01.02.2017 | Sanitärhandwerk Pfalz

Tarifabschluss im Sanitärhandwerk

Erstmalig seit 2004 konnte für das Sanitärhandwerk in der Pfalz wieder ein Lohn- und Gehaltstarifvertrag vereinbart werden.
Die Kolleginnen und Kollegen in den Innungsbetrieben können sich ab Januar 2017 über mehr Geld freuen.

08.03.2016 | Holz- und Kunststoff

Einigung erzielt für Rheinland-Pfalz

In der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Rheinland-Pfalz konnte in der vergangenen Woche einen Tarifabschluss erzielt werden. Er gilt für über 4.400 Beschäftigte.

Der neue Tarifvertrag sieht eine Erhöhung der Entgelte zum Mai 2016 um 2 Prozent vor, im Juli 2017 um weitere 1,7 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen werden um 20 Euro im Monat erhöht.

Darüber hinaus ist der Tarifvertrag Demografie Bestandteil der Einigung. Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, zur gesundheits- sowie alters- und alternsgerechten Gestaltung der Arbeitsprozesse sowie die Nutzung verschiedener  Instrumente für gleitende Übergänge in die Ruhestandsphase stehen im Mittelpunkt.

„Für diese Maßnahmen soll künftig ein Demografiefonds eingerichtet werden, in den die Betriebe einzahlen. Diese Mittel werden dann im Sinne des Tarifvertrages für Maßnahmen zur Gestaltung der demografischen Herausforderungen verwendet, in den Betrieben sollen dazu die Betriebsräte und Arbeitgeber konkrete Vereinbarungen festlegen“, erläutert Josef Windpassinger, Verhandlungsführer für die IG Metall im Bezirk Mitte. „Dieser Punkt war uns in den Tarifverhandlungen ausgesprochen wichtig, um in der Frage des demografischen Wandels endlich Gestaltungsmöglichkeiten für die Betriebe zu schaffen.“

19.06.2015 | Deutliche Entgeltsteigerung Kfz-Handwerk Pfalz

5,8 Prozent mehr im Kfz-Handwerk Pfalz

Logo der Tarifbewegung Kfz-Handwerk

Die 7.500 Beschäftigten im Kfz-Handwerk in der Pfalz bekommen ab dem 1. Juni 2015 mehr Geld.

Das Einkommensplus von 5,8 Prozent wird schrittweise eingeführt: Die Entgelte werden ab dem 1. Juni 2015 um 2,9 Prozent erhöht und ab dem 1. November 2016 um weitere 2,9 Prozent.

Auch für Auszubildende gibt es mehr Entgelt in zwei Stufen. Ab August 2015 und ab August 2016 werden die Ausbildungsvergütungen um jeweils um 2,9 Prozent erhöht.

„Für die Beschäftigten im Kfz-Handwerk in der Pfalz ist das ein kräftiges Einkommensplus“, so der Verhandlungsführer der IG Metall, Josef Windpassinger. „IG Metall Mitglieder profitieren von guten Tarifverträgen. Das ist ein starkes Argument, um IG Metall Mitglied zu werden.“

Die Tarifverträge haben eine Laufzeit bis zum 30. April 2017.

25.02.2015 | Jahresabschluss 2014

Erneuter Anstieg bei den Neuaufnahmen im Handwerk

Frankfurt
Der Bereich Handwerk der IG Metall im Bezirk Mitte konnte auch im Jahr 2014 wieder die Zahl der neu aufgenommenen Mitglieder steigern.
Nachdem bereits in den Jahren 2011, 2012 und 2013 ein deutlicher Anstieg auszumachen war, konnte so bereits im vierten Jahr in Folge ein beachtliches Ergebnis eingefahren werden.

Wir verstehen unser Handwerk!

Mitgliederbefragung ITGA

Auch der bestehende Tarifvertrag der Sparte ITGA (Industrieverband technische Gebäudeausrüstung)wurde dieses Jahr gekündigt, am 29.01.
Nun wird auch hier eine Mitgliederbefragung zur kommenden Tarifrunde durchgeführt.
Am 31.03. wird die Tarifkommission in Bezugnahme auf diese Erhebung die Forderungen für die kommenden Verhandlungen beschließen.

