruppen begrüßt. Hierbei erhielten sie Informationen zur betrieblichen Arbeitnehmervertretung und zur IG Metall im Betrieb. Besonderer Diskussionsstoff: die derzeit bestehende Regelung zur Übernahme der Auszubildenden. Im Werk Wörth werden derzeit 90 Prozent der Auslerner unbefristet und zehn Prozent in ein auf zwölf Monate befristetes Arbeitsverhältnis übernommen. diese Regelung läuft zum 31. Dezember 2011 aus. Ab dem 1. Januar 2012 gibt es dann noch die tarifliche Übernahmeregelung von zwölf Monaten. "Jeder Jugendliche ist es wert, dass er nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz erhält. Dafür werden wir uns in unserem Werk stark machen", sagt Daniel Gerlich, Vorsitzender der JAV des Werkes Wörth. "Dies können wir nur mit Solidarität, einer starken IG Metall und einer guten Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat erreichen" ergänzt die Vorsitzende des Ortsjugendausschusses Samantha Bosch.

BR+JAV Kardex
Frauenpower im Metallbetrieb: Betriebsrats-Vorsitzende Ursula Hitschler und Jugendvertreterin Natalja Zizer

Kardex Bellheim
Natürlich sind die Zeiten der Krise nicht einfach. Aber das Kind mit dem Bade ausschütten? Nein. Die Geschäftsleitung stellte die Übernahme der Azubis, welche eben im Sommer ausgelernt hatten, in Frage. JAV und Betriebsrat nicht. Und die Arbeitnehmervertretung setzte sich in Zusammenarbeit mit der IG Metall durch. Den Azubis konnte die tarifliche Übernahme von zwölf Monaten gesichert werden.

BR+JAV Nolte Möbel
Die Jugend- und Auszubildendenvertretung von Nolte: Yilmaz Zekeriya, Omar El Faris, Valleri Knaus mit den Betriebsratsvorsitzenden

Nolte Möbel, Germersheim
Jetzt kommen die neuen Auszubildenden. Die JAV und der Betriebsrat bereiten die elf Auszubildenden auf die neue Situation im Betrieb vor. "Die Übernahme von Ausgebildeten ist unser wichtigtes Thema", sagt Kollege Paul Ring, Betriebsratsvorsitzender. "Wir haben eine betriebliche Ausbildungsstätte und legen sehr viel Wert auf Fachkräfte für unsere Zukunft."

Endlich online !!!

Gewerkschaften in den Schulen (GidS)

Die neue GidS-Website ist endlich online!
Einfach mal reinschnuppern:

www.gids-was.de

 

Klausur des OJA war vom 4. bis 6. Dezember 2009

OJA-Klausur in Roes

Mit Spaß und Eifer hat sich die IG Metall-Jugend an ihrer diesjährigen Ortsjugendausschuss (OJA)-Klausur mit den aktuellen Parteiprogrammen auseinandergesetzt. Ziel war es, die brisanten Themen Bildung und Rente zu durchleuchten.
Schon bald wurde uns während dieser Diskussionsrunde klar, welch enorm wichtige Rolle die Politik in unserem Leben spielt und das die mitunter wichtigste Aufgabe darin besteht, sich politisch zu engagieren und unsere Kolleginnen und Kollegen über die Thematik zu informieren.
Am letzten Klausurtag hat sich der OJA mit der Jahresplanung 2010 beschäftigt. Man wird, wie immer, von der Tarifrunde über die Betriebsratswahl bis zu den JAV-Wahlen mit der IG Metall-Jugend rechnen müssen.

Praxisnah und informativ

Gewerkschaft in den Schulen

Unterricht anders und praxisbezogen: Gewerkschafter in Schulen

Realschulbesuch in Landau: Mitglieder der Aktion Gewerkschaft in den Schulen, kurz GidS, waren wieder mal in der Schule unterwegs. Das Ziel ist, den Unterricht lebendig zu gestalten, Informationen zu vermitteln und damit die Jugendlichen einzubinden.
Eingeladen waren wir diesmal am 6. und 7. Oktober 2009 mit insgesamt 6 Schulklassen in Landau, um unser Projekt vorzustellen. Und nicht nur das, ein Infostand wurde in der Schulhalle aufgebaut, an dem die Schulklassen sich informieren konnten. Unsere Kollegen Helmut Dumser und Pedro Gallego erklärten sehr genau, welche Rechte und Pflichten auf die Schüler zukommen, wenn sie im Arbeitsleben stehen und welch eine Rolle die Betriebsräte oder die Jugend- und Auszubildendenvertreter haben. Während die beiden den Infostand betreuten und die Schüler informierten, machten sich die Kollegen Hellgard Penno und Eri Feuerbach auf den Weg zum Unterricht. Erst zaghaft, aber doch mit viel Eifer, haben sich die Schüler am Unterricht beteiligt und mit uns diskutiert. Schüler, aber auch Lehrer arbeiteten richtig gut mit. Ein toller Erfolg. Am Ende der zwei Tage war alles klar, wir sind wieder eingeladen im nächsten Jahr.
Ein solches Projekt zu haben, ist große Klasse. Ohne die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen wäre dieses Projekt nicht durchführbar, erklärt Kollegin Eri Feuerbach, zuständige Gewerkschaftssekretärin, voller Stolz. Eine solche Gruppe vor Ort zu haben, mit der sich das alles realisieren lässt, das ist keine Selbstverständlichkeit. Hier an dieser Stelle herzlichen Dank an das GidS-Team.

