
30.04.2012 | Der 1. Mai einmal ganz anders
Tanz aus der Friedenspflicht

Der 1. Mai steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Metall-Elektro-Tarifrunde 2012.
20.04.2012 | 3. Runde der Tarifverhandlungen am 19. April in Mainz
Arbeitgeber-"Angebot": dreimal voll daneben

Das Angebot der Arbeitgeber war groß angekündigt, fiel aber ziemlich mickrig aus. Lediglich drei Prozent mehr Geld für 14 Monate bieten sie den rund 400.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen an. Das sind auf zwölf Monate aber deutlich weniger als drei Prozent. Das Angebot gleicht damit nur die voraussichtliche Preissteigerungsrate aus, berücksichtigt aber in keiner Weise den wirtschaftlichen Aufschwung in der Metallindustrie. Auch sonst kam von den Arbeitgebern nur Blockade. Die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten lehnen sie genauso ab wie eine Ausweitung der Mitbestimmung bei der Leiharbeit. "Das Angebot ist eine reine Mogelpackung", sagte IG Metall-Verhandlungsführer Armin Schild nach der Verhandlung am 19. April 2012 in Mainz.
29.03.2012 | Zweite Tarifverhandlung brachte keine Annäherung
IG Metall fordert endlich ein Angebot

Die zweite Tarifverhandlung für die rund 400.000 Beschäftigten in den Betrieben dder Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen brachte am Donnerstag in Darmstadt keinerlei Annäherung. Die Tarifvertragsparteien haben sich auf den 19. April in Mainz vertagt. Auch in der zweiten Runde wurde über alle drei Themen des Forderungspakets verhandelt: Einkommensverbesserungen von 6,5 %, unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und mehr Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte bei Leiharbeit.
Armin Schild, IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer, forderte die Arbeitgeber auf, ein tragfähiges Angebot vorzulegen. Die IG Metall warnte die Arbeitgeber vor einer Verzögerungstaktik. Bis jetzt sei man keinen Schritt weitergekommen. Obwohl die IG Metall bereits Monate vor der Tarifrunde Gespräche über Übernahme und Leiharbeit angeboten habe, sei von den Verbänden bis heute nichts gekommen als "ideologisch aufgeladene heiße Luft". Der Druck in den Betrieben nehme zu, die Empörung der Belegschaften wachse von Tag zu Tag. "Wir wollen zu allen drei Themen eine Lösung vor dem Ende der Friedenspflicht. Das geht, aber nur, wenn die Arbeitgeber ideologischen Dampf ablassen. "Sie haben noch eine Chance am 19. April 2012, danach müssen wir andere Töne anschlagen", sagte Schild.
Vor dem Verhandlungsbeginn hatten wiederum über 1.000 Beschäftigte für die Forderungen der IG Metall vor dem Verhandlungslokal demonstriert.
28.03.2012 | Wetterfeste, rote Jacke überreicht
Versprechen eingelöst

Kurt Beck ist ein wetterfester Ministerpräsident. Wenn es um die Belange von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geht, scheut er weder Regen noch Schnee. Er war mehrfach im Winter 2010/2011 bei Harman/Becker in Schaidt. Auch am 29. Dezember 2010 kam er in den Bauwagen zur Werksbewachung.
Das hatte Folgen: "Der Ministerpräsident Beck braucht eine wetterfeste Jacke, rot natürlich, von der IG Metall", entschieden einige der Anwesenden. Und sagten Kurt Beck zu, dies in Angriff zu nehmen.
Am 4. März 2012 war es dann so weit: Mit gesticktem Namenszug und dem Wappen von Steinfeld übergab eine Delegation eine IG Metall-Jacke. Kurt Beck probierte die Jacke gleich an und bedankte sich herzlich. Aber die Metallerinnen und Metaller, allen voran Petra Meyer-Spreckic, machten deutlich, dass dies ein Dank von unserer Seite sei, für eine starke Unterstützung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz.
Dabei freuten wir uns sehr zu hören, dass Kurt Beck am selben Nachmittag zur Ehrung zu seiner 40-jährigen SPD-Mitgliedschaft in seiner neuen Jacke erschien.
Vielen Dank, Kurt Beck.
06.03.2012 | 1. Tarifverhandlung in der Mittelgruppe und Thüringen
IG Metall: Arbeitgeber sind notorische Neinsager

