14.02.2017 | Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA)

Mitreden. Mitmischen. Mitgestalten.

Foto: IG Metall Neustadt

Die ehrenamtlich aktiven Senioren und Erwerbslosen der IG Metall Neustadt präsentieren die Leistungen für alle Mitglieder, die nicht im Arbeitsleben stehen. Über 3.400 Rentnerinnen und Rentner sowie Erwerbslose sind Mitglied in unserer Geschäftsstelle und verleihen unseren vielfältigen Aktivitäten und Forderungen in Politik und Gesellschaft den notwendigen Rückhalt.
Die aktiven Mitstreiter aus dem Arbeitskreis der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit stellen sich vor und laden interessierte Mitglieder ein, selbst aktiv zu werden. Wir treffen uns alle 8 Wochen zum Austausch und zur weiteren Planung in der Region und laden herzlich ein, uns kennenzulernen.

Wer den Arbeitskreis einmal kennenlernen möchte, melde sich bitte in unserer IG Metall Geschäftsstelle.

andersgleich und gleichberechtigt

Arbeitskreis für Schwerbehindertenfragen

Bild zum Thema Termine

Jährlich finden 8 - 10 Sitzungen des Arbeitskreises für Schwerbehindertenfragen statt. Der Arbeitskreis hat den Anspruch immer auf dem neuesten Stand zu sein. Orientierung sucht er bei der neuen Rechtsprechung. Der Arbeitskreis nahm z. B. an einer Sitzung des Sozialgerichtes Speyer teil, um sich über den Ablauf einer Verhandlung und die Arbeitsweise der Sozialgerichtsbarkeit zu informieren.

Gerade bei Schwerbehinderung ist es wichtig, z. B. im Falle einer Kündigung zu wissen, was zu tun ist.

Es werden u. a. Themen wie Inklusion, Antistressverordnung, leidensgerechte Arbeitsplätze, Reform des SGB IX, Fragen der Gleichstellung, betriebliches Eingliederungsmanagement, alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung bearbeitet.
Weitere Schwerpunkte sind die Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsplätzen und das Präventionsverfahren.
Die Vorstellung der Arbeit des Integrationsfachdienstes erfolgte ebenso wie eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit dem Arbeitskreis Arbeitssicherheit, durch die Berufsgenossenschaft, zum Thema Asbestprävention.

Arbeitskreis für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Anfang 2011 wurde wieder ein gut funktionierender Arbeitskreis für Arbeitssicherheit ins Leben gerufen, in den aus möglichst allen Betrieben im Bereich der IG Metall Neustadt ein Vertreter entsendet wird. 
Mit guten Ideen und Ansätzen wurde ein Themenkatalog erarbeitet, eine Jahresplanung erstellt. 
Diverse Betriebsbesuche mit Schwerpunkt zu Fragen der Arbeitssicherheit wurden organisiert und stießen auf reges Interesse, z. B. Schutzbestimmungen zur Arbeitskleidung, Sauberkeit am Arbeitsplatz, etc.
Die vermehrte Arbeitsbelastung, in Form von Arbeitszeitmodellen und den geforderten flexiblen Einsätzen, führt zu verstärkten psychischen Belastungen. Auch in dieser Frage will der Arbeitskreis Arbeitssicherheit unterstützend bzw. vorbeugend in den Betrieben tätig sein. 
Im Rahmen der Kooperation finden regelmäßige Treffen mit den Hauptamtlichen und den Arbeitskreisleitern der IG Metall Pfalz (Kaiserslautern, Ludwigshafen/Frankenthal und Neustadt) statt, um z. B. Schwerpunktthemen zu besprechen und Zielsetzungen zu erarbeiten. 
Den Anfang machte ein gemeinsames Seminar zum Thema: "Mein Leben ist meine Zeit" - Prävention von Burnout. Weitere Themen, die behandelt wurden waren: Arbeitsstättenverordnung, Klima und Raumtemperaturen. 
Sitzungen des Arbeitskreises für Arbeitssicherheit finden regelmäßig statt.    

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Beschäftigtenbefragung 2013

Zwei zentrale Fragen zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz haben sich aus der Beschäftigtenbefragung im letzten Jahr ergeben:
- Wie müssen Arbeit und Arbeitsbedingungen gestaltet werden, damit jüngere Beschäftigte gesund und leistungsfähig altern können?
- Welche Bedingungen müssen geschaffen werden, damit ältere Beschäftigte wie bisher ihrer Arbeit nachgehen können?
Diese und viele andere Themen stehen auf der Agenda der Arbeitskreise Arbeits- und Gesundheitsschutz, die sich in den Geschäftsstellen regelmäßig treffen.

Die Erfahrung zeigt, dass es zwischen dem "Schönreden" und der betrieblichen Praxis zum Teil erhebliche Diskrepanzen gibt. Arbeits- und Gesundheitsschutz muss daher fest in der Betriebsratsarbeit verankert sein. Gefahren müssen an der Quelle bekämpft und Gefährdungen müssen vermieden werden. Hierzu nützt ein ständiger Erfahrungsaustausch in den Arbeitskreisen, verbunden mit einer qualifizierten Weiterbildung der Verantwortlichen.

Wir bitten die Betriebsräte unsere Arbeitskreise zu unterstützen und ein verantwortliches Betriebsratsmitglied für den Arbeitskreis der IG Metall Neustadt zu benennen.     

Arbeitsmedizinische Fachtagung

Was braucht die betriebliche Praxis?

Arbeitsmediziner/innen sind wichtige Akteure für Gesundheitsvorsorge und -förderung im Betrieb. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag für humane Arbeit. Mit der ArbmedVV ist neben das Arbeitsschutzgesetz und das Arbeitssicherheitsgesetz eine weitere Rechtsgrundlage für die Arbeitsmedizin hinzugekommen. Darüber und über vieles mehr informiert die Fachtagung am 23. Februar 2011, von 10 bis 16 Uhr Mainforum, Wilhelm-Leuschner-Str. 79.