GLC in Germersheim, Offenbach und Wörth

Vertrauensleute im GLC - mein Statement zur Tarifbewegung

  • 16.02.2021
  • Aktuelles, Bildergalerie, Betriebe

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Diesem Motto entsprechend haben etliche IG Metall Vertrauensleute mit einem Foto ihren Standpunkt zu den Tarifforderungen in der Metall- und Elektroindustrie formuliert. Die Plakate werden aus Anlass der 3. Tarifverhandlung im Tarifgebiet der Mittelgruppe am 18. Februar im GLC Germersheim und den Außenstandorten veröffentlicht.

Monika Ehrstein - Vertrauenskörperleiterin

Ralf Köhler, Bevollmächtigter der IG Metall Neustadt: "Die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie scheinen in einem kernigen Konflikt zu münden. Auch in dieser Auseinandersetzung gilt, dass wir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sichtbar und entschlossen für unsere Forderungen antreten.

Die IG Metall will bundesweit Beschäftigung sichern, Zukunft gestalten, Einkommen stärken. Die Arbeitgeber wollen sparen. Zu verbindlichen Tarifregelungen bei Beschäftigung und Zukunft sind sie bislang nicht bereit. Die IG Metall muss jetzt den Druck erhöhen. Dass wir trotz Corona handlungsfähig sind, haben wir schon mehrfach bewiesen - so auch bei der Daimler Aktionswoche "Solidarität gewinnt" Ende 2020. Weitere kreative und Corona-Schutz kompatible Ideen sind herzlich willkommen. "

Auch der Daimler-Gesamtbetriebsrat fordert in einem Schreiben an den Vorstand, die im Sommer 2020 aus Kostengründen vereinbarte Arbeitszeitreduzierung zu beenden: "6,6 Milliarden Euro Gewinn in 2020, ein guter Ausblick für 2021, volle Auftragsbücher – das ist ein großer Erfolg. Dank eurem Einsatz – und das unter massiv erschwerten Bedingungen. Das ist neben Kostendisziplin auch dem Einsatz der Menschen in diesem Unternehmen zu verdanken, die alles gegeben haben, um unsere Produkte in einem ohnehin herausfordernden Umfeld auf die Straße zu bringen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Daimler eine ansehnliche Dividende auszahlt und die Beschäftigten in die Röhre schauen. Das spaltet die Belegschaft unweigerlich. Und das muss und darf nicht sein."