Wir verstehen unser Handwerk!

Mitglieder-Befragung im Elektro-Handwerk

Nachdem zum 05.02.2015 der bestehende Tarifvertrag auch in der Elektro-Branche gekündigt wurde, wird nun eine Mitgliederbefragung zur kommenden Tarifrunde durchgeführt.

Am 18.03. wird die Tarifkommission in Bezugnahme auf diese Erhebung die Forderungen für die kommenden Verhandlungen beschließen.

Wir verstehen unser Handwerk!

Mitglieder-Befragung im Kfz-Handwerk

Nachdem zum 15.01.2015 der bestehende Tarifvertrag in der Kfz-Branche gekündigt wurde, wird nun eine Mitgliederbefragung zur kommenden Tarifrunde durchgeführt.

Im März werden dann auf den Treffen der Tarifkommission (10.03 in Hessen, 11.03. im Saarland, 17.03. in Thüringen, 19.03. in der Pfalz und am 19.03. in Rheinhessen) die Forderungen beschlossen, mit denen im April in die Verhandlungen gegangen wird.

01.08.2014 | Holz- und kunststoffverarbeitende Industrie Rheinland-Pfalz

Drei Prozent plus Einmalzahlung

Für die Beschäftigten in der Holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Rheinland-Pfalz gibt es einen Tarifabschluss: Sie erhalten drei Prozent mehr und eine Einmalzahlung von insgesamt 160 Euro.

Neben der prozentualen Erhöhung und der Einmalzahlung bringt der Tarifabschluss auch eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen (Details im Flugblatt). Die Einmalzahlung wird fällig mit der Entgeltabrechnung für den Monat Februar 2015. Im Rahmen einer freiwilligen Betriebsvereinbarung können die Betriebspartner die Einmalzahlung auch anders verteilen. Sie muss jedoch spätestens mit der Entgeltzahlung für Februar 2015 erfolgen.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2015. Die Tarifvertragsparteien haben eine Erklärungsfrist bis zum 25. August 2014 vereinbart.

03.04.2014 | Holz und Kunststoff: Tarifrunde 2014

Wir fordern 4,5 Prozent!

Die Forderung für die Beschäftigten der Holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie liegt auf dem Tisch: 4,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate und 60 Euro monatlich mehr bei den Ausbildungsvergütungen. Der Vorstand der IG Metall beschließt am 7./8. April 2014  über die Forderung.
Weitere Informationen im Flugblatt: 

27.02.2014 | Holz und Kunststoff: Tarifrunde 2014 startet

Beschäftigte diskutieren über Tarifforderung

In Frankfurt am Main fiel der Startschuss für die Holz-Tarifrunde 2014. Jetzt sind die Mitglieder aufgerufen, über die Tarifforderung zu diskutieren, über die der IG Metall-Vorstand in der zweiten Aprilwoche entscheiden wird.

Für die bundesweit rund 150 000 Beschäftigten in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie startet die Tarifrunde 2014. Die regionalen IG Metall-Tarifkommissionen haben beschlossen, die Entgelt-Tarifverträge zu kündigen - dem schloss sich der IG Metall-Vorstand im Februar an.

Wie viel mehr soll es sein?
Jetzt sind die Mitglieder in den Holz- und Kunststoff-Betrieben aufgerufen, über die Forderung für die Tarifrunde zu diskutieren. Bis Ende März beschließen die Tarifkommissionen die Forderung, über die der Vorstand am 7. und 8. April entscheiden wird.

Demografische Zeitbombe
Die zu diskutierende Forderungshöhe orientiert sich unter anderem an der gesamtwirtschaftlichen Situation, an der Produktivität und der zu erwartenden Inflationsrate - also wie stark die Preise steigen werden. Das sowie auch die wirtschaftliche Lage in den Holz- und Kunststoffbranchen waren die Hauptthemen beim Tarifrunden-Auftakt der IG Metall in Frankfurt am Main.

Die Ankurbelung der Binnennachfrage sei gerade für die konsumabhängigen Holz- und Kunststoffbranchen dringend notwendig, sagte dort der zweite IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann vor den Gewerkschaftern aus den regionalen Tarifkommissionen. "Wenn die Inlandsnachfrage nachhaltig anspringen soll, müssen auch die Beschäftigten dort angemessen entlohnt werden."