Die Gewerkschaft in den Schulen-Gruppe (GidS) arbeitet in eigener Verantwortung konzeptionell

Planung und Eigenqualifizierung

"Gut informiert und qualifiziert, das ist unser Motto: Um im Schulunterricht zu bestehen, lernen wir selbst immer wieder aufs Neue dazu", sagt Kollege Helmut Dumser, Leiter der GidS-Gruppe. Unsere diesjährige Klausur war vom 23. bis 25. Oktober 2009. Ein Jahr voller Aktionen und Arbeit passierte Revue. Sich neuen Herausforderungen zu stellen, das ist ein absolutes Muss. Die Ziele sind gesteckt: so zum Beispiel die Erstellung oder das Verlinken einer eigenen GidS-Homepage. Das gesamte Material wurde gesichtet und weiterentwickelt, wo es notwendig war.
Es soll ein neuer Flyer entworfen werden. Die Termine der Schulbesuche sollen für das laufende Jahr 2010 abgesprochen und mit den Schulen festgelegt werden. Alle 14 Teilnehmer der Klausurtagung waren sich einig, dass das praktizierte Konzept, nämlich Aufklärung in den Schulen, erfolgversprechend ist. Es findet Anerkennung und Interesse bei Schülern und auch bei den Lehrkräften. als Fazit der Klausurtagung: Unser Weg ist der richtige. Mit Motivation und guter Betreuung erreichen wir viel.

Kontakt zur GidS-Gruppe
Wer hat Lust, bei uns mitzumachen?
Ansprechpartner sind:
Helmut Dumser, Betriebsrat 07274/564219
Bernhard Hochhäuser, Betriebsrat 07271/716145
Eri Feuerbach, IG Metall Neustadt 06321/924723

GidS-Gruppe
GidS-Gruppe

Neue Auszubildende kommen in die Betriebe

Wir heißen die Azubis willkommen

Auch der Ortsjugendausschuss freut sich auf die "Neuen".

Das Motto der IG Metall-Jugend: "Die Zukunft gehört uns."
Rein in die Ausbildung und schlau gemacht. Die ersten Tage im Betrieb sind die wichtigsten. Deshalb werden sofort in den Betrieben Informationsveranstaltungen mit der zuständigen Jugendsekretärin, den Betriebsräten und der Jugendvertretung (JAV) angeboten. Es wird klar gemacht, dass die JAV und der Betriebsrat im Betrieb sich für die Belange der Azubis stark machen, aber auch die IG Metall-Position wird deutlich gemacht. Die Möglichkeiten sind vielseitig. Es wird darauf hingewiesen, dass sich jeder in die Arbeit einbringen kann. Bei uns kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Wir sparen nicht an Aktionen und Seminaren - auch Partys und Jugendcamps werden angeboten. Die ersten Kontakte sind hergestellt, die ersten Schritte getan. Gehen wir es an.
Am 5. September 2009 fahren wir gemeinsam nach Frankfurt zur Großkundgebung. wir fordern nicht nur, dass noch mehr Ausbildungsplätze angeboten werden müssen, auch die Übernahme nach der Ausbildung bleibt unsere Forderung, jetzt mehr denn je. Dort sagen wir unsere Meinung. "Mit uns, weil ohne uns nichts geht."
Die IG Metall Neustadt wünscht allen Azubis einen erfolgreichen Start ins neue Ausbildungsjahr 2009/2010.

Aktion des Ortsjugendausschusses (OJA) der IG Metall Neustadt

"Übernahme - find ich gut"

Bild zum Thema 2009_Maikundgebung
Samantha Bosch, Vorsitzende des Ortsjugendausschusses

Die Übernahme der Azubis nach erfolgreicher Ausbildung ist neben der Auseinandersetzung um mehr Ausbildungsplätze "Dauerbrenner" gewerkschaftlicher Jugendarbeit. Die Daimler-Azubis konnten durch solidarische Aktionen vorerst ihre vollzählige Übernahme erreichen.