Frankfurt. Die 1. Tarifverhandlung für die rund 400.000 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen sind am Dienstag in Frankfurt auf den 29. März 2012 vertragt worden. Zu Beginn der Gespräche hatten die IG Metall-Jugend und mehr als 900 Beschäftigte vor dem Verhandlungsort für die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten protestiert.
IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild: "Zu Beginn der Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie haben wir es auf Seiten der Arbeitgeber mit Neinsagern zu tun. Sie sagten gleich dreimal Nein: Nein zu mehr Geld, Nein zur unbefristeten Übernahme und Nein zu mehr Mitbestimmung beim Einsatz von Leiharbeit. Unsere Forderungen sind wirtschaftlich sinnvoll und für die Unternehmen bezahlbar."
27.02.2012 | Tarifkommissionen beschließen Forderungen
Tarifrunde 2012 beginnt für die Mittelgruppe und Thüringen

Mit einer Entgeltforderung von 6,5 Prozent für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie geht der Bezirk Frankfurt für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen in die Tarifrunde 2012. Weitere Forderungselemente sind die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte, um Leiharbeit zu begrenzen und fair zu regulieren. Dies beschlossen die Tarifkommissionen der vier Bundesländer am Donnerstag in Frankfurt einstimmig. Erstmalig verhandeln Mittelgruppe und Thüringen gemeinsam. Die erste Tarifverhandlung für die rund 420.000 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie ist am 6. März 2012 in Frankfurt.
22.02.2012 | 1. Tarifverhandlung
IG Metall will höhere Löhne für Leiharbeiter

Die ersten Tarifverhandlungen zwischen der IG Metall und dem Bundesverband der Personaldienstleister (BAP) und dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) über Branchenzuschläge für Leiharbeitsbeschäftigte sind nach rund 3 Stunden vertagt worden. "Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht. Wir stehen erst am Anfang eines schwierigen Verhandlungsweges und sind noch ein gutes Stück von unserem Ziel der fairen Bezahlung von Leiharbeitnehmern entfernt", sagte Helga Schwitzer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Verhandlungsführerin der IG Metall, am Mittwoch in Düsseldorf.
Die Verhandlungen sollen am 20. März 2012 fortgesetzt werden. IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild, der ebenfalls der IG Metall Verhandlungsführung angehört, sagte: "Ich bin zuversichtlich, dass wir zügig eine gute Regelung hinbekommen werden."
Laut Schild gibt es aber drei "Knackpunkte":
Erstens die Höhe der Branchenzuschläge. Die IG Metall fordert, dass die Lücke "vollständig geschlossen wird" - diese kann nicht in den unteren Entgeltgruppen bis zu 40 Prozent betragen.
Um die Lücke komplett zu schließen, will die IG Metall nicht nur den Branchenzuschlag, der sich am Flächentarifvertrag orientiert, sondern auch eine "Einsatzzulage", die die Regelungen des jeweiligen Betriebs berücksichtigt. Die Arbeitgeber wollen die unteren Entgeltgruppen von der Angleichung ausschließen, die IG Metall werde es aber nicht zulassen, dass diese Gruppen "ausgeknipst" würden, so Schild.
Dritter Knackpunkt sei die sogenannte "Anwartschaftszeit". Die Metall wird darauf bestehen, dass die Zuschläge ab dem ersten Arbeitstag gezahlt werden. Bei den Arbeitgebern sind Übergangszeiten von mehreren Monaten im Gespräch.
Bitte geht wählen
Deine Stimme zählt
Von Januar bis Juni 2012 werden in allen Verwaltungsstellen der IG Metall die Mitglieder der Delegiertenversammlungen, Ortsvorstände mit den Bevollmächtigten, Ausschüsse der einzelnen Mitgliedergruppen, die Delegierten für die Bezirkskonferenz sowie die Mitglieder der Tarifkommissionen gewählt.
Alle Mitglieder sind aufgerufen, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, um die Mitglieder der Delegiertenversammlung zu wählen. Dieses Gremium sol ein breites Spektrum der Verwaltungsstelle widerspiegeln. Wir wünschen uns die Kandidatur gerade junger Kolleginnen und Kollegen sowie die Kandidatur von Senioren unter Berücksichtigung verschiedener Branchen und zahlreicher Betriebe. Eine hohe Wahlbeteiligung garantiert ein breites Meinungsspektrum. Aktive Beteiligung bringt uns weiter.
Es ist eine wichtige Aufgabe, in den Gremien der IG Metall ehrenamtliche und hauptamtliche Strukturen zu stärken. Beteilige Dich an den Organisationswahlen in Deiner Verwaltungsstelle.
Die Delegiertenversammlung ist das höchste Gremium der Verwaltungsstelle Neustadt. Sie ist das beschlussfassende Organ der Verwaltungsstelle und tagt mindestens viel Mal im Jahr. Die Delegiertenversammlung wählt die Bevollmächtigten und Kassierer sowie die Beisitzer in den Ortsvorstand. Auch die Mitglieder der Tarifkommissionen und die Delegierten für die Bezirkskonferenz werden hier gewählt.
In den folgenden Ausgaben der Metallzeitung veröffentlichen wir die Termine der jeweiligen Wahlbezirke. Dies gilt gleichzeitig auch als Einladung an alle im Wahlbezirk aufgeführten Mitglieder.
Wir freuen uns auf rege Beteiligung bei den Versammlungen und den Wahlen zur Delegiertenversammlung.
Eure IG Metall Neustadt
CeBIT und Hannover Messe 2012
Freikarten für IG Metall-Mitglieder
Auch 2012 können IG Metall-Mitglieder wieder kostenlos die CeBIT und die Hannover Messe besuchen. Im Vorverkauf kostet der Eintritt für Nichtmitglieder zur CeBIT 34 Euro, zur Hannover Messe 25 Euro. Das sparen IG Metall-Mitglieder.
Die Computermesse CeBIT findet vom 6. bis 10. März 2012 statt. Der Infostand der IG Metall befindet sich auf der Standfläche der Computerwoche in Halle 9. Die IG Metall bietet den interessierten Besucherinnen und Besuchern hier wieder neben vielen aktuellen Vorträgen ein umfangreiches Angebot zu Fragen rund um den Job an.
Die Hannover Messe findet vom 23. bis 27. April 2012 statt. Der Infostand der IG Metall wird hier im Bereich "Job and Career Market" in Halle 6 zu finden sein. Mit Vorträgen - insbesondere zu Einstiegsgehältern und Tipps zum Arbeitsvertrag - bietet die IG Metall vor allem Hochschulabsolventen und Berufsanfängern ein interessantes Angebot.
Wie jedes Jahr erhalten Metaller auf Nachfrage bei der Verwaltungsstelle Neustadt ab Januar 2012 eine Freikarte zu beiden Messen.
Damals sind sie beigetreten: Jubilare der IG Metall
1986, 1971, 1961, 1951 ...

Am 21. Oktober 2011 war die diesjährige Jubilarehrung der IG Metall Neustadt. 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre Mitgliedschaft in der IG Metall fanden in angemessenem Rahmen Würdigung.
Wir sagen Danke für jahrzehntelanges Engagement und die Bereitschaft, den riesigen Erfahrungsschatz weiter in der IG Metall einzubringen.
Gewerkschaftstag 2011
Bezirksabend in Wörth

Nach guter Tradition wird bei Gewerkschaftstagen stets an einem Abend zu dem sogenannten Bezirksabend eingeladen. Meist in dafür reservierten Gaststätten. Von Karlsruhe aus jedoch bot sich etwas Besseres an: Der Bezirksabend am 10. Oktober 2011 im "Restaurant am See" im Mercedes Benz Werk Wörth. Die regionale Kult-Band "Anonyme Giddarrischde" sorgte für Stimmung, gute Speisen und Getränke und eine tolle Umgebung zwischen historischen Lkws ergaben einen tollen Abend. Ein herzlicher Dank an alle, die dies ermöglichten.
22. Ordentlicher Gewerkschaftstag

Vom 9. bis 15. Oktober 2011 war in Karlsruhe der 22. Ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall. Zahlreiche Entscheidungen und starke Signale machen deutlich:
Die IG Metall wird stärker und entwickelt mit mehr Mitgliedern auch die notwendige Kraft, ihre Forderungen durchzusetzen. In der bevorstehenden Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie ist der Einsatz von uns allen gefordert. Vor allem müssen jetzt auch die prekären Beschäftigungsverhältnisse zurückgedrängt werden, der Kampf für einen fairen Altersausstieg und für gute Perspektiven für die junge Generation geführt werden. Diese Schwerpunktaufgaben hob auch Berthold Huber mehrfach in Beiträgen, besonders in seinem Zukunftsreferat, hervor.
Daneben erlebten die Delegierten, Gäste, Standbetreuer aus der Verwaltungsstelle Neustadt interessante und schöne Momente. Demnächst liegen die Bilder vor, unter anderem von dem Bezirksabend im Mercedes LKW-Werk in Wörth. Darüber werden wir noch ausführlich berichten. Ein großes Kompliment an die Kolleginnen und Kollegen, die diesen Abend möglich gemacht haben, sei aber hier schon ausgesprochen.
Entschlossen, auch grosse Dinge anzupacken
22. Gewerkschaftstag

Vom 9. bis 15. Oktober 2011 ist in Karlsruhe der Gewerkschaftstag der IG Metall. Wir erwarten spannende Beratungen, gute Entscheidungen und starke Signale für die zukünftige Arbeit unserer IG Metall.
Eine kurze Anreise nach Karlsruhe wird es für Barbara Ziller, Werner Dietrich, Ulli Edelmann, Wolfgang Förster und Uwe Schütz geben. Doch dann erwartet die Kolleginnen und Kollegen eine straff getaktete Woche. Neben zahlreichen Themen aus Betrieben, Tarifpolitik, Gesellschaftspolitik oder der Frage der internationalen Zusammenarbeit von Arbeitnehmern beschäftigt sich die IG Metall auch mit der Frage, in welcher Form sie das in Zukunft anpacken will.
Uwe Schütz, Mitglied der Antragsberatungskommission zum Gewerkschaftstag, meint: "Bei der Arbeit mit den Anträgen und Entschließungen war schon erkennbar, dass wir an mancher Stelle auch intensive Diskussionen erwarten können. Allerdings zeigte sich in den Papieren vor allem eines: das Selbstbewusstsein und die Entschlossenheit der IG Metall, auch große Dinge anzupacken und im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verändern." Mit den Delegierten und Gästen reisen weitere Kolleginnen und Kollegen nach Karlsruhe: Die Aktiven der Gruppe "Gewerkschaften in der Schule" (GidS) werden beim Gewerkschaftstag ihre Arbeit an allgemeinbildenden Schulen präsentieren und sicher auf viele Interessierte und auf Zuspruch treffen.
Der Gewerkschaftstag geht ins Netz
Während die 481 Delegierten in Karlsruhe beraten, können alle, die zu Hause geblieben sind, im Internet auf einem eigenen Portal den Gewerkschaftstag verfolgen. Hier werden Fragen beantwortet und Bilder aus Karlsruhe gezeigt. Das Portal ist bereits online.
Wer mehr zum Gewerkschaftstag wissen will, einfach reinschauen unter: www.igmetall-gewerkschaftstag-2011.de
Kein Platz für Rassismus
Startschuß für Respekt!

Mit einer Auftaktveranstaltung hat die IG Metall die Kooperation mit der Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" gestartet. Die Initiative macht sich seit einem Jahr stark für einen respektvollen Umgang miteinander, in dem Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben. Mit der IG Metall geht die Initiative in eine neue Runde und setzt sich für mehr Respekt in den Betrieben ein.