Wichtig für die IG Metall ist vor allem, dass die Holz- und Kunststoffbetriebe für Auszubildende und junge Menschen attraktiv bleiben. In der Möbelindustrie etwa sind zwei Drittel der Arbeitnehmer zwischen 40 und 60 Jahre alt. Eine demografische Zeitbombe. "Weil die Beschäftigung in anderen Branchen anzieht, geraten die Holz- und Kunststoffbranchen mehr und mehr ins Hintertreffen bei der Anwerbung von Fachkräften", konstatierte Jörg Hofmann.

Überproportional mehr für Auszubildende
In der Tat: Wollen die Unternehmen zukunfts- und wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie dringend etwas tun. Die Holz- und Kunststoffbetriebe sind mittelfristig auf junge Fachkräfte angewiesen - und die wachsen nicht auf den Bäumen. Wenn Arbeitgeber um Fachkräfte buhlen, müssen sie schon etwas mehr anbieten als nur einen warmen Händedruck.

Für die IG Metall ein Grund, für die Azubis überproportional mehr zu fordern. Das Richtmaß liegt bei 60 Euro. Und für die Beschäftigten ein Plus zwischen vier und fünf Prozent - bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. So etwa könnte die IG Metall-Forderung aussehen.

Offensive Handwerk geht in die nächste Etappe

Offensive ist in den Betrieben gut angelaufen

Im Handwerk sorgt die IG Metall spürbar für frischen Wind. Die Offensive Handwerk läuft in den Unternehmen gut an und macht deutlich, was die Beschäftigten der Branche in ganz Deutschland brauchen: Mehr Mitbestimmung durch Betriebsräte und gute Tarifverträge. 

In vier Bezirken der IG Metall ist die Offensive Handwerk bereits angelaufen. Dabei wurden mehrere Dutzend Handwerksbetriebe identifiziert, in denen eine Beratung der Betriebsräte im Sinn einer proaktiven Betriebspolitik stattfindet. Ansatzpunkte im Betrieb sind unter anderem Qualifizierung und Weiterbildung, Verbesserungsmanagement und Ressourcenmanagement. In Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Q&A in Oberhausen werden die betrieblichen Beratungsprojekte mit Mitgliederwerbung kombiniert. Die Projekte laufen bis zu drei Jahren. 

Weitere Informationen zur Offensive Handwerk

01.07.2013 | KFZ-Handwerk Pfalz

Zweimal 2,8 Prozent mehr!

Für die rund 6.500 Beschäftigten des KFZ-Handwerks in der Pfalz wurde ein Tarifvertrag abgeschlossen. 

05.04.2013 | Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie Rheinland-Pfalz

Tarifabschluss für Rheinland-Pfalz

Löhne und Gehälter steigen um 3 Prozent und die Auszubildendenvergütungen um 30 Euro.

20.03.2013 | Elektrohandwerk Hessen/Rheinland-Pfalz

3x Mehr und Übernahme

Erhöhung der Entgelte in 3 Stufen und Übernahme der Auszubildenden bei Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten.

07.11.2012 | Fachtagung "Tarifpolitik im Handwerk"

Tarif macht die Betriebe stark

Das Handwerk steht vor großen Herausforderungen. Der demografische Wandel zeigt schon jetzt erste Auswirkungen in den Handwerksbetrieben des Bezirks Mitte. Noch haben wir sehr gute und stabile Flächentarifverträge. Aber in vielen Betrieben fehlt die Kraft, tarifpolitische Auseinandersetzungen erfolgreich durchzuführen. Um Tarifverträge erfolgreich verteidigen zu können, müssen sich die Beschäftigten in einer starken Gewerkschaft organisieren. Das war das deutliche Bekenntnis der rund 100 Teilnehmer der Fachtagung Tarifpolitik im Handwerk, die am 6. November 2012 in Niedernhausen stattfand.
Um auch in Zukunft die tarifpolitische Handlungsfähigkeit im Handwerk zu garantieren, wurde im Bezirk Mitte unter anderem ein Handwerksprojekt ins Leben gerufen. Ziel dieses Projekts ist es, die Potenziale in den einzelnen Regionen zu entdecken. Dazu zählen Mitgliederwerbung, Bildungsarbeit und eine erfolgreiche Tarifpolitik. Denn allen Beteiligten ist klar: "Häuserkampf streben wir im Handwerk im Bezirk Mitte nicht an. Flächentarifverträge müssen erhalten bleiben", sagte der für das Handwerk zuständige Bezirkssekretär Josef Windpassinger.  

12.06.2012 | Tarifrunde Kfz-Handwerk Pfalz

3,7 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten in der Pfalz

Foto: Monkey Business - Fotolia

Am 12. Juni 2012 einigten sich IG Metall und die Arbeitgeber auf einen Tarifabschluss. 
Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten im Kfz-Handwerk in der Pfalz steigen ab dem 1. Juni 2012 um 3,7 Prozent. Für den Monat Mai 2012 erhalten sie eine Einmalzahlung in Höhe von 80 Euro. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich rückwirkend ab 1. Mai 2012 um 25 Euro im ersten und zweiten Ausbildungsjahr, um 27 Euro im dritten Ausbildungsjahr und um 34 Euro im vierten Ausbildungsjahr. Die Tarifverträge können erstmals zum 30. April 2013 gekündigt werden. 

Übernahme von Auszubildenden
Ein Ergebnis konnte die IG Metall auch bei der Übernahme von Auszubildenden erzielen. So müssen Auszubildende im pfälzischen Kfz-Handwerk künftig nach der Ausbildung für mindestens 12 Monate übernommen werden. Diese Regelung gilt ab dem 1. Mai 2012 für Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten.

14.05.2012 | Tarifrunde im Kfz-Handwerk

Arbeitgeber kommen mit Magerangebot und Streichliste

Bei der ersten Verhandlungsrunde im Kfz-Handwerk in Hessen haben die Arbeitgeber die Katze aus dem Sack gelassen. Neben einem Magerangebot von 2 Prozent ab 1. Juli 2012 und 1,8 Prozent ab 1. Juli 2013, präsentierten sie eine Liste mit Gegenforderungen: 
• Streichung der überstundenzuschläge für Samstagsarbeit
• Nachtarbeitszuschläge erst ab 22 Uhr statt wie bisher ab 20 Uhr
• Streichung des Zuschlags von 10 Prozent für die Teilnahme an Leistungslohnsystemen
• Möglichkeit der Koppelung der Tariferhöhungen an den Unternehmenserfolg

2 Prozent für 12 Monate und 1,8 Prozent für ein weiteres Jahr: "Das ist ein Magerangebot, angesichts einer Umsatzsteigerung von 8,2 Prozent im hessischen Kfz-Handwerk im letzten Jahr", sagt IG Metall Handwerkssekretär Josef Windpassinger. 

11.04.2012 | Flugblatt zum Herunterladen und Verteilen

Kfz-Tarifrunde 2012

Foto: Monkey Business - Fotolia

Die Tarifforderung für die Beschäftigten im Kfz-Handwerk "steht": Um 6 Prozent sollen Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.
Das einhellige Votum der Tarifkommission ist gut begründet: 2011 wurde gutes Geld verdient, und alle vorliegenden Wirtschaftsdaten verheißen auch gute Aussichten für 2012.
Hier das Flugblatt für das Tarifgebiet Pfalz zum Herunterladen und Weiterverbreiten:

17.10.2011 | Holz- und Kunststoff Rheinland-Pfalz

Mehr Geld für alle

Foto: fotolia

Flugblatt zum Tarifabschluss holz- und kunststoffverarbeitende Industrie in Rheinland-Pfalz

Tarifgebiet Hessen/Rheinland-Pfalz

50.000 Beschäftigte im Elektrohandwerk erhalten mehr Geld

Die IG Metall hat für die rund 50.000 Beschäftigten im Elektrohandwerk Hessen/Rheinland ein Tarifergebnis erzielt, dass eine Entgelterhöhung bei Löhnen und Gehältern ab 1. März 2011 um 3% und ab 1. Juni 2012 um weitere 2,1% vorsieht. Die Ausbildungsvergütungen steigen in Hessen um 20 Euro und in Rheinland-Pfalz um 30 Euro.
Der Tarifvertrag ist erstmals zum 28. Februar kündbar.