IG Metall Verwaltungsstelle Neustadt

Das Team der IG Metall Verwaltungsstelle Neustadt
Von links nach rechts: Heike Ahlers, Ute Mayer-König, Anja Seitz, Werner Dietrich, Eri Feuerbach, Marion Gauweiler. Auf dem Bild fehlt: Uwe Schütz

Chemnitzer Str. 2
67433 Neustadt/Wstr.
Tel.: (0 63 21) 92 47-0
Fax: (0 63 21) 92 47-50
E-Mail: neustadt(at)igmetall.de

Bitte beachten Sie:
Unsere Gewerkschaftssekretäre sind wegen intensiver Betreuung der Mitglieder und Beratungen mit betrieblich gewählten Funktionsträgern oft unterwegs. Bitte rufen Sie vorher an, damit Sie uns nicht verfehlen.

Demokratischer Aufbau der örtlichen IG Metall

Mitglieder einer Verwaltungsstelle
Die IG Metall ist eine demokratische Organisation. Das heißt: Die Willensbildung geht von den Mitgliedern aus. Wahlen und das Prinzip der Delegation sichern ihre Beteiligung: In den Delegiertenversammlungen der Verwaltungsstellen bis hin zum Gewerkschaftstag, dem höchsten Organ der IG Metall, entscheiden gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder. Unsere Mitglieder können in verschiedenen Arbeitskreis mitarbeiten.

Delegiertenversammlung
Die von den Mitgliedern gewählte Delegiertenversammlung ist so etwas wie das Parlament der Verwaltungsstelle. Sie wird auf 4 Jahr gewählt, tagt vierteljährlich und trifft Entscheidungen (zum Beispiel Aktionen im Betrieb), die vom Ortsvorstand organisiert werden. Die Mitglieder einer Delegiertenversammlung wählen den Ortsvorstand, die Mitglieder der Tarifkommission, die Delegierten für den Gewerkschaftstag und für die Bezirkskonferenz.

Konstituierende Delegiertenversammlung | 26. April 2008

Ortsvorstand
Er besteht aus haupt- und ehrenamtlichen Funktionären der IG Metall, die von den Mitgliedern der Delegiertenversammlung gewählt werden. Er leitet die Verwaltungsstelle, führt die in der Delegiertenversammlung gefaßten Beschlüsse aus und ist für die Bildung der Ausschüsse und Arbeitskreise verantwortlich. Die Amtszeit beträgt ebenfalls 4 Jahre.

Ortsvorstand | 26. April 2008

Revision
Wie demokratisch eine Organisation ist, hängt auch davon ab, ob und wie sie sich kontrollieren lässt. Bei der IG Metall sind auf allen Ebenen Kontrollinstanzen eingebaut. Die Satzung der IG Metall bestimmt, daß der Ortsvorstand aus den Reihen der Beisitzerinnen und Beisitzer drei Revisorinnen bzw. Revisoren zu bestellen hat. Diese prüfen die Kasse und sie berichten der Delegiertenversammlung. Außerdem sind Revisionen durch Beauftragte der Bezirksleitungen und des Vorstandes möglich. Die Bezirkskassen werden von den Bezirkskommissionen geprüft.

Verbesserung der Arbeits-, Einkommens- und Lebensbedingungen

Handlungsfelder der IG Metall

Die herausragende Aufgabe der IG Metall ist die Verbesserung der Arbeits-, Einkommens- und Lebensbedingungen. Das wichtigste Instrument dazu ist der Tarifvertrag, der Entgelt, Arbeitszeit und viele weitere Arbeitsbedingungen verbindlich regelt. Die Bedeutung des Flächentarifvertrages als Instrument zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen ist ungebrochen. Nach wie vor werden mehr als drei Viertel aller Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland direkt oder mittelbar durch Tarifverträge bestimmt.

Prägend für die Arbeits- und Lebensbedingungen ist darüber hinaus das Sozialsystem. Die in der Vergangenheit häufig geäußerten Vorwürfe der mangelnden Flexibilität und der angeblich unzureichenden Wettbewerbsfähigkeit haben sich gerade in der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise als haltlos erwiesen. Ein stabiles Tarif- und Sozialsystem, funktionierende Strukturen der Mitbestimmung waren und bleiben wichtige Voraussetzungen für Beschäftigungssicherung und Zukunftsfähigkeit. Die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Metallindustrie kann kaum ernsthaft in Frage gestellt werden.

Die Gewerkschaft nimmt auch die Herausforderungen durch Globalisierung und Strukturwandel an. Die IG Metall in Betrieben und Regionen übernimmt Verantwortung bei der Gestaltung von Veränderungsprozessen in Unternehmen und Branchen, deshalb ist die IG Metall auch Ansprechpartnerin in Fragen von Wirtschafts-, Struktur- und Arbeitsmarktpolitik. Gerade die Erfahrungen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise unterstreichen jedoch die Notwendigkeit eines grundlegenden Kurswechsels. Deshalb gilt es, die Debatte um die Demokratisierung der Wirtschaft wieder auf die Tagesordnung zu bringen.

Die IG Metall mischt sich auch gesellschaftspolitisch ein. Wir streiten gegen die Heraufsetzung des Rentenalters genauso wie für die Perspektiven der jungen Generation. Wir treten ein für Verteilungsgerechtigkeit und ein durchlässigeres Bildungssystem - unabhhängig von sozialer Herkunft. Die IG Metall ist aktiv gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Eine bessere Arbeitswelt, eine soziale und demokratischere Wirtschaft und Gesellschaft sind möglich. Dafür streiten wir.

Unsere Bürozeiten

IG Metall Verwaltungsstelle Neustadt

Montag bis Donnerstag
von   8:15 bis 12:00 Uhr
und 12:30 bis 16:30 Uhr
Freitag
von   8:15 bis 12:00 Uhr

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