Der Ortsjugendausschuss (OJA) hat sich mit einer eigenständigen Aktion zum Thema "Übernahme" an der Maikundgebung 2009 in Wörth beteiligt. Anwesende wurden interviewt und zum Aufschreiben eines Slogans auf ein Transparent aufgefordert. Weitere Aktionen sind in Planung.



Meinungen zur Übernahme:
- Find ich gut
- Ohne Jugend keine Zukunft und Sicherheit
- Würdig in die Gesellschaft aufnehmen
- Jeder hat Recht auf Arbeit
- Steht im Tarifvertrag
- Fachkräfte von morgen
- Für die Katz auszubilden, ist blöd
- Ist verdammt wichtig
- Jugend braucht Arbeit und Perspektive
- Wissen der Älteren übernehmen

Der Konzern will nur noch 80 Prozent der Ausgebildeten übernehmen - 17 Azubis in Wörth droht Hartz IV.

Solidarisch mit den Daimler-Azubis

Bild zum Thema 2009_Uebernahme_Azubis

Nach dem Willen der Konzernzentrale droht 17 Auszubildenden des Werkes Wörth, bei Hartz IV zu landen. Nur noch 80 Prozent der Azubis sollen unter Berufung auf eine Gesamtbetriebsrats-Vereinbarung ab Sommer 2009 übernommen werden. Betriebsratsvorsitzender Ulli Edelmann protestiert: "Bis vor kurzem stand die Übernahme aller Azubis nicht in Frage. Jetzt will sie der Vorstand für die Wirtschafts- und Finanzkrise bestrafen, obwohl sie am wenigsten dafür können." Im Werk Wörth seien bereits rund 1400 Arbeitsplätze abgebaut worden. Die Azubis seien eine wichtige Zukunftsinvestition. Durchgängig gewissenhaft ausgewählt, passe deren Entlassung überhaupt nicht zu der viel beklagten Facharbeiternot. In die derzeitige "Wildbahn" ausgesetzt, gehe der Wert der ausgezeichneten Ausbildung bei Daimler schnell verloren. Das Verhalten der Konzernspitze sei verantwortungslos und schäbig. Einige Manager könnten die über die Azubis angestrebten Einsparungen aus ihrer privaten Portokasse begleichen. Die Auszubildenden machen mit verschiedenen Aktionen auf die Forderung zur 100-prozentigen Übernahme aufmerksam, auch mit einem Spruch auf der Fahrbahn unterhalt des Büros der Werkleitung (Foto). Die stellvertretende JAV-Vorsitzende Samantha Bosch: "Wegen angedrohter kollektiver Abmahnung mussten wir die Fahrbahn schrubben. So mancher Geist hätte das auch nötig."
Werner Dietrich, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Neustadt, kündigt an: "Wir werden unsere politischen Möglichkeiten zur Durchsetzung der Übernahme nutzen." Die Delegiertenversammlung der IG Metall Neustadt erklärte sich in Form von viel Beifall solidarisch mit den Daimler-Azubis.

Jugend der IG Metall Neustadt hat sich viel vorgenommen

"Wir wollen mitreden und mitmachen"

Klausur des Ortsjugendausschusses: Aktionen für das nächste Jahr geplant.

Ergebnis der Arbeitsplanung für 2009 des OJA (Ortsjugendausschuss) während einer Wochenendklausur: Eigene Themen in die IG Metall einbringen; sich als IG Metall-Jugend bei verschiedensten Veranstaltungen mit eigenen Beiträgen beteiligen. Samantha Bosch, neue OJA-Vorsitzende: "Als Mitglied der Tarifkommission möchte ich, dass wir weiterhin jugendspezifische Forderungen aufstellen und mit phantasievollen Aktionen zur Durchsetzung guter Tarifabschlüsse beitragen." Weitere wichtige Themen sind für den OJA die Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus, die Verbesserung des Berufsschulunterrichtes und die Kampagne "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" bezüglich Leiharbeit. Dieses Thema sei besonders wichtig, weil vom Umgang mit Leiharbeit die Übernahmechancen für Auszubildende insbesondere in Klein- und Mittelbertrieben abhängen. Darüber hinaus wolle die Jugend nicht ihre berufliche Perspektive auf schlecht bezahlte und ungesicherte Leihjobs ausrichten müssen.
Thomas Vogl wurde mit Dank als Vorsitzender verabschiedet. Er wird sich weiter in der Jugendarbeit engagieren.